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AD (D)AD (D)

AD (D) Oktober 2016

Stil leben! AD ARCHITECTURAL DIGEST ist das Premium-Magazin für Architektur, Wohndesign und Lebensart im deutschsprachigen Raum. Jede Ausgabe fasziniert durch ihr hohes Maß an Qualität und Originalität mit beeindruckenden Bildern und excellent recherchierten Geschichten. Anspruchsvolle Architektur, luxuriöses Interieur, intelligente Wohnkonzepte – zur Vielfalt von AD gehört der ganze Themenkosmos moderner Lebensart. Von Design und Einrichtung über Kunst, Uhren und Schmuck, Autos und Yachten bis zum Reisen – AD informiert, berät und unterhält den anspruchsvollen Leser.

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
Conde Nast Verlag GmbH
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10 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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editorial

„Der Blick in die deutsche Gegenwart und Stilwelt zeigt einmal mehr: Das Land der Dichter und Denker ist mehr denn je auch eines der Designer.“ Dass die wild übereinander geschobenen Betonplatten in diesem Garten (oben) nicht nur von Ferne an die berühmten Eisschollen erinnern, die Caspar David Friedrich auf seinem „Eismeer“ von 1823/24 gemalt hat, kommt nicht von ungefähr. Als der Berliner Künstler Anselm Reyle und seine Frau, die Architektin Tanja Lincke, damit begannen, auf dem Gelände einer alten DDR-Werft direkt an der Spree, nicht nur ein Wohnhaus zu errichten, sondern auch eine Gartenlandschaft anzulegen, war die Assoziation urplötzlich da (S. 242). Es tut sich vor dem Besucher ein fein tariertes Spiel von Bricolage und Blickachsen auf. Schaut man etwa über die Rasenfläche durch das Tor der einstigen Werfthalle auf den…

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ad selects

MONOQI.com/ad-selects…

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ad stellt vor

Andrea Härter Bitte ein erstes Fazit nach zwei Monaten im Stil-Ressort von AD! Jeder Tag bringt etwas Neues, und der AD-Kosmos macht das Eintauchen leicht. Auch als Kunsthistorikerin konnte ich direkt loslegen. Vorher warst du Kunstredakteurin: Was reizt am neuen Tema? Der Sprung ist tatsächlich weniger groß als gedacht, ich habe mich ja bereits im Studium mit Designtheorie beschäftigt. Viele Designer lassen sich von Kunst inspirieren, und ich staune, wie kreativ sie dies auf Einrichtungsobjekte übertragen. Deine größte Neuentdeckung? Stoffe! Das Thema erschließt sich mir jetzt in einer ganz neuen Vielfalt. Mein nächstes Projekt: Vorhänge. Wolfgang Stahr … musste schon vor dem Shooting in einem von Robert Stephan eingerichteten Münchner Bachelor-Apartment (S. 252) Hand anlegen. Vergessen wird er „das endlose Streicheln der mit Alcantara bezogenen Wände“ so schnell nicht. „Das Geheimnis: Die Oberfläche darf nicht zu glatt aussehen.“…

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neuheiten

Ziemlich beste Ideen „In Zeiten der globalen Konkurrenz ist Freundschaft ein rares Gut“, finden Tulga Beyerle und Maria Cristina Didero (Arm in Arm u.). Also haben die Kuratorinnen sieben Designer gebeten, Objekte für ihre Lieblingskollegen zu gestalten. Bethan Laura Wood und Philippe Malouin (auf der Couch re.) feiern wohl am liebsten Pyjama-Parts: Sie haben je ein Bett für den anderen entworfen. LI Bis 1.11. im Schloss Pillnitz, skd.museum Die neue Schnittstelle Besucht man Katja Buchholz’ „Laden“ in Berlin-Mitte, sitzt man nicht nur auf ihren wunderschön gemaserten „Dreibeinern“, sondern kann an Holztischen aus dem Sauener Forst oder aus dem Grunewald auch schmausen. Das Brot, natürlich regional, wird auf dem von Hand geschliffenen „Eichentablett mit Schneidegitter” (110 Euro) geteilt und (nach Herausnahme jenes Gitters) auch serviert. Wenn dann die Brotrinde kracht, kommt der Appetit auf…

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shop the drop

Farbwäsche „HermèsMatic“? Ein Pop-up-Waschsalon zur Lieblingstuch-Wiederaufbereitung! Vom 7. bis 22. Oktober werden alle Carrés in Münchens Türkenstraße kostenlos umgefärbt. Der Herbst wird bunt! hermes.com Skandi-Futurismus Das Stockholmer Label Acne findet ins quasi-italienische München – im Polarium-Look mit Möbeln von Max Lamb. acnestudios.com Herren am Jungfernstieg Den neuen Hamburger Concept-Store von „Apropos“ gestaltete das Pariser Architekturbüro Rodolphe Parente (Sofa von Gubi). Aber nur für Jungs! LB apropos-store.com Fotos: Raffaella Huizinga; Acne Studios; Volker Lammers; Rendering: Hermès…

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nach lust und laune

Herr Kayser, mit Verlaub: Ihre Einrichtung erscheint nicht gerade aus einem Guss. Stimmt, das ist eher ein Sammelsurium (lacht). Vieles habe ich auf der Straße gefunden. In Spanien wird noch extrem viel weggeworfen, das man anderswo in Vintage-Läden verkaufen würde. Außerdem bin ich oft auf den tollen Flohmärkten in Südfrankreich. Und wenn ich nach Deutschland fliege, gehe ich gern mal was Modernes einkaufen. So hat sich über die Zeit einiges angesammelt. Es sind auch skurrile Dinge darunter. Ich mag Ironie und fröhliche Details wie den riesigen Lippenstift oder die Kakteen aus Hanf. Die habe ich mal in Südspanien entdeckt – und dann später gemerkt, dass es sie hier überall zu kaufen gibt (lacht). Es soll einfach alles nicht zu ernst sein. Trotz der Vielfalt sieht es nicht wirr aus. Wie gelingt es Ihnen, eine…

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