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Frauenzeitschriften
Barbara

Barbara

52/2020

"BARBARA gießt die Lebenshaltung und das Selbstverständnis von Barbara Schöneberger in ein Heftkonzept. Ehrlich, mutig und echt. Und immer mit einer entspannten Grundhaltung. Namensgeberin Barbara Schöneberger ist festes Redaktionsmitglied von BARBARA und als Editor-at-Large an der Entwicklung jeder Ausgabe beteiligt. BARBARA ist kein Fanmagazin oder ein Heft über das Leben von Barbara Schöneberger. BARBARA ist ein monatliches Frauenmagazin, das Geschichten aus dem wahren Leben erzählt. Auch wenn dieses meistens anders kommt als geplant. Mit Selbstironie, Humor und in dem unverwechselbar schnoddrigen Ton einer Barbara Schöneberger macht BARBARA Mut und spricht Dinge aus, die andere nur denken. In einer besonderen Tonalität, direkt und ehrlich, bietet sie eine neuartige Mischung aus lustigen und ernsthaften Geschichten, die das Leben erzählt."

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Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Erscheinungsweise:
Monthly
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10 Ausgaben

in dieser ausgabe

4 Min.
nehmen wir doch mal das tempo raus

Hallo, liebe Leserinnen – und natürlich liebe Leser! Ist das schön, dass Sie sich unser Motto „Halt mal kurz“ auf dem Cover zu Herzen genommen haben – und jetzt die brandneue BARBARA in der Hand halten. Unser wunderbares Advents-Weih-nachts-Silvester-Jahresauftakts-Heft ist da. Und ich rufe Ihnen begeistert zu: Glückwunsch, wir haben dieses 2020 endlich abgehakt. Dieses gefühlte 765-Tage-Jahr zwischen Stayathome und Sterillium. Über 2020 kann man wirklich sagen: Früher war mehr Lametta! Ganz einfach, weil es heute durch ständiges Stoßlüften vom Weihnachtsbaum geweht wird. Gut, vieles war schon auch sehr lehrreich. Im Sinne von „Halt mal kurz“ haben wir alle gelernt, dass wir auch innehalten und die ganz alltäglichen Dinge neu genießen können: Urlaub zu Hause kann doch zum Beispiel wunderschön sein. Abends liegt man in den eigenen Betten und wird von heimischen…

3 Min.
leserbriefe

Langjährige Freundschaft Als ich damals erfuhr, dass Barbara Schöneberger ein Magazin herausgeben wird, dachte ich: Jawohl! Das wird der Oberhammer, das wird meine Zeitschrift. Und ich wartete und wartete und guckte ständig in den Kiosken nach. Und da war sie endlich: witzig, sarkastisch, bunt, mal kitschig, mal schlecht gelaunt, genauso wie ich! Die sieben Menschen mit ihren beeindruckenden Geschichten, kleine Rubriken wie die „SMS-Hölle“ – wie oft habe ich da schon Tränen gelacht! Ich habe von Ausgabe eins an alle Hefte verschlungen und gesammelt, kann sie immer wieder lesen (ich bin sehr vergesslich) und anderen zeigen. Man merkt, dass alle Macher ihr Herz in das Heft stecken. Hoffentlich bleiben wir ganz lange Freunde! Anna Kleiner Streit in der Familie Herzlichen Glückwunsch zum 5-jährigen Jubiläum! Ich freue mich immer sehr, wenn die BARBARA im Briefkasten…

2 Min.
magazin

Was Langliebiges Der richtige Mix aus enger Bindung und Lockerlassen hilft dabei, gute Beziehungen zu führen – auch zu Kleidungsstücken. ➽ Pullover aus Seawool und Baumwolle von Coster Copenhagen, um 130 Euro HELLAUF BEGEISTERT IMMER GUT, WENN MAN DEN BOGEN RAUSHAT. UND SEI’S NUR BEIM KERZENKAUF. ➽ Kerze „Bend“ in Karamell von Broste Copenhagen, um 32 Euro Aus der SMS-Hölle Gestern, 18:55 Bin jetzt zu Hause. Wenn du leben willst, sag Bescheid. Gestern, 19:23 Natürlich will ich leben Labern, meinte ich. Das Produkt der Stunde Da hat einer gut lachen. Also zumindest solange wir uns die Hände einseifen. ➽ Keramikseifenschale von Heike Mende Ceramics/minimarkt.com, 12 cm Ø, um 40 Euro Duftmarke WENN EINER SAGT, DU RIECHST ABER ABENTEUERLICH, SAGEN WIR: DAS SOLL SO! ➽ „Into the Wild“ von Maison Matine/curantus. de, um 60 Euro Oh: Nachwuchs! So ein drolliges Elefantenbaby gehört in jeden Taschenzoo. Am besten schon mal einen…

6 Min.
da hab ich die notbremse gezogen

Sie überschritt viele Grenzen Josefa Webb, 24, warf die Mitbewohnerin raus Ich suchte eine Mitbewohnerin und entschied mich für eine Frau, die ähnliche Vorstellungen vom WG-Leben zu haben schien wie ich. Doch eine Woche nach dem Einzug ging der Psychoterror los: Sie wollte nicht, dass ich Besuch empfing oder meine Zimmertür offen ließ – „damit die Wohnung nicht nach dir riecht“. Beim Versuch, Konflikte auszutragen, äffte sie mich nach oder weinte. Ihre Kindheit war von traumatischen Erfahrungen geprägt, deshalb entschuldigte ich ihr Verhalten immer wieder. Ein Mal in den drei Monaten widersetzte ich mich ihrer Besuchsregel. Sie rastete so aus, dass Nachbarn sich beschwerten. Da habe ich ihr gekündigt und blieb dabei, denn trotz wiederholter Versprechen änderte sich nichts. Sie nahm sich einen Anwalt, drohte, vor Gericht zu ziehen. In ihren Augen…

9 Min.
den ball flach halten

Barbara: Andrea, wir befinden uns am Ende eines, sagen wir mal: außergewöhnlichen Jahres. Da drängt sich mir eine Frage ganz besonders auf. Andrea: Und zwar welche? Barbara: Hast du viele Zoom-Calls gemacht in 2020? Andrea: Na, und ob. Das war ja überhaupt die ganz große Corona- Neuerung in meinem Leben: diese ganzen Tools für distanzierte Kommunikation. Bei dir nicht? Barbara: Ich habe mir Zoom noch nicht einmal heruntergeladen. Andrea: Ich musste. Dazu Microsoft Teams, Skype … Irgendwie gab es immer irgendwas mit irgendwem zu besprechen. Und dabei habe ich nicht mal einen Job. Stell dir vor, ich würde wirklich arbeiten! Barbara: Das ist sehr stark untertrieben. Du spielst immer noch hauptberuflich Tennis, arbeitest als Moderatorin im ZDF und schreibst Bücher. Genau genommen bist du also sogar eine Multijobberin. Andrea: So kann man das natürlich auch sehen, und…

6 Min.
legen sie pausen ein

Danke! RÄUSPER Sagen Sie jetzt nichts! Lange Gesprächspausen sind irgendwie unangenehm. „Eine ideale Unterhaltung kommt ohne Gesprächslücken aus und ohne, dass sich die Teilnehmer ins Wort fallen“, so Nick Enfield, Professor am Max-Planck-Institut für Psycholinguistik, in einem Interview. Reagiert unser Gegenüber nicht sofort auf eine Frage oder Pointe, wirkt das auf uns, als hätten wir nicht alle nötigen In - formationen kommuniziert. Also reden wir weiter, um die Lücke zu füllen. Bei Missverständnissen ist das sinnvoll. In Verhandlungen kann es die eigene Position verschlechtern. Besser: freundlich ausharren. KÄFFCHEN? Glückskekse Ob die Schweden zu den glücklichsten Menschen zählen, weil sie täglich Fika machen? Die Kaffee- und Gebäckpause ist in den Arbeitsverträgen festgeschrieben – und wer muffelt schon rum, wenn es Kuchen gibt? Noch glücklicher sind aber die Finnen. Bestimmt, weil sie die lustigere Fika haben: die Kahvipaussi! TIEF…