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AD (D)AD (D)

AD (D) Mai 2018

Stil leben! AD ARCHITECTURAL DIGEST ist das Premium-Magazin für Architektur, Wohndesign und Lebensart im deutschsprachigen Raum. Jede Ausgabe fasziniert durch ihr hohes Maß an Qualität und Originalität mit beeindruckenden Bildern und excellent recherchierten Geschichten. Anspruchsvolle Architektur, luxuriöses Interieur, intelligente Wohnkonzepte – zur Vielfalt von AD gehört der ganze Themenkosmos moderner Lebensart. Von Design und Einrichtung über Kunst, Uhren und Schmuck, Autos und Yachten bis zum Reisen – AD informiert, berät und unterhält den anspruchsvollen Leser.

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
Conde Nast Verlag GmbH
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10 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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ad editorial

„Irgendwann war der Kaktus sicher mal nicht nur ein stachliges, sondern auch ein spießiges Gewächs. Doch aktuell ist er für uns die Wohnskulptur der Stunde.“ Jeder kennt dieses berühmte Foto. Wie er da unter einem Rundbogen sitzt im weißen Kaftan, hinter einem kleinen Bambusschreibtisch, lächelnd in seine Arbeit vertieft. Nirgends wohl ist Yves Saint Laurent glücklicher gewesen als in Marrakesch – und nirgends kreativer. Im Jardin Majorelle, den der heute vergessene Maler Jacques Majorelle in den 1920er Jahren anlegen und 1931 von Paul Sinoir um ein kleines Wohn- und Ateliergebäude erweitern ließ. 1966 waren der Modemacher und Pierre Bergé, sein Lebensgefährte, zum ersten Mal nach Marokko gereist und hatten sich auf der Stelle in das Land verliebt. In einem Interview mit „Paris Match“ sagte er über Land und Leute, die ihn so…

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wer, wie, was?

Nachgefragt bei Romeo Sozzi Gerade hat Promemoria in München und Hamburg Showrooms eröffnet. Was erwartet uns? Ein Gefühl von zu Hause! Neuheiten und Klassiker wie der grafische Sessel „Nina“ können hier berührt, quasi inhaliert werden. Wie erleben Sie die Deutschen? Elegant und fordernd. Sie wollen das Besondere. Wie wir Italiener! Was ist Ihr Stil-Geheimnis? Exklusive Materialien, verarbeitet mit handwerklicher Raffinesse. Wie heißt Ihr Lakeland Terrier? Gin. Ich liebe Martini-Cocktails! Promemoria-Gründer Romeo Sozzi erzählt „Indigo Tales“ in seiner neuen Kollektion. promemoria.com Von Itten bis heute Mit „Saturated“ erforscht das Cooper Hewitt in New York die Wirkung von Farben. Mit dabei: das miederfarbene „Princess Phone“ von Henry Dreyfuss, um 1960. Ab 11.5. cooperhewitt.org Objekte der Begierde Alfred Ziffer schrieb das Standardwerk über Wolfgang von Wersin und blieb dessen OEuvre – u. a. für Nymphenburg – ein Leben lang verbunden. Neumeister versteigert den Nachlass des Kurators…

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… im mai

„Eine bessere, friedlichere Welt“ … erbaute der kongolesische Bildhauer Bodys Isek Kingelez (o. re. vor seinem Haus in Kinshasa, 2014) mit Architekturmodellen aus Pappe und Plastik. Seine blühenden Zukunftsvisionen (o. li. „Kinshasa la Belle“, 1991) zeigt das MoMA vom 26.5. bis 1.1.2019. moma.org Sohn Solingens Wohnkultur 66 feiert Arthur Salm. Dessen Vintages – hier: Salatbesteck „Basilea“, 1964 für Walter I. Bieger – zeigt das Hamburger Duo ab dem Gallery Weekend (27. bis 29.4.) in seiner Berliner Galerie, Brunnenstr. 161. wohnkultur66.de Italiens Beitrag zum Tropicalismo Nina Yashar präsentiert Möbel von Lina Bo Bardi und Giancarlo Palanti, die in Brasilien als Architekten berühmt wurden (u. Stapelstuhl von Bo Bardi, 1947). Nilufar Depot, Mailand, bis 9.3.2019. nilufar.com Nicht verpassen! Otto Wagner Ausstellung zum 100. Todesjahr, Wien Museum Karlsplatz, bis 7.10. wienmuseum.at Dokumentarfilm: Bauhaus „Vom Bauen der Zukunft – 100 Jahre Bauhaus“ Ab 26.4.…

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stil inspiration

Frisch gepresst, bitte! Frühstück bei Tiffany? Dass dazu nicht nur Croissants, sondern auch Säfte gehören, ist klar, seit es den „raffinierten Strohhalm“ aus Sterling- oder vergoldetem Silber gibt. Nur echt mit dem Ring in Tiffany-blauem Email! Ab 310 Euro. FW tiffany.de Es wird weiß! Giselle Hicks lebt in Snowmass Village, Colorado – und in der Tat sehen ihre mit der Hand aufgebauten und anschließend dick glasierten Keramiken (ab 300 Euro) aus, als wären sie aus Firnschnee. Es gibt die tönernen Eiskönige aber auch in fünf Farben. RK gisellehicks.com A Passage to India Designerin Kangan Arora entwarf den Kelim „Jali Day“ für Floor Story. Und hinter Indiens Gittern eine blaue Welt! Ab 335 Euro. MB floorstory.co.uk Blühende Fantasie Mit „Artemis“ versetzt uns House of Hackney in einen floralen Rauschzustand. Die von William Morris inspirierten Ranken flirren vor Azur…

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drei zum schöntrinken

Der „Barwagen“, ein Kind der Fifties, wird seit 2010 von Richard Lampert in schwarzem Stahl reediert. Nun sind Basaltgrau (o.) und Weiß dazugekommen, 590 Euro. richard-lampert.de „Madison“ wurde von Michael Schmidt für Pulpo entworfen – obwohl man hinter Edelstahl, Glas und schwarzer Eiche glatt Eileen Gray vermuten könnte, 490 Euro. pulpoproducts.com Bei „Grace“ sitzen nachtblau lackierte MDF-Tabletts in pulverbeschichteten Metallbögen. Das „Amuse-Yeux“ mixte Sebastian Herkner für Schönbuch, 1350 Euro. SF schoenbuch.com Fotos: Raeff Miles; Studio des Fleurs; Max von Eicken; Richard Lampert; Pulpo, „Madison“ by Michael Schmidt; Porträt: Raeff Miles…

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das design von der atmosphäre aus denken

Rodolfo Dordoni „Man muss immer etwas erfinden, das völlig überraschend ist, das Erste seiner Art!“ Herzlichen Dank für die Einladung in Ihr wunderbares Haus. Gigi Radice hat es Mitte der 60er Jahre für Ihren Vater erbaut, und es wurde zum Stil-Nukleus von Minotti. Roberto Minotti: Das stimmt, dieses Haus war sehr wichtig für die Firmengeschichte. Es markiert eine Zäsur, denn unser Vater Alberto hat das Unternehmen schon vor 70 Jahren gegründet. Das war 1948, also bald nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Wie muss man sich diese Anfänge vorstellen? Renato Minotti: Absolut bescheiden! Die meisten jungen Männer kamen aus dem Krieg, hatten keine Ausbildung, kein Studium, keine Berufserfahrung und mussten aus dem Stand etwas ganz Neues für sich erfinden. Kurz gesagt: Sie hatten im Grunde von nichts eine Ahnung – aber sie waren enthusiastisch…

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