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Business & Finanz
Capital

Capital

10/2020

"CAPITAL erzählt Wirtschaft aus überraschenden, ungeahnten Perspektiven und versteht Wirtschaft nicht als nationale Angelegenheit, sondern immer als ein globales System. CAPITAL sieht und erklärt das große Ganze und setzt dabei auf ein ästhetisch anspruchsvolles und elegantes Design mit opulenten, kraftvollen Bildern. CAPITAL bestimmt seit über 50 Jahren den Wirtschaftsjournalismus in Deutschland und hat sich mit dem Relaunch im Mai 2013 zum Ziel gesetzt, Wirtschaft anders zu erzählen. Wirtschaft ist vielschichtiger, komplexer geworden und ist mit allen gesellschaftlichen Bereichen verwoben. Es bedarf einer ganzheitlichen, globalen Perspektive auf Wirtschaft. „Wirtschaft ist Gesellschaft“ heißt das Credo von CAPITAL und ist gleichzeitig ein Versprechen an die Leser. CAPITAL berichtet nicht nur über Wirtschaft, sondern durchdringt Wirtschaft."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Erscheinungsweise:
Monthly
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12 Ausgaben

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3 Min.
editorial

Es war die Zeit des späten Wirtschaftswunders, des Aufstiegshungers, die Menschen wollten, dass es ihnen besser geht. Sie wollten nach oben, und Capital war die Marke, die sie auf diesem Weg begleitete. Als wir 2013 Capital neu aufstellten und in Teilen neu erfanden, haben wir darüber nachgedacht, was dieses „nach oben“ heute bedeutet. Natürlich wollen die Menschen noch immer, dass es ihnen besser geht, sie wollen immer noch nach oben. Aber Karrieren verlaufen heute anders, oft im Rösselsprung, es gibt mehr Wechsel, mehr Brüche, neue Bedürfnisse: Die Menschen nehmen Elternzeit, Sabbaticals, sie reduzieren die Arbeitszeit. Es geht nicht mehr nur um die Karriere des Mannes, sondern um zwei Menschen. Vieles ist einfacher geworden, vieles komplexer, die Tage sind dichter und länger, agiler und anstrengender. Uns wurde klar: Es geht nicht nur um das…

3 Min.
betr. capital

ZU BERND ZIESEMERS KOLUMNE „IM MERCEDES ZURÜCK IN DIE 70ER-JAHRE“ (09/2020) Mit der Konzentration auf nur noch margenstarke Oberklasse-Baureihen begibt sich Mercedes auf einen verhängnisvoll falschen Weg. Es war eine Revolution, als 1982 die 190er-Baureihe neue Kundenkreise für Mercedes erschlossen hat. Der Nachfolger, die heutige C-Klasse, ist die Baureihe von Mercedes mit den größten verkauften Stückzahlen. Ich wage die Behauptung, dass es Mercedes heute nicht mehr geben würde, hätte sich Mercedes damals nicht diese neuen Zielgruppen erschlossen. Gerade der Einbau gleicher Bauteile in vielen Reihen ermöglicht Größendegressionseffekte bei Einkauf und Produktion, die man, verzichtet man auf die kleineren Baureihen, ohne Not aufgibt. THOMAS AMONN, via E-Mail ZU: „DAS DOPPELLEBEN DES JAN MARSALEK“ ( CAPITAL.DE ) Man lerne: Es gibt seit Mozart keine Wunderkinder mehr – insbesondere nicht in der Wirtschaft. Dort, wo verwunderlicherweise immer…

1 Min.
das digitale extra: capital+

Mit dem neuen digitalen Angebot Capital+ bieten wir künftig noch mehr Wirtschaftsjournalismus von höchster Qualität: Das Paid-Angebot bietet Abonnenten neben den Artikeln aus dem Magazin exklusive Inhalte rund um die persönlichen Finanzen, Vorsorgethemen und Immobilien sowie aktuelle Analysen und Kommentare zu den Finanzmärkten, zur Konjunktur und Weltwirtschaft. Ein Herzstück sind Dossiers zu Themen wie Immobilienkauf, Vermögensaufbau oder Altersvorsorge. Die Nutzer erhalten zudem Zugriff auf Datenbanken sowie sämtliche Rankings und Studien, die Capital regelmäßig durchführt. Ausgewählte Stücke stehen auch im Vorlesemodus bereit. Ebenfalls im Angebot enthalten: die monatliche digitale Ausgabe von Capital, auf die Nutzer jederzeit on- und offline Zugriff haben. Außerdem: mehr Lesekomfort mit nützlichen Funktionen wie einer persönlichen Merkliste. JETZT KOSTENLOS TESTEN Probieren Sie das neue digitale Abo von Capital 30 Tage kostenlos aus. Danach kostet es 7,90 Euro im Monat und…

2 Min.
grosse pläne in den usa

Der Skandalkonzern Wirecard hatte noch Mitte Juni eine große Expansion geplant. Unmittelbar vor dem Zerwürfnis mit seinen Wirtschaftsprüfern und der folgenden Insolvenz arbeitete der Zahlungsdienstleister an einer eigenen Banklizenz in den USA, berichteten Insider Capital. Im Bundesstaat Utah gab es bereits das Tochterunternehmen WDB US Inc. Für den Lizenzantrag habe nur der testierte Jahresabschluss gefehlt, eine Pressemitteilung sei vorbereitet gewesen, heißt es. Doch genau dieses Testat verweigerte EY am 18. Juni wegen fehlender Nachweise über Guthaben in Milliardenhöhe. Wahrscheinlich gab es das Geld in dieser Form nie, Wirecard rutschte in die Insolvenz. Der ehemalige CEO Markus Braun sitzt inzwischen in Untersuchungshaft, sein wichtigster Helfer, der Chef des Asiengeschäfts, Jan Marsalek, ist auf der Flucht. Eine eigene Banklizenz in den USA hätte es Wirecard ermöglicht, Zahlungen des US-Geschäfts ohne einen Bankpartner abzuwickeln. Darüber…

2 Min.
spahns spedition sorgt für ärger

Für den Bund wird der Einkauf von Schutzmasken noch teurer als bislang bekannt. Nach Recherchen von Capital sind zusätzlich zu den Milliardenkosten für mehrere Hundert Millionen Schutzmasken weitere Ausgaben angefallen, vor allem für den Transport und die Verteilung der Ware. Wie das Gesundheitsministerium auf Anfrage mitteilte, beliefen sich die Aufwendungen für Logistik-firmen bislang auf einen „niedrigen dreistelligen Millionenbetrag“. Seit Wochen steht Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in der Kritik, weil der Bund in der Corona-Krise zuerst über viel zu wenig Schutzausrüstung verfügte und die Einkaufsoffensive dann aus dem Ruder lief. Seit März wurden laut Ministerium rund drei Milliarden Masken bestellt. Kosten: ein mittlerer einstelliger Milliardenbetrag. Zudem beauftragte das Ministerium Ende März die Firma Fiege aus Spahns Nachbarwahlkreis im Münsterland ohne öffentliche Ausschreibung als zentralen Logistikpartner, der den Transport von Masken aus China…

1 Min.
deutschland digital

PFLEGEHELFER DIE LAGE Stürze sind für Bewohner von Senioren- und Pflegeheimen ein großes Risiko. Selbst ansonsten gesunde Menschen werden im fortgeschrittenen Alter oft unsicher auf den Beinen. Stürze können Hüftfrakturen und schmerzhafte Hämatome nach sich ziehen und die Bewegungsfreiheit stark einschränken. Verhindern lassen sie sich nur schwer, weil Gefährdungsdiagnosen bisher aufwendig sind. DAS KONZEPT Die Evangelische Heimstiftung, ein Unternehmen mit 86 Pflegeheimen, setzt seit Anfang 2019 eine App des Berliner Startups Lindera ein. Per Smartphone-Kamera werden die Bewegungen von Patienten aufgenommen. Eine auf künstliche Intelligenz gestützte Software ermittelt das Sturzrisiko und die Gründe. Pflegekräfte können so gezielt die kognitiven und körperlichen Fähigkeiten ihrer Patienten trainieren, um Stürzen vorzubeugen. 30 Prozent aller Menschen über 65 erleben einmal pro Jahr einen Sturz Wie gut lässt sich die App in den Pflegealltag integrieren? Jede Neuerung braucht Vorlauf. Wir mussten eine…