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Business & Finanz
Business Punk

Business Punk

05/2020

"BUSINESS PUNK ist das Business-Lifestyle-Magazin für alle, die etwas bewegen wollen. Für Macher, die ihr eigenes Ding durchziehen und für Leute, die in Unternehmen etwas unternehmen. Für die ein Job mehr ist als ein Job. BUSINESS PUNK mischt die großen Erfolgsstorys einer jungen Unternehmergeneration mit der Popkultur des digitalen Zeitalters und spricht damit junge Leser an, die im Internet zu Hause sind und ebenso lebens- wie erfolgshungrig sind. Das BUSINESS PUNK-Motto „Work hard. Play hard.“ bestimmt den Inhalt des Heftes. Es geht um Wirtschaft jenseits von Aktienkursen und Gewinnprognosen. Es geht um das laute, schnelle Leben, das hinter dem Business tobt. Um Typen, die es nach ganz oben geschafft haben. Und um die, die gerade auf dem Weg dahin sind. Das Magazin portraitiert erfolgreiche Business-Rebellen und berichtet über Ideen, Innovationen und Trends in der Arbeitswelt, um Styles und Must- Haves aus Mode, Accessoires und Körperpflege. Um Technik und Autos jenseits von Heckspoilern und oberflächlichen Gadget-Lobhudeleien."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Erscheinungsweise:
Bimonthly
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6 Ausgaben

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1 Min.
digitales eremitentum

Die Krise hat uns ja irgendwie alle hart getroffen, die wir in den vergangenen Jahren nicht zufälligerweise ein quasi-monopolistisches Techunternehmen gegründet haben. Aber fast noch schlimmer war die Zeit für uns normalsterbliche Büronasen danach: Wir mussten in strahlende, sonnenverwöhnte Gesichter schauen, Gesichter, die uns unverhohlen begeistert vom Häuschen in der Uckermark erzählt haben. Das halb verfallene Vorruhestandsprojekt hat sich für viele plötzlich als idealer Arbeits- und Verwirklichungsort herausgestellt. Damit auch handwerklich Unbegabte diesen Thoreau-Trend nicht ganz verpennen, stellen die britischen Designer von Koto verschiedene Arten ihrer Cabins zur Verfügung. Die Einsatzzwecke sind durchaus vielfältig: poetisch anmutende Refugien, Saunen, aber eben auch Arbeitsplätze zum konzentrierten Wegschaffen. Und da es nun alle kreativen Topverdiener ins Nirgendwo um die Großstädte treibt, dürfen wir uns weiter unserem Lieblingstagtraum hingeben: dem von der bezahlbaren Dreizimmerwohnung…

2 Min.
leben in logos

Ich mag Montage. Das liegt am Paparazzi Podcast. Zwei verrückte Paparazzi aus Los Angeles sprechen über die Bilder, die sie in der vergangenen Woche geschossen, und die Promis, die sie verpasst haben. Jede Folge wird mit dem Öffnen einer Bierdose zelebriert. Vermutlich meine erste Auseinandersetzung mit einem Logo. Ich spiele seit meiner Kindheit Schlagzeug und mag nicht nur die Kits von Sonor, sondern auch deren Logo. Was verrät ein Logo, was vereinfacht es, was kommuniziert es? Bei Sonor ist alles drin. Wenn Freunde oder Geschäftspartner aus New York nach Berlin kommen, schwärmen sie davon, dass Berlin „so quiet“ sei. New York ist schon eine andere Hausnummer. Ich liebe diese Stadt. Sie gibt mir jedes Mal einen Kick. Und ich hoffe, dass ich bald wieder vorbeischauen darf. Drei Schrifttypen in einem Logo und dann…

2 Min.
#watchlist update

Sharing Is Caring Mobility & Property, 2020 Gunnar Froh, Wunder Mobility Die Welt der Sharing-Mobility ist unübersichtlich. Klar ist, dass jeder Mobility-Anbieter unterschiedliche Bedürfnisse hat und anderen Herausforderungen entgegensieht. Wunder Mobility will mit einem neuen Marketplace für Mobilitätsanbieter wenigstens die Software dahinter vereinfachen. Der Wunder Marketplace soll deshalb als Ort dienen, an dem Partnerunternehmen aus unterschiedlichen Branchen ihre Softwareservices anbieten. Das Ganze ist vergleichbar mit den App-Stores von Apple oder Google. Aktuell bieten im Wunder Marketplace 15 Partner Software an, die Startups der Mobility-Branche dort kaufen und an ihre Needs anpassen können sollen – egal in welcher Phase sich deren Unternehmen auch gerade befindet. Marketing & Communication, 2019 Peter Stahr, Mirrads Das Startup aus Ingolstadt bietet Hologrammspiegel mit Werbung an. Jetzt gehen sie bei Xdeck, einem Inkubator aus Köln, an Bord. Tech & Engineering, 2019 Daniel Metzler, Isar…

3 Min.
»musik finden tsil , ohne suchen zu müssen«

Cyanite hieß früher Groovecat. Was damals ein B2C-Business war, ist jetzt B2B – was hat sich sonst noch geändert? Neu sind zwei Dinge: Zum einen haben wir zusammen mit dem SWR das Radio neu erfunden. Klingt gigantisch – ist es auch. Zum anderen bauen wir eine Musikplattform für Content-Creators auf. Okay, eines nach dem anderen. Was bedeutet: Radio neu erfunden? Der SWR hat im August eine neue Radio-App auf den Markt gebracht. In der kann man Radio hören, wie man es kennt. Mit einem Unterschied: Man kann jetzt Songs skippen – ohne dass man das moderierte Radioprogramm verlässt. Das ist nicht weniger als die Abkehr vom linearen Radio, in dem die Hörer hören müssen, was ihnen vorgesetzt wird. Und wir bauen die Empfehlungslogik. Wie sieht das genau aus? Im Player gibt es einen Shuffle-Button, dahinter…

7 Min.
diese frau lässt einsen und nullen sprechen

Alles begann bei Starbucks: „I don’t speak any English“, dachte Akemi Tsunagawa dort in der Nähe von Washington beim Versuch, einen Caramel Frappuccino zu bestellen. Das amerikanische Servicepersonal wollte den Wunsch der Japanerin partout nicht verstehen. Am Ende bekam sie eine heiße Schokolade vorgesetzt, die einen Nachgeschmack von Hilflosigkeit hinterließ. Damals war Tsunagawa 18 Jahre alt. Sie dachte das Problem zu Ende, im Ausland ohne Fremdsprachenkenntnisse zu sein: „I could possibly die“, schlussfolgerte sie. Heute, 15 Jahre später, ist sie die Gründerin und Geschäftsführerin von Bespoke, einem japanischen Techunternehmen, das für seine Chatbot-Dienste bekannt ist. Zwei Büros in Tokio und San Francisco sowie 35 Mitarbeiter hat Bespoke inzwischen. Zu Tsunagawas Kunden gehören mittlerweile Hotels, Flughäfen, Bahnhöfe und selbst die japanische Regierung. Aktuell ist Tsunagawa mit Bespoke auf Expansionskurs, das internationale Geschäft…

3 Min.
»kunden flexibel bedienen«

Frau Durán, warum sind Unternehmen in Gründung, Einzelunternehmer und junge GmbHs überhaupt für eine etablierte Bank wie die Postbank attraktiv? Man könnte meinen, dass die betreuungsintensiver seien und weniger Umsatz machten. Die Größe eines Unternehmens oder sein Alter sind kein Maßstab dafür, ob wir als Bank gern mit ihm zusammenarbeiten. Wir haben unter unseren Kunden viele Selbstständige und Firmen, die schon seit ihrer Gründungsphase bei uns sind – als das Wort Startup noch nicht erfunden war. Und einige von ihnen sind gewachsen und sind heute große, profitable Unternehmen. Wir haben schon früh angefangen, die Betreuung und unsere Produkte für diese Zielgruppe möglichst einfach und effizient zu gestalten. Wir wollen, dass sich unsere Kunden auf ihr Geschäft fokussieren können und sich bei Bankthemen auf uns verlassen können. Darüber hinaus wollen wir unsere…