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Kunst & Architektur
DETAIL

DETAIL 4/2020 Nachverdichtung / Increasing Density

-----DETAIL ist die internationale Zeitschrift für Architektur + Baudetail. Sie erscheint 10-mal im Jahr. Zusätzlich erscheinen die Sonderhefte DETAIL Green für nachhaltiges Bauen, DETAIL Structure als Schnittstelle zwischen Architekten und Bauingenieuren und DETAIL Inside mit allen relevanten Aspekten der Innenarchitektur. Das Fachmagazin wird in mehr als 90 Länder als bilinguale deutsch-englische Ausgabe geliefert. DETAIL bietet Dokumentationen und Informationen zu Bauobjekten aller Kategorien. Schwerpunkt: Das Detail im konstruktiven und architektonischen Zusammenhang. -----DETAIL is the international journal dedicated to architecture and construction details. Each issue focuses on a particular aspect of design, such as constructing with concrete, roof structures, etc. Emphasis is placed on presenting designs in great detail, and complementing these with drawings in practical scales and superb photographs that illustrate real world examples from near and far. Detail German/English Edition is published 10 times per year (+ special issues DETAIL Green, DETAIL Structure and DETAIL Inside).

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DETAIL Business Information GmbH
Erscheinungsweise:
Monthly
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10 Ausgaben

in dieser ausgabe

2 Min.
verdichtung im urbanen raum

Urban Densification Knallbunte Blasen wuchern in Ron Herrons „Tuned Suburb“ aus den Hausdächern. Die Collage von 1968 zeigt eine Zukunftsvision für die Nachverdichtung in der Peripherie – und sie greift dem heutigen Zustand urbaner Zentren in vielen Aspekten voraus. Seit den Utopien von Archigram ist die Notwendigkeit zu mehr Dichte dramatisch gewachsen. Dächer werden aufgestockt, Lücken gefüllt, Parkplätze in Baugrundstücke verwandelt und leerstehende Räume umgebaut und neu genutzt. Unsere April-Ausgabe zur Nachverdichtung zeigt aktuelle Projekte in Berlin, Köln und Hamburg sowie in London, Amsterdam und Bahrain. Sie alle setzen gelungene Strategien für mehr Raum zum Wohnen und Arbeiten oder für Bildung in dicht besiedelten Stadtzentren um und lassen sich jeweils auf schwierige Voraussetzungen ein, etwa auf winzige Baulücken und schwer zugängliche Restflächen, die kaum belichtet sind. Oder auf die Umnutzung von leerstehenden…

6 Min.
fliegende raute

Flying Diamond With its cantilevered roof, the Halftime building by Cobe makes its mark on the Adidas Campus in Herzogenaurach. Im Lauf der letzten 20 Jahre hat der Sportartikelhersteller Adidas eine ehemalige US-Militärbasis am Stadtrand von Herzogenaurach bei Nürnberg zum Unternehmenscampus umgebaut. Dabei setzt die Firma zunehmend auf die Entwürfe namhafter Architekten. Diese werden jedoch nicht direkt beauftragt, sondern müssen sich in Wettbewerbsverfahren gegen ihresgleichen durchsetzen. Meilensteine auf diesem Weg waren 2012 das Bürogebäude Laces von Kadawittfeldarchitektur und zuletzt der Verwaltungsbau Arena von Behnisch Architekten (Detail 10-2019). Das Halftime-Gebäude von Cobe und ihrem Münchner Partnerbüro CL Map fungiert seit einigen Monaten als kulinarische Anlaufstelle und zentraler Veranstaltungsort für die rund 5600 Mitarbeiter vor Ort. Seit dem Architektenwettbewerb von 2014 ist der Gebäudeentwurf bemerkenswert unverändert geblieben: eine rhombische, aus Betonfertigteilen zusammengesetzte Dachkonstruktion, die weit…

4 Min.
schöneres wohnen, besseres leben

Better Living, Better Life The private living room as a showroom of your personality: 100 years of interiors at Vitra Design Museum Wohnen ist einem ständigem Wandel unterworfen und weist sehr unterschiedliche Ausprägungen aus, regional, sozial, individuell. Die eigenen vier Wände sind erfahrbares Spiegelbild unseres Lebensstils und werden auch als solche inszeniert. Diese Entwicklung in der Innenarchitektur thematisiert die Ausstellung „Home Stories“ im Vitra Design Museum. 20 ikonische Rauminszenierungen werden einander gegenübergestellt, die retrospektiv die Meilensteine der vergangenen 100 Jahre des Interior Designs repräsentieren. Vor 100 Jahren prägten soziale und politische Debatten das Thema Wohnen. Parallel dazu revolutionierten Adolf Loos sowie Mies van der Rohe die traditionelle Raumordnung mit ihren innovativen Entwürfen: Erstmals wurde der Raum in seiner Dreidimensionalität wahrgenommen und das Konzept offener Grundrisse zum Thema gemacht. Dieser experimentelle Gestaltungswille setzte sich…

10 Min.
wohnen in paris

Living in Paris There is a lot of construction around Paris, but innovations are rare, except for prestige projects such as the Olympic Village for 2024, which will be built largely of wood. Wer über das Paris der 2020er-Jahre schreibt, muss erst einmal definieren, was er damit genau meint: das eigentliche, 105,4 km2 große Stadtgebiet, das heute von etwas mehr als 2,1 Millionen Menschen bewohnt wird? Die Métropole du Grand Paris mit ihren über 130 Gemeinden, die rund 7,0 Millionen Menschen zählt? Oder die gesamte Île-de-France mit ihren etwa 12,1 Millionen Einwohnern? Die Antwort lautet natürlich: alle drei, wenn wir uns ein genaues Bild von den Herausforderungen machen wollen, denen Paris und sein Umland in den nächsten zehn Jahren gegenüberstehen. Paris schrumpft, das Umland wächst Während die Stadt Paris seit Langem Einwohner verliert, wächst…

7 Min.
akzeptanz von dichte

Acceptance of Density Residents in dense living conditions feel most at ease if they can appropriate freely available intermediate spaces as they wish. Im Forschungsvorhaben Interface Fassadenraum befasste sich ein interdisziplinäres Team der Hochschule Luzern (HSLU) von 2015 bis 2018 mit individuellen Gestaltungsmöglichkeiten von Rückzug und Interaktion in dichten Wohnsiedlungen. Unter Leitung von Angelika Juppien und Richard Zemp vom Kompetenzzentrum Typologie & Planung in Architektur (CCTP) definierte das Team die Aneignung und individuelle Anpassbarkeit der Zwischenräume – der Schnittstelle zwischen dem privaten und dem öffentlichen Raum – als wichtige Voraussetzung zur Akzeptanz von verdichteten Wohnformen. Ein Thema, das bei der städtebaulichen Nachverdichtung immer wichtiger wird. Wechselspiel des erweiterten Fassadenraums Als relevant für den Austausch und den Rückzug der Bewohnenden betrachten die Forscherinnen und Forscher der Hochschule Luzern den erweiterten Fassadenraum. Dieser umfasst neben der…

2 Min.
jetzt einreichen: detail preis 2020

Submit Your Detail Prize Entry Now Noch bis zum 30. April können Architektur-, Bauingenieur- und Tragwerkplanungsbüros sowie Hochschulen aus der ganzen Welt Projekte zum Detail Preis 2020 einreichen. Prämiert werden in der 9. Auflage der renommierten Auszeichnung realisierte Projekte, bei denen das gestalterische Gesamtkonzept und die konstruktive Detaillierung schlüssig ineinandergreifen. Erstmals gibt es in diesem Jahr auch einen Preis für ein gebautes Projekt einer Hochschule. Wie in der Vergangenheit können auch Leser votieren. Die Entscheidung, welche Projekte prämiert werden, trifft eine fünfköpfige Jury. In diesem Jahr sind dies Louisa Hutton von Sauerbruch Hutton (Berlin), Kim Herforth Nielsen von 3XN (Kopenhagen), Anna Ramos von der Fundació Mies van der Rohe (Barcelona), Jacob van Rijs von MVRDV (Rotterdam) und Detail-Chefredakteurin Sandra Hofmeister. Es können realisierte Projekte jeglichen Gebäudetyps eingereicht werden, gleichgültig, ob es sich um…