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ARTE Magazin

ARTE Magazin

March 2020

ARTE Magazin ist die monatlich in deutscher Sprache erscheinende Zeitschrift des Europäischen Kultursenders ARTE. Neben dem kompletten TV-Monatsprogramm des Senders finden die Leser des ARTE Magazin reichlich Hintergrundinformationen, Reportagen und Interviews zum aktuellen TV-Programm des Senders. Das ARTE Magazin wendet sich an all, die sich für den Sender ARTE und sein qualitativ außergewöhnliches Programm interessieren.

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
Axel Springer SE
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12 Ausgaben

In dieser ausgabe

1 Min.
editorial

Liebe Leserinnen & Leser Eine Stimme haben, gehört werden – das ist zu Recht eine zentrale Forderung von Frauen weltweit. Im buchstäblichen Sinn ist das auch das Lebensthema von Tina Turner. Die Stimme der Pop-Ikone transportiert Energie, Mut und Lebenswillen – zu hören ist sie im Porträt, das ARTE im Rahmen des großen Schwerpunkts „Frauen, Frauen, Frauen!“ ausstrahlt, sowie in der beglei tenden Aufzeichnung ihres legendären Konzerts in Arnheim, Holland. Mehr über das Leben des Weltstars in unserer Titelgeschichte ab ab Seite 10. Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März zeigt ARTE weitere außergewöhn liche Dokumentationen wie „Die Kriegerinnen der Wikinger“ sowie Spielfilme mit starken Frauen im Fokus. Mit dabei: „Teheran Tabu“, ein packender Animationsfilm über den Kampf um Selbstbestimmung und Freiheit von Frauen im Iran. Mehr im Interview mit dem Regisseur Ali…

2 Min.
mit arte um die ganze welt

USA BOOP-OOP-A-DOOP In Zeiten von #MeToo und #TimesUp ist eine vergessen geglaubte Zeichentrickfigur plötzlich wieder en vogue: Betty Boop. In den 1930er Jahren tänzelte die Comic-Diva im kurzen schwarzen Kleid nonchalant auf der Nase des Patriarchats herum. Eine Hommage zum 90.: Boop-Oop-a-Doop! Betty Boop for everKulturdoku Freitag, 27.3. • 21.35 Uhr bis 25.5. in der Mediathek FRANKREICH NATURVERBUNDEN Auf, auf, die Seine hinab, dem Maler hinterher! Claude Monets Liebe zur Natur ließ ihn die akademische Malweise seiner Zeit ablehnen. Die Doku nimmt den Zuschauer mit an die Orte, an denen der französische Impressionist seine Staffelei abstellte. Immer geleitet von Biografen, Fotografen und anderen Monet-Verfallenen. Claude Monet – Im Licht des AugenblicksKunstdoku Sonntag, 1.3. • 16.00 Uhr bis 29.5. in der Mediathek SCHWEDEN WALHALL – DOCH KEIN MÄNNERCLUB Kämpften bei den Wikingern nur Männer? Nicht ganz. Wie neue Grabfunde in Schweden belegen, scheint es auch…

1 Min.
frauenrechte in gefahr

Rechte, die wir Europäer viele Jahre für selbstverständlich hielten, sind plötzlich wieder in Gefahr: Etwa das Recht der Frauen auf Abtreibung. In Italien weigern sich inzwischen 70 Prozent der Gynäkologen, einen Abbruch durchzuführen – auch wenn sie da mit geltendes Recht missachten. Kirche und rechte Parteien fordern Ärzte auf,„ihrem religiösen Gewissen“ zu folgen. Die polnische Regierung wollte Frauen per Gesetz zwingen, auch schwerstbehinderte Kinder zur Welt zu bringen. Nur Massenproteste verhinderten dies. Und in Deutschland? Hier bleibt Abtreibung eine Straftat, die nur nicht geahndet wird, wenn sie in den ersten zwölf Wochen und nach Beratung geschieht. Die Zahl der Praxen, die Abbrüche durchführen,ist in den vergangenen 15 Jahren um 40 Prozent gesunken. Laut Paragraph 219a dürfen Ärzte nicht einmal auf ihrer Internetpräsenz auf Abbrüche verweisen, da dies als illegale Werbung gewertet…

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re: was europa bewegt

»In Russland gibt es praktisch keine unabhängigen Gerichte«Wera Gontscharowa, Anwältin „ICH HABE KAUM Aussicht auf Erfolg und meine Mandanten verfügen über kein Geld“, sagt die russische Menschenrechtsanwältin Wera Gontscharowa über ihren Job. Warum sich das also antun? Weil es sonst niemand macht. Russlands Gefängnisse sind trist und erbarmungslos, das Justizsystem gespickt mit Ungerechtigkeiten. Wer hier hinter Gittern sitzt, hat keine leichte Zeit vor sich. Besonders heikel ist die Lage für die Gruppe, die Gontscharowa vor allem vertritt: politisch Angeklagte. Demonstranten und Oppositionelle leiden unter unfairen Prozessen, langen Haftstrafen und unmenschlichen Bedingungen. „Die Gegenseite und die Richter wissen, dass wir im Recht sind. Doch sie demonstrieren sehr gerne, wer am längeren Hebel sitzt“, sagt Gontscharowa. Re: Eine Kämpferin gegen die russische Justiz Reportagereihe Donnerstag, 26.3. 19.40 Uhr bis 23.6. in der Mediathek…

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eine weitsichtige chronistin

Margaret Atwood Payback Piper Zu Beginn der jüngsten Finanzkrise zeigt Atwood in nonchalantem Ton, wie unser ausuferndes Schuldensystem entstanden ist. Entlarvend! Margaret Atwood Aus Neugier und Leidenschaft Berlin Verlag Ein Blick auf 35 Jahre literarisches Schaffen. Gesammelte Texte von Margaret Atwood, darunter Essays, Rezensionen, Nachrufe. Margaret Atwood Die Zeuginnen Berlin Verlag Späte, aber grandiose Fortsetzung zu ihrem dystopischen Bestseller „Der Report der Magd“ (1985). Prämiert mit dem Booker Prize 2019. Margaret Atwood: Aus Worten entsteht Macht Porträt Mittwoch, 18.3., 22.05 Uhr bis 15.6. in der Mediathek ILLUSTRATIONEN: SARAH MATUSZEWSKI UND ULI KNÖRZER FÜR ARTE MAGAZIN; FOTOS: NIKO KARASEK/ZDF, MIGUEL BUENO, KITSCHKRIEG…

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köpfe: faszinierende talente, spannende künstler

Regisseurin MILA TURAJLIC »Filme, die mich inspirieren, behandeln oft auch aktuelle gesellschaftliche Ströme« → Mit „The Other Side of Everything“ gelang Mila Turajlic 2017 ein feinfühliges Porträt ihrer serbischen Heimat, die immer noch mit Kriegsnachwehen kämpft. Im Mittelpunkt steht die Geschichte von Srbijanka Turajlic, bekannte Friedensaktivistin und Mutter der Regisseurin. „Es war mir wichtig, über meine Heimat von einem sehr persönlichen Standpunkt aus zu erzählen“, sagt die Regisseurin. Geboren in Belgrad, studierte Mila Turajlic Filmproduktion und spezialisierte sich an der Filmhochschule La Fémis in Paris auf Dokumentarfilme. „Eigentlich wollte ich politische Aktivistin werden, habe aber irgendwann nach einer anderen Möglichkeit gesucht, meinen Blick auf die Welt nach außen zu tragen“, sagt Turajlic in einem Interview. The Other Side of Everything Dokumentarfilm Freitag, 16.3. • 00.15 Uhr bis 22.3. in der Mediathek Rapper TRETTMANN »Die Beatles waren die erste Band,…