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Electric Drive April/May 2021

Elektromobilität ist in aller Munde, aus Passion oder auch aus Notwendigkeit. In diesen Zeiten des Umbruchs, geprägt von Diskussionen um Fahrverbote und Förderungen, wollen potenzielle Kunden für Autos mit elektrischem Antrieb vor allem eins: klare, nachvollziehbare Informationen. Electric Drive liefert diese Informationen, wertet, kommentiert und erklärt und nimmt so dem Thema Elektromobilität das Unwägbare. Wir stellen alles vor, was sich elektrisch fortbewegt, seien es Antriebe rein mit Batterien, Plug-In-Hybride oder auch Wasserstoff. Auch Gefährte mit nur zwei Rädern haben bei uns ihren Platz und natürlich alle anderen Themen rund um die Mobilität von Morgen. Autonom fahrende Autos, innovative Transportkonzepte und Designspinnereien gehören ebenfalls zum Themenspektrum.

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
Plugged Media Gmbh
Erscheinungsweise:
Bimonthly
4,99 €(Inkl. MwSt.)
23,99 €(Inkl. MwSt.)
6 Ausgaben

in dieser ausgabe

1 Min
schlag auf schlag

Als wir 2018 mit Electric Drive begonnen haben, war die Elektrolandschaft noch gänzlich anders. Im Wesentlichen bestand sie aus Ankündigungen und natürlich dem Angebot an Pionierfahrzeugen, die es damals schon gab. Keine drei Jahre später hat sich das Bild völlig gewandelt: Nahezu täglich rauschen News zu gänzlich neuen Modellen und Versionen rein, und trotz Pandemie realisieren die Hersteller mit allen möglichen Mitteln Fahrvorstellungen, sodass wir Ihnen hier maximal aktuell Infos und „Erfahrungen“ aus erster Hand liefern können. Dafür wollen wir an dieser Stelle einmal Danke sagen, denn die Möglichkeit zu Fahrterminen ist die Essenz des Autojournalismus. Insofern platzt auch diese Ausgabe wieder aus allen Nähten, so vollgepackt mit Vorstellungen und Tests, dass die eine oder andere Hintergrund-bzw. Servicegeschichte erst einmal auf den Redaktionsfestplatten ausharren muss, denn wir wissen, nichts fesselt Sie…

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immer mehr …

»Das Laden zu Hause ist einer der Grundpfeiler des ‚Gesamtsystems Ladeinfrastruktur‘. Je mehr Ladestationen es im Wohnumfeld gibt, desto breiter wird die Akzeptanz für die Elektromobilität in der Gesellschaft werden.«Johannes Pallasch, Sprecher des Leitungsteams der Nationalen Leitstelle Infrastruktur Ein Vierteljahr nach dem Start der Föderung von privaten Ladestationen wurde das Ursprungspaket Ende Februar ein weiteres Mal aufgestockt: Nachdem bis zum 25. Februar mehr als 300.000 Ladepunkte beantragt wurden und weiterhin täglich 2.500 Förderanträge aufliefen, stehen nun insgesamt 400 Millionen zur Verfügung – doppelt so viel wie anfangs geplant. Johannes Pallasch, Sprecher des Leitungsteams der Nationalen Leitstelle Infrastruktur: „Wir freuen uns über den enormen Erfolg des Förderprogramms für Ladeinfrastruktur an Wohngebäuden. Die Entscheidung, die Mittel für dieses Programm zu verdoppeln, begrüßen wir ausdrücklich. Das Laden zu Hause ist einer der Grundpfeiler des ‚Gesamtsystems…

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greifbarer wasserstoff

Auch Brennstoffzellen ermöglichen eine Form der Elektromobilität – der dafür notwendige Wasserstoff hat diesen Weg aber zum Zankapfel zwischen Effizienz und Praktikabilität gemacht: Der Faktor „Well to Wheel“, also Energiequelle zum Antriebsrad, kann bei der Herstellung und Speicherung von Wasserstoff naturgemäß nicht so gut sein wie bei der Speicherung von Strom in Akkus. Allerdings kann man Strom nicht einfach lagern und vor allem schnell nachtanken. Das ginge mit einer Paste auf Magnesiumbasis, die das Fraun-hofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM in Dresden entwickelt hat. Das wird bei 350 Grad und unter etwa sechs Bar Druck zu Magnesiumhydrid umgebaut und mit Ester-Verbindungen und Metallsalzen zu einer zähen Paste verwandelt. Mit Wasser versehen, entsteht Wasserstoff, der in einer Brennstoffzelle eingesetzt werden kann. Die Energiedichte dieser Paste ist damit höher als bei einem Tank…

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für singles mit gepäck

Das vom Autozulieferer Schaeffler outgesourcte Start-up Bio-Hybrid will sein gleichnamiges Vierrad-Pedelec ab September auch in einer Pick-up-Variante anbieten. Das elektrisch angetriebene Lastenvierrad zeichnet sich durch eine überdachte Ein-Personen-Kabine mit Sitz und Pedalantrieb sowie eine offene Ladefläche im Heckbereich aus. Obwohl das Bio-Hybrid Pickup dank seiner Auslegung als Pedelec ohne Führerschein, Helm und Zulassung genutzt werden darf, bietet es fast den Komfort eines Automobils. So gibt es eine schützende Windschutzscheibe mit Scheibenwischer, vier gefederte Räder und ein extragroßes Cargo-Abteil. Der Bio-Hybrid Pick-up ist in der offenen Version zum Preis von 11.390 Euro in einer Pionier-Edition bestellbar. Diese bietet LED-Lichtsystem, Blinker, vollgefedertes Fahrwerk, hydraulische Scheibenbremsen, 5-Zoll-Multi-Touch-Display, 4G- und GPS-Integration, USB-Ladeport sowie eine Navigation mit topologiebasierter Reichweitenberechnung. Zudem gibt es einen herausnehmbaren 1,2-kWh-Akku, ein zweiter Akku kostet rund 1.200 Euro Aufpreis. Zum Preis von…

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druckbetankung

Überall auf der Welt versucht man, die Reichweitenangst oder auch die Ladeangst aus der Elektromobilität zu vertreiben. StoreDot vermeldet jetzt einen Durchbruch auf dem Weg zu Akkus, die innerhalb von fünf Minuten genug Energie für 300 Kilometer Reichweite nachlegen. In einem Scooter wurde ein erstes Exemplar des neuen Konzepts verbaut und genutzt. Damit gingen die Entwickler einen zweiten Schritt, nachdem sie in einem Smartphone die grundsätzliche Funktion bewiesen hatten. Teil des XFC-Konzepts (EXtreme Fast Charging) sind spezielle Elektroden, die gestapelt einen kompletten Akku ergeben, aber auch Ventilatoren, die angesichts der hohen fließenden Ströme den Temperaturhaushalt unter Kontrolle halten. Spezialität und Firmengeheimnis ist ein neues Material, das die schädlichen Effekte bei extrem schneller Ladung (Plating, Metallisierung) vermeidet. Gebaut wurden die Zellen bei EVE Energy in China. Andere strategische Partner des Unternehmens sind…

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don’t call me names

»Wir glauben, dass Ultra Fast Charging für die Verbreitung der Elektrifizierung des Automobils geradezu überlebensnotwendig ist, um den CO2-Footprint des Transportwesens gravierend zu senken. Bisherige, oft viel zu lange Ladezeiten sind für Langstrecken, Fahrten auf Abruf oder auch für Personen, die nicht zu Hause laden können, einfach nicht attraktiv genug, um auf Elektromobilität umzusteigen. «Jon Salkeld, Technology Director, BP Advanced Mobility Die erwartete Taycan-Variante von Porsche hört auf den Namen Cross Turismo und kommt in vier verschiedenen Leistungsstufen auf den Markt. Auf einem serienmäßigen, Allrad-getriebenen Fahrwerk mit adaptiver Luftfederung sind dann zwischen 280 und 460 kW ohne bzw. 350 und 560 kW mit Boost drin (380-625 PS ohne bzw. 476-761 PS mit Boost). Taycan 4 Cross Turismo, Taycan 4S Cross Turismo, Taycan Turbo Cross Turismo und Taycan Turbo S Cross Turismo…

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