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AD (D)AD (D)

AD (D) November 2016

Stil leben! AD ARCHITECTURAL DIGEST ist das Premium-Magazin für Architektur, Wohndesign und Lebensart im deutschsprachigen Raum. Jede Ausgabe fasziniert durch ihr hohes Maß an Qualität und Originalität mit beeindruckenden Bildern und excellent recherchierten Geschichten. Anspruchsvolle Architektur, luxuriöses Interieur, intelligente Wohnkonzepte – zur Vielfalt von AD gehört der ganze Themenkosmos moderner Lebensart. Von Design und Einrichtung über Kunst, Uhren und Schmuck, Autos und Yachten bis zum Reisen – AD informiert, berät und unterhält den anspruchsvollen Leser.

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
Conde Nast Verlag GmbH
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10 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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editorial

„Zugegeben: Weiße Wände sind nicht eben der letzte Schrei der Einrichtungskultur. Einhundert Variationen von Weiß zum Interieurgemälde zu komponieren, dagegen unbedingt.“ Es gibt vermutlich keinen Maler, der phänomenal langweiliger malt als Vilhelm Hammershøi. Mehr als ein Drittel seiner rund 370 Werke zeigen seltsam mittagsstille Innenräume, in unzählige Nuancen von Weiß, Creme und Grau getauchte bürgerliche Interieurs, ausstaffiert mit wenigen Möbeln, ab und an wie ebenfalls hineindrapiert eine in sich versunkene Frauen- oder Männergestalt. Betont plastisch schieben sich in diesem eigentümlicher-weise gleichzeitig hellen wie dämmrigen Dunst immer wieder einzelne Haushaltsgegenstände in den Blick, eine Glasflasche, ein bildloser Rahmen an der Wand, eine Vase und nicht nur einmal eine fein glänzende, wohlgeformte Porzellanschüssel. In einem Interview aus dem Jahr 1909, eine der wenigen erhaltenen schriftlichen Quellen, bekräftigte der dänische Maler, der wohl ebenso verschlossen…

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ad selects

MONOQI.com/ad-selects…

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ad stellt vor

Ian Phillips & Stephan Julliard Als Autor und Fotograf arbeitet ihr seit Jahren im Team – auch für AD. Privat seid ihr ebenfalls ein Paar, habt gerade geheiratet. Herzlichen Glückwunsch! IP: Die Trauung hat Stephans Bruder vorgenommen, er ist Kulturreferent des Pariser Bürgermeisters. Also, es war schon ein ganz besonderer Tag. Ihr lebt und arbeitet zusammen, kracht’s da manchmal? SJ: Bei einem Shooting ergänzen wir uns ausgezeichnet. Wir kennen uns so gut, dass keiner mit seiner Meinung hinterm Berg hält. IP: Und kommt es doch mal zum Streit, üben wir uns in der angewandten Kunst des Kompromisses. Was war euer Lieblingsstück im Pariser Appartement von Alireza Razavi? IP: Die Grisaille-Tapete von Zuber! Sie ist wirklich umwerfend, sehr grafisch. S. 176 Alexander Menden war fasziniert vom Studio, das sich Juergen Teller in London von Tom Emerson bauen ließ. Fast…

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auf die plätze!

Fasziniert auch die Faszien: Bowers asketischer „Meditation Stool“ (3500 Dollar) aus weißem Kunststoff mit perlmuttschimmernder Abalone-Intarsie. bowernyc.com Fels in der Brandung – und im Esszimmer: Fernando Mastrangelos handgefertigter Zementhocker für MMaterial (ab 6000 Euro) mit grauen Salzkristallen. m-material.com Bei Atelier Aretis Sidetable „Circle and Square“ (Preis auf Anfrage) schmiegt sich Marmor an geölte Eiche. Beton, Terrazzo und Metall sollen bald folgen. atelierareti.com Fotos: Bizarre Beirut; Atelier Areti; Cary Whittier; Bower; Pierre Even; Porträt: Sabine Yasmine…

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neuheiten

Trio comfortable Nonchalant trotzen Christophe Delcourts Kreationen trüben Herbststimmungen. Was zum Dreiergespann aus Beistelltisch „MUC4“, Armsessel „Bob“ und der keck gebogenen „SWN“-Leuchte (1158, 4600 bzw. 1650 Euro) noch fehlt? Ein Buch und eine Tasse Tee. AH christophedelcourt.com Rück Blick Frühe Ausgaben des Baedekers empfahlen kulturbeflissenen Damen, stets mit Handspiegel zu reisen. So studierte man Deckengemälde nämlich nicht mit Kopf im Nacken, sondern mit dem Spiegel in der Faust. Den extravaganten Glamour alter Zeiten vor Augen, setzte Richard Yasmine (links) seine „Ashkals“ im Messingrand auf Marmorsockel – und landete so selbst im Museum: Das Sursock in Beirut vertreibt die Serie exklusiv. SF Je 300 Euro, richardyasmine.com Nach Maß Sollte irgendwann einmal alles einfacher werden, wäre es schön, wenn diese Zukunft aussehen könnte wie der neue Pariser Brioni-Flagship-Store von David Chipperfield (links) in der Rue Saint Honoré.…

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talente

Atelier Bingo Die Laufbahn von Maxime Prou und Adèle Favreau beginnt klassisch: „Maxime töpferte seiner Mutter einen Stiftebecher, mein erstes Werk war ein Fotorahmen, beklebt mit Sand vom Strand“, erzählt Favreau, eine Hälfte des französischen Duos Atelier Bingo. Leicht und verspielt sind die Entwürfe der beiden bis heute – nur ihr Savoir-faire haben sie (an der Uni in Nantes) perfektioniert. Für Slowdown Studio entstanden nun zwei auf 25 Stück limitierte Baumwollplaids, die sich „am Strand genauso gut machen wie auf dem Sofa“. atelier-bingo.fr Slash Objects Gestalterin ohne Grenzen könnte man Arielle Assouline-Lichten nennen. Angefangen hat die Architektin als interaktive Spieledesignerin, nun gründete sie Slash Objects, „weil ich digitales Abstrahieren genauso schätze wie Produkte, die man fühlen kann“. Im Falle ihrer „Candlesticks“ (oben) fühlt man übrigens Messing und ein Kautschuk-Komposit aus, ja wirklich!, recycelten…

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