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Capital

05/2019

"CAPITAL erzählt Wirtschaft aus überraschenden, ungeahnten Perspektiven und versteht Wirtschaft nicht als nationale Angelegenheit, sondern immer als ein globales System. CAPITAL sieht und erklärt das große Ganze und setzt dabei auf ein ästhetisch anspruchsvolles und elegantes Design mit opulenten, kraftvollen Bildern. CAPITAL bestimmt seit über 50 Jahren den Wirtschaftsjournalismus in Deutschland und hat sich mit dem Relaunch im Mai 2013 zum Ziel gesetzt, Wirtschaft anders zu erzählen. Wirtschaft ist vielschichtiger, komplexer geworden und ist mit allen gesellschaftlichen Bereichen verwoben. Es bedarf einer ganzheitlichen, globalen Perspektive auf Wirtschaft. „Wirtschaft ist Gesellschaft“ heißt das Credo von CAPITAL und ist gleichzeitig ein Versprechen an die Leser. CAPITAL berichtet nicht nur über Wirtschaft, sondern durchdringt Wirtschaft."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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IN DIESER AUSGABE

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editorial

Seit Jahren fragen wir uns, wann der Wohnungsmarkt endgültig überhitzt. Nun wissen wir die Antwort: 2019. Was wir nicht wussten: Was genau denn „Überhitzung“ bedeuten würde. In vielen deutschen Städten ist die Stimmung aufgeladen, gekippt, es gibt Proteste, in Berlin wird ein Volksbegehren geplant, um Wohnungskonzerne zu enteignen.Letzteres ist mehr als eine Posse aus der ab und an halt etwas skurrilen Großstadt, zumal sich namhafte Bundespolitiker mit dem Anliegen solidarisiert haben, vorneweg der knuffige Grünen-Star Robert Habeck. Und wer sich distanzierte, tat dies oft aus formalen Gründen: Man stellte fest, dass Enteignungen nichts bringen, weil damit keine einzige neue Wohnung entsteht.Die Liste der Forderungen wird bunter und atemloser: Mietenstopp für fünf Jahre, Zwangsbebauung von Grundstücken, ein ausschließlicher Verkauf bundeseigener Grundstücke an Kommunen. Wie immer haben, wenn Gefühle…

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betr. capital

ZUM KOMMENTAR „BANKENFUSION: EIN IRRTUM NAMENS INDUSTRIEPOLITIK“ ÜBER DEN MÖGLICHEN ZUSAMMENSCHLUSS VON DEUTSCHER BANK UND COMMERZBANK ( CAPITAL.DE ) Bad Banks! Wer verdient am faulen Deal zwischen Commerzbank und Deutscher Bank mit Staatsgarantie? Goldman Sachs! Bei Fusionen rollt der Rubel, und der Bund ist an der Commerzbank beteiligt. Dass ausgerechnet die Golden Boys von Jörg Kukies (ehemals Deutschlandchef von Goldman Sachs, d. Red.) an einer potenziellen Megabank verdienen, für die im Zweifel die Steuerzahler haften, ist dreist. Die Aussage, Herr Kukies sei nur im Trading aktiv gewesen, beleidigt die Intelligenz. Herr Kukies war Partner bei Goldman Sachs. Der Finanzminister muss diesen Interessenkonflikt auflösen! MARGARETH GORGES, via Facebook ZU IHREM BEITRAG „ZU BESUCH BEIM STAATSFEIND NR. 1“ ÜBER…

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tesla am steuer-tropf

Tesla-Chef Elon Musk steht vor hohen Hürden: Die Nachfrage schwächelt, die Wettbewerber rüsten auf, und der Konzern ist nach wie vor nicht profitabel Erneuter Rückschlag für den Elektroautohersteller Tesla: Auch auf dem Heimatmarkt USA hängt der Absatz der schicken Elektrofahrzeuge offenbar stark an staatlichen Subventionen. Darauf deutet zumindest der dramatische Geschäftseinbruch im 1. Quartal 2019 hin: Von Januar bis März verkaufte das Unternehmen insgesamt 31 Prozent weniger Autos als noch im letzten Quartal 2018. Zwar begründete der Konzern des E-Auto-Pioniers Elon Musk dies vor allem mit Lieferproblemen für das Model 3, sein mittlerweile auch in Europa erhältliches Mittelklasseauto. Allerdings steht hinter den Zahlen auch ein Absturz bei den Premiummodellen, dem Model S und dem Model X, um mehr als 50 Prozent. Hintergrund ist, dass die für Elektroautos in…

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„chinas initiative ,neue seidenstraße‘ spaltet europa“

Der Rom-Besuch von Chinas Staatschef Xi im März hat sich gelohnt: Die Italiener wollen sich der „Neuen Seidenstraße“ anschließen, Pekings gewaltigem Infrastruktur- und Handelsprojekt. Italien darf mehr exportieren, China dafür in die Häfen Genua und Triest investieren. Der Handschlag hat Europa aufgeschreckt. Die Furcht: Ein hoch verschuldetes EU-Mitglied könnte in finanzielle Abhängigkeit geraten. Ohnehin gewinnt China in mehr als einem Dutzend europäischer Länder Einfluss durch Beteiligungen an Großprojekten: Chinesische Staatskonzerne betreiben den Hafen Piräus, bauen eine Schnellzugtrasse in Ungarn oder eine Brücke in Kroatien. In der EU beobachten Insider Folgen: „Es fällt auf, wie Ungarn und Griechenland immer öfter für China Position beziehen.“ Von einer Spaltung zu sprechen wäre zu früh. Kleine Risse aber sind durchaus zu sehen.…

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visa-stau in deutschen botschaften

Lange Wartezeiten bei der Visavergabe behindern Unternehmen bei der Suche nach ausländischen Fachkräften. So vergehen nach Capital-Recherchen in Indien mehrere Monate, in Iran sogar bis zu zwölf Monate, bis Bewerber einen ersten Termin in einer deutschen Vertretung für ein Visumsgespräch erhalten.Derartige Engpässe sind ein schlechtes Vorzeichen für das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Es sieht ab 2020 für Erwerbsvisa ein „beschleunigtes Verfahren“ von maximal drei Wochen Wartezeit und eine Entscheidung nach weiteren drei Wochen vor. Dafür holt ein Arbeitgeber vorab die Zustimmung einer Ausländerbehörde der Länder für den Bewerber ein. Es würde nicht mehr geprüft, ob für eine Stelle auch ein Kandidat aus Deutschland oder der EU infrage kommt. Kompetente Hände: Indische IT-Fachkräfte sind bei deutschen Unternehmen heiß begehrt Wenn Fachkräfte bereits eine konkrete Perspektive in Deutschland haben, sei „die…

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aufbrecher

LAURA TÖNNIES digitalisiert mit ihrem Start-up die Einsatzplanung von Baggern, Kränen oder Raupen – und hilft so, Stillstand auf Baustellen zu vermeiden DAS PROBLEM Große Bauprojekte, auch öffentliche wie die Hamburger Elbphilharmonie, dauern immer länger und werden immer teurer. Oft verursachen den Stillstand nicht einsatzfähige Baumaschinen – weil sie ausfallen oder nicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind. DIE LÖSUNG Mit der Software von Tönnies’ 2018 gegründetem Start-up können Bauunternehmen den Überblick über ihren Maschinenfuhrpark behalten. Corrux bindet dafür Herstellersoftware an oder rüstet ältere Maschinen nach. Zudem analysiert die Software das Nutzungsverhalten – und kann warnen, wenn der Ausfall einer Maschine oder der Verschleiß eines Bauteils droht. DER MARKT Die Firma, die derzeit ein Dutzend Mitarbeiter hat, wurde…

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