Capital Vermoegensaufbau

"CAPITAL erzählt Wirtschaft aus überraschenden, ungeahnten Perspektiven und versteht Wirtschaft nicht als nationale Angelegenheit, sondern immer als ein globales System. CAPITAL sieht und erklärt das große Ganze und setzt dabei auf ein ästhetisch anspruchsvolles und elegantes Design mit opulenten, kraftvollen Bildern. CAPITAL bestimmt seit über 50 Jahren den Wirtschaftsjournalismus in Deutschland und hat sich mit dem Relaunch im Mai 2013 zum Ziel gesetzt, Wirtschaft anders zu erzählen. Wirtschaft ist vielschichtiger, komplexer geworden und ist mit allen gesellschaftlichen Bereichen verwoben. Es bedarf einer ganzheitlichen, globalen Perspektive auf Wirtschaft. „Wirtschaft ist Gesellschaft“ heißt das Credo von CAPITAL und ist gleichzeitig ein Versprechen an die Leser. CAPITAL berichtet nicht nur über Wirtschaft, sondern durchdringt Wirtschaft."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Erscheinungsweise:
Monthly
7,99 €(Inkl. MwSt.)
79,99 €(Inkl. MwSt.)
12 Ausgaben

in dieser ausgabe

1 Min
editorial

Es gibt viele Bücher und Zeitschriften, die Ihnen schnellen Reichtum versprechen. Natürlich ist das in der Regel unseriös, viel Hokuspokus und Harakiri. „100 Prozent Rendite in 100 Tagen“ – das ist so glaubwürdig wie die Diät „10 Kilo in 10 Tagen“. Capital hat sich, seit der Gründung 1962, auf eine andere Frage konzentriert: wie man langfristig und nachhaltig Vermögen aufbaut. Wir geben Rat, keine heißen Tipps, wir sind Lotsen, keine Einflüsterer. Monat für Monat, ergänzt durch digitale Angebote. Mit diesem Sonderheft gehen wir noch einen Schritt weiter: Es widmet sich nur dem Thema Vermögensaufbau und hat alle Fragen dazu einmal grundsätzlich durchdacht und analysiert; umfassend, didaktisch, wie eine Art Kompendium. Und das Besondere: Es ist so aufgebaut wie unser Leben selbst – die Kapitel befassen sich mit verschiedenen Phasen unserer…

capitalde1807_article_003_01_01
3 Min
reden wir über geld!

WIE HÄUFIG KOMMT ES VOR, DASS SIE SICH MIT IHREM PARTNER ÜBER GELD STREITEN? VERFOLGEN SIE REGELMÄSSIG DEN KURS EINZELNER AKTIEN ODER DES DAX? MIT WEM REDEN SIE ÜBER GELD? 43 Prozent geben an, dass bei ihnen gegen Ende des Monats das Geld meistens knapp wird WOHER BEZIEHEN SIE INFORMATIONEN ZU FINANZTHEMEN? Wo haben Sie Schulden? 45 Prozent halten sich im Urlaub stets an ihr Budget WELCHEN PREIS WÄREN SIE BEREIT ZU ZAHLEN, WENN SIE IM GEGENZUG 1 MIO. EURO ERHALTEN WÜRDEN? 39 % ein Jahr auf Sex verzichten 27 % auf den Führerschein verzichten 19 % mit jemandem Sex haben, den Sie nicht mögen 7 % drei Jahre früher sterben 2 % auf einen der fünf Sinne verzichten 1 % auf einen Rollstuhl angewiesen sein 57 Prozent der Befragten haben mit ihrem Partner ein gemeinsames Konto WOFÜR SPAREN SIE? 32 Prozent der Anleger haben mit…

capitalde1807_article_008_01_142
1 Min
neues geld

Die Deutschen schätzen Geld am meisten in Form von Scheinen und Münzen, gedruckt und geprägt von Notenbanken. Doch die Zukunft des Geldes sieht eher aus wie in dieser Halle in der chinesischen Provinz Sichuan: Tausende Computer rechnen hier rund um die Uhr an komplizierten Matheformeln, um neue Bitcoins zu produzieren – jene Digitalwährung, die mit ihren dramatischen Kursausschlägen Anleger und Banken in Atem hält. Weil die Produktion viel Energie verbraucht, geht Chinas Regierung gegen die Betreiber der Bitcoin-Fabriken vor…

capitalde1807_article_012_01_01
9 Min
„die menschen leben wie im schönen auenland“

Herr Karopka, die meisten Menschen gehen lieber zum Zahnarzt als zu ihrem Anlageberater bei der Bank. Was stimmt mit den Menschen nicht? Es stimmt alles. Und es passt in die Zeit. Wenn Sie zum Zahnarzt gehen, bekommen Sie in der Regel schnelle Lösungen für Ihre Probleme, etwa Schmerzen oder einen abgebrochenen Zahn. Wenn Sie sich nicht um Vorsorge und rentable Anlagen kümmern, verschlechtert sich ja zunächst nichts, und die Konsequenzen spüren Sie erst in Jahrzehnten. Umgekehrt ergäbe Ihre Frage, mit Verlaub, mehr Sinn: Warum sollten sich Menschen denn gerne und auch noch freiwillig mit einem derart komplexen Thema wie der Geldanlage beschäftigen? Sie haben eine merkwürdige Vorstellung. Weil unser Rentensystem vor großen demografischen Herausforderungen steht zum Beispiel. Und weil die Deutschen einen Gutteil ihres Ersparten, 1 100 Mrd. Euro, so angelegt haben,…

capitalde1807_article_016_01_012
1 Min
weltenbummler & berufseinsteiger

Die kleinen Beträge sind oft die schwierigsten: Wohin mit den 50 oder 100 Euro, die am Monatsende übrig sind? Diese Frage stellt sich allen, die mit der Ausbildung oder dem Studium fertig sind und seit ein paar Monaten das erste Geld verdienen. Ein Ziel für ihre Geldanlage haben sie oft noch nicht – es gibt kein Haus, für das sie sparen wollen, keine Familie, die sie absichern sollten, und die Rente ist noch weit. Es geht einfach darum, kleine Beträge anzulegen. Ein Puffer, vielleicht für eine Weltreise in ein paar Jahren oder für ein Auto. Das Ziel: bloß keine Bindung und keine hohen Gebühren. Diese beiden Bedingungen sind gute Leitplanken für die Geldanlage – übrigens auch später im Alter, wenn vom Gehalt etwas übrig bleibt.…

capitalde1807_article_024_01_01
11 Min
ins blaue hinein

Wer Optimist ist, hat mehr Spaß am Leben, so sagt die Psychologie. Das klingt nach einem erstrebenswerten Ziel, wie aber wird man Optimist? Oder was macht uns dazu? Darüber können Psychologen sehr lange diskutieren, aber man kann es sich auch leichter machen und zwei Faktoren ansehen, die wesentlich dazu beitragen: das Alter und das Geld nämlich, so legen Umfragen nahe. Der Zusammenhang: Je jünger und unbelasteter wir sind, desto optimistischer sind wir auch. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage sagen fast 90 Prozent der 20- bis 30-Jährigen, sie freuten sich enorm auf die Zukunft. Damit kommt diese Altersklasse von allen Befragten auf die höchste Optimistenquote. In allen Altersgruppen fällt aber überraschenderweise auch auf, dass vor allem diejenigen positiver über die Zukunft denken, die sich mit Geld beschäftigen. Besser gesagt: mit dem Sparen. Drei von…

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