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AD (D)AD (D)

AD (D) Oktober 2015

Stil leben! AD ARCHITECTURAL DIGEST ist das Premium-Magazin für Architektur, Wohndesign und Lebensart im deutschsprachigen Raum. Jede Ausgabe fasziniert durch ihr hohes Maß an Qualität und Originalität mit beeindruckenden Bildern und excellent recherchierten Geschichten. Anspruchsvolle Architektur, luxuriöses Interieur, intelligente Wohnkonzepte – zur Vielfalt von AD gehört der ganze Themenkosmos moderner Lebensart. Von Design und Einrichtung über Kunst, Uhren und Schmuck, Autos und Yachten bis zum Reisen – AD informiert, berät und unterhält den anspruchsvollen Leser.

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
Conde Nast Verlag GmbH
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10 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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minotti

Zur Pasta gab es Design-Leckerbissen made in Meda: Einen ganzen Tag lang nahmen sich die Inhaber Roberto und Renato Minotti Zeit, die internationalen Gewinner unseres Preises durch ihr Unternehmen zu führen. Dabei erläuterten sie kreative Prozesse und gewährten Einblicke in die imponierenden Werkstätten des Hauses. Klar, dass beim abschließenden Dinner im Freien alle Generationen versammelt waren: Minotti-Nachfolger Susanna und Alessio nebst dem Nachwuchs des Design-Nachwuchses (Atelier Areti hatten ihre Bambini mitgebracht). Viva la famiglia! LI…

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eine nacht im bauhaus

Hätten Sie gedacht“, sagt Dieter Nagel stolz, „dass sich das größte Bauhaus-Ensemble Europas in Probstzella befindet?“ Dann muss er lachen, ein bisschen anmaßend ist das schon. Und doch nicht ganz verkehrt – wer ahnt schon, dass sich in dem winzigen Ort an der Thüringer Grenze zu Bayern das Bauhaus in seiner ganzen Farbigkeit auf sechs Etagen ausbreitet? Nagel ist Medizintechniker, gebürtiger Probstzellaer, spät berufener Hotelier und so etwas wie der standhafte Gallier im Bauhaus-Imperium. Und er hat quasi im Alleingang das „Haus des Volkes“ gerettet, das Probstzella zur Bauhaus-Pilgerstätte machen könnte. Doch der Reihe nach. Gebaut wurde das „Haus des Volkes“ zwischen 1925 und 1927 von dem Thüringer Elektropionier Franz Itting. Der hatte die neue Zeit mit dem ersten E-Werk der Gegend schon 1909 eingeläutet und schickte sich nun an, mit…

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eine nasenlange voraus 95 münchen

Dieser Körper braucht Bewegung. Das spürt jeder, der sich dem Fahrzeug nähert. Ausdrucksstarke Front, Niere, Doppelscheinwerfer – klar, die Insignien von BMW, weiterentwickelt um Features wie elektronisch gesteuerte Lufteinlässe und Laserlicht. Und dann kommt diese bemerkenswert lange Flanke. Eine große Leichtigkeit geht von den gespannten Bögen und Linien aus – tatsächlich bringt der neue 7er rund 130 Kilogramm weniger auf die Waage als sein Vorgänger. 130 Kilogramm, das sind Welten im Bereich der Oberklasse, als hätte sich ein Schwergewichts-Champion zum Weltergewicht heruntertrainiert, ohne an Punch zu verlieren. Entsprechend athletisch wirkt das Fahrzeug. Hier ist keine Linie zufällig, keine Lichtbrechung absichtslos gesetzt. Wenn Automobildesigner sich augenzwinkernd mit Bildhauern vergleichen, greift das doppelt zu kurz. Design ist keine Kunst, eher angewandte Psychologie. Fahrzeuge wollen zudem gefahren werden – und nicht nur von außen…

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die isar und die themse

Andere Teile von Kensington sind wie ausgestorben. Die viktorianischen Townhouses entpuppen sich als groß skalierte Bankschließfächer mit goldenen Knäufen an schwarz lackierten Türen; wunderschöne Wertanlagen für den Nahen und Fernen Osten. Ab und zu brennt hier hinter zugezogenen Vorhängen ein Licht auf, eine Reinigungskraft huscht kaum sichtbar durch die weiten Räume und klopft Staub von unbesessenen Sofas. Unter den Kirschbäumen auf den Straßen – kein Mensch, nicht einmal ein Porsche. Wie gesagt, in anderen Teilen. Denn in unserer Straße wohnt: ein Drache. Dieser Drache, nennen wir ihn der Einfachheit halber Elliot, ist blau geschuppt, seine Augen strahlen Neongrün, und seine Zunge ist vielmehr ein rosafarbenes Herzchen. „Ein lieber Drache, versteht sich“, erklärt Julia von Werz und deutet auf die Tafel, auf der Elliot lebt. Er ist, das muss man allerdings betonen,…

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friesisches arkadien

August. Über Husum strahlt eine reklametaugliche Sommersonne. Einige Kilometer weiter südwestlich Richtung St. Peter-Ording präsentiert sich Eiderstedt als perfektes Schäfchenland: Über verstreuten Schaferden stehen wattige Kumuluswolken am weiten niveablauen Himmel und tuschen gemächlich wandernde Schatten ins satte Grün. Auf einer Anhöhe verbirgt sich ein reetgedecktes Hofgebäude hinter Bäumen – das Wäldchen bietet dem Anwesen Schutz, wenn der Wind einmal mehr ist als das klare Lüftchen, das im Moment weht. Hier hat Peter Nolden, Innenarchitekt und Farbspezialist aus Hamburg, vor knapp drei Jahren Domizil bezogen, für seine kleinen Fluchten aus der Stadt. Willkommen im Friesenidyll. Doch stopp! Bevor wir über die winzige Brücke Haus und Garten betreten, sollten wir ein paar Vokabeln auffrischen, die wir gleich brauchen werden: Warft. Koog. Graft. Haubarg. Langhaus. Sonst heißt es im Gespräch gleich „Land unter“. Eiderstedt…

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wohnen für netzbürger

Er wolle nicht weniger, als das Konzept „Miete“ neu erfinden, sagt Lars Hinrichs selbstbewusst. Im November sollen die ersten Bewohner in sein „Apartimentum“, mondän zwischen Hamburgs Rothenbaumchaussee und Außenalster gelegen, einziehen. Und dort das erste wirklich intelligente Haus der Welt erleben, vernetzt vom Dachfirst bis in den Heizungskeller und mit allem ausgestattet, was an digitalem Komfort denkbar scheint. Damit alles mit allem kompatibel ist, setzt Hinrichs auf offene Standards und IP-Technik, in die sich der Mieter mit dem, was er mitbringt, einfach einklinken kann. Der Unternehmer und Gründer des Karrierenetzwerks Xing weiß, wovon er spricht, wenn es ums Digitale geht. Damit im „Apartimentum“ auch der Rest stimmt, warten in dem Neubau hinter historischer Fassade neben jeder Menge Technologie 3,70 Meter hohe Räume und optionale Zusatzleistungen wie Reinigung und Wäscheservice, beinahe…

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