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Business & Finanz
Business Punk

Business Punk

02/2020

"BUSINESS PUNK ist das Business-Lifestyle-Magazin für alle, die etwas bewegen wollen. Für Macher, die ihr eigenes Ding durchziehen und für Leute, die in Unternehmen etwas unternehmen. Für die ein Job mehr ist als ein Job. BUSINESS PUNK mischt die großen Erfolgsstorys einer jungen Unternehmergeneration mit der Popkultur des digitalen Zeitalters und spricht damit junge Leser an, die im Internet zu Hause sind und ebenso lebens- wie erfolgshungrig sind. Das BUSINESS PUNK-Motto „Work hard. Play hard.“ bestimmt den Inhalt des Heftes. Es geht um Wirtschaft jenseits von Aktienkursen und Gewinnprognosen. Es geht um das laute, schnelle Leben, das hinter dem Business tobt. Um Typen, die es nach ganz oben geschafft haben. Und um die, die gerade auf dem Weg dahin sind. Das Magazin portraitiert erfolgreiche Business-Rebellen und berichtet über Ideen, Innovationen und Trends in der Arbeitswelt, um Styles und Must- Haves aus Mode, Accessoires und Körperpflege. Um Technik und Autos jenseits von Heckspoilern und oberflächlichen Gadget-Lobhudeleien."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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6 Ausgaben

in dieser ausgabe

2 Min.
editorial

Kann man einen einordnenden Auftakttext eigentlich anders beginnen als mit „in diesen schwierigen/herausfordernden/harten Zeiten“? Kurz: ja! Corona hin oder her, als Magazin, das immer auch mindestens ein Auge auf die Welt von übermorgen hat, denken wir an die Zeit danach. Wie wird die bloß aussehen, welche Normalität wird herrschen? Was wird dann wichtig werden? Wie lässt sie sich prägen, mit welchen Skills? Die Kunst besteht wohl einmal mehr darin, über das Jetzt hinauszudenken und unorthodoxe Wege zu gehen. Wir freuen uns, euch in dieser Ausgabe anekdotische Karrieretipps von Menschen präsentieren zu können, die das klassische Lehrbuch sprengen. Wir ahnten ja schon immer, dass List, Intuition und eine doppelte Portion Mut dem geraden Pfad überlegen sind. Jetzt haben wir auch noch 50 Beweise dafür. Wir sind gespannt, wie ihr sie in Zukunft…

1 Min.
wo aus yetis einhörner werden

Hätte das schön werden können: Wäre nicht Covid-19 dazwischengekommen, hätte es auf dem Innsbrucker Event Skinnovation wieder geheißen: „Lift Your Startup“. Denn dort verabreden sich normalerweise jedes Jahr Investoren mit jungen Unternehmen und Neugründern zum Skifahren auf der Piste, zum Jagerteetrinken vorm Kaminfeuer oder zum Abendessen mit Kasspatzln, Tiroler Gröstl und Bier in der Skihütte. Ziel des zweitägigen Events natürlich: Networken. Und das soll laut den Veranstaltern von der Innsbrucker Universität viel besser gelingen, wenn man dabei im Freien unterwegs ist. Highlight ist dabei der alljährliche Skilift-Pitch: In einem vier Personen fassenden Sessellift haben Startups genau sieben Minuten lang Zeit, um zwei Investoren von ihrer Idee zu überzeugen – und das natürlich ohne Powerpoint. Die besten Lift-Startups dürfen dann am letzten Abend noch einmal vor der großen Menge pitchen. Wie…

6 Min.
»beschäftigt euch nicht, seid produktiv«

Herr Reichel, Ihr neues Buch heißt „Busy Is the New Stupid“. Warum brüsten sich so viele damit, am Anschlag zu sein? Ich glaube, das ist eine Mentalitätsfrage. Es kommt darauf an, wie das Umfeld eingestellt ist. Grundsätzlich ist es gerade im deutschsprachigen Raum so, dass man immer irgendwas zu tun haben muss. Man brüstet sich damit, wie wenig man geschlafen und wie viel man gearbeitet hat. Man kommt krank zur Arbeit, um noch mehr zu schaffen, um sich zu zeigen, um sich zu vergleichen. Denn man möchte nicht als faul gelten. Ich will auch gar nicht sagen: Leute, werdet faul. Ich will sagen: Beschäftigt euch nicht, sondern seid produktiv. Verbringt eure Zeit nicht mit Sachen, die euch nicht weiterbringen. Gerade im jetzigen Zeitalter, wo wir wahnsinnig viele Informationen zur Verfügung haben,…

2 Min.
leben in logos

Früher gab es keine Produkte für meine Haare in den Drogerien. Ich musste also zum Afroshop fahren. Da gab es aber auch nur wenig. Am beliebtesten war die Pink Lotion von Luster’s. Das Logo und der Geruch dieser Creme lässt immer noch Kindheitserinnerungen aufsteigen. Ich hätte nie gedacht, dass ich bei der Tagesschau lande. Während meines Studiums habe ich dort ein Praktikum gemacht. Ein paar Wochen später rief die Redaktion wieder an und wollte wissen, wann ich anfangen kann. Schon kurz darauf zog ich dann nach Hamburg. Kein soziales Netzwerk nutze ich so viel wie Instagram. Nicht nur privat, auch beruflich prägt es mich. Bei der Tagesschau bin ich Videoredakteurin. Ich produziere kurze Filme über das Weltgeschehen. Und der Kanal ist der größte deutsche Nachrichtenkanal auf der Plattform. Ich habe im Einzelhandel gearbeitet…

2 Min.
#watchlist update

Reich dank Riecher für Hits Media & Entertainment 2020 Christof Straub, Global Rockstar Über Straubs Crowdinvesting-Plattform können Nachwuchsmusiker bei der Produktion eines Songs finanziell unterstützt werden. Im Gegenzug erhält man Anteile am entsprechenden Track und wird 70 Jahre lang an den Erlösen aus Streams und Radioplays beteiligt. Kürzlich pitchte Straub bei der österreichischen Gründershow „2 Minuten 2 Millionen“, ging aber ohne Deal nach Hause. Dennoch positiv: Angeblich waren innerhalb von 24 Stunden nach Ausstrahlung der Sendung alle auf Global Rockstar angebotenen Songanteile ausverkauft. Ohnehin scheint das Ausbleiben eines Deals verschmerzbar, denn wenige Tage später gab Straub ein anderweitiges Investment in Höhe von 1,5 Mio. Euro bekannt. Mit der frischen Kohle soll das Wachstum in Europa vorangetrieben und das Team im Wiener Headquarter ausgebaut werden. Straub, in Österreich selbst ein weitbekannter Musiker, sagt: „Ich…

3 Min.
»wir wollen uns selber kümmern!«

Herr Yılmaz, Sie sind vor über zehn Jahren mit dem Comedytrio Y-Titty berühmt geworden, haben 2016 die Social-Media-Agentur Whylder gegründet – und nun mit YilmazHummel eine neue Agentur. Warum das? Wir sehen YilmazHummel nicht als Agentur – wir sind ein Management für Künstlerinnen und Künstler und verstehen uns für sie als Dienstleister. Klar reden wir manchmal auch mit Werbekunden und Agenturen, aber nicht so, dass wir an Pitches teilnehmen oder Social-Media-Konzepte entwickeln. Das haben Felix und ich in unseren alten Agenturen gemacht, aber genau darauf hatten wir einfach keine Lust mehr. Was machen Sie anders als andere Managementagenturen für Künstlerinnen und Künstler? Wir sind ehrlich und transparent. Ich kenne das ja selbst aus meiner Zeit als Künstler früher, wie das ist, wenn man sich nicht ganz sicher sein kann, ob das eigene Management…