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Essen & Trinken
essen&trinken

essen&trinken 6/2020

"ESSEN & TRINKEN steht für Lebensfreude, Genuss und eine Koch-Kompetenz, die unter den Food-Magazinen absolut einzigartig ist. In unserer Küche entwickeln 12 Spitzenköche exklusiv für ESSEN & TRINKEN Rezepte. Damit die Gerichte garantiert gelingen, wird jedes Rezept dreimal gekocht und verfeinert, bevor wir es in ESSEN & TRINKEN „servieren“. Dieses detailverliebte Kochwissen geben wir direkt weiter: mit konkreten Ratschlägen und Handlungsanweisungen unserer Köche für ein unvergessliches Geschmackserlebnis. Darüber hinaus unterscheidet sich ESSEN & TRINKEN durch seine opulente Optik, höchste journalistische Kompetenz und einem einzigartigen Themenmix: mit spannenden Porträts und Reportagen, außergewöhnlichen Reiseberichten und stilprägenden Trends aus der Welt der Kulinarik. ESSEN & TRINKEN – mit Leidenschaft!"

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Erscheinungsweise:
Monthly
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12 Ausgaben

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1 Min.
editorial

Liebe Leserin, lieber Leser, bestimmt haben Sie es sofort gemerkt, als Sie diese Zeitschrift in die Hand genommen haben. Sie ist nicht so dick wie sonst. Auch uns hat die Corona-Krise kalt erwischt. Homeoffice, Quarantäne, Kurzarbeit – wir hatten sogar einen erkrankten Kollegen in der Versuchsküche. Dort durften wir dann mehrere Tage nicht arbeiten, in den Studios konnte nicht fotografiert werden, alles musste gründlich desinfiziert werden. Für diese wirklich außergewöhnliche Situation möchte ich Sie herzlich um Verständnis bitten. Natürlich haben wir trotzdem versucht, auch unter diesen schwierigen Umständen ein richtig gutes Magazin mit ausgezeichneten Rezepten zu machen. Und ich bin sicher, es ist uns auch gelungen. Jedenfalls konnte ich von den Erdbeerrezepten nicht genug kriegen. Ich wünsche Ihnen alles Gute, bleiben Sie uns treu.…

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willkommen bei uns in der küche

1. Wir entwickeln unsere Rezepte exklusiv für Sie. Spargel im Frühjahr, Grillen im Sommer, Plätzchen im Advent, den »essen & trinken«- Köchen fällt jede Saison wieder etwas Neues ein. Dafür stehen in unserer Küche zehn ganz normale Kochplätze zur Verfügung, ausgestattet mit Kühlschrank, Herd und Backofen - aber ohne Hightech und Brimborium. Schließlich sollen Sie zu Hause alles genau so nachkochen können. 2. Wir kochen jedes Gericht drei Mal. Das ist einmalig unter deutschen Food-Zeitschriften. Konkret geht das so: Ein »e&t«-Koch entwickelt ein Rezept - im Kopf und auf Papier - und kocht es zum ersten Mal. Die Kollegen probieren, schwärmen (meistens), diskutieren (selten), verwerfen (sehr selten) und optimieren (manchmal). Im zweiten Schritt wird das Rezept erneut gekocht und fotografiert. Die letzte Kontrolle erfolgt durch unsere Küchenpraktikanten. Sie kochen das Gericht ein drittes…

1 Min.
geschätzt

Frühkartoffeln Ist der Spargel da, sind sie nicht weit - Annabelle, Leyla, Anais und Colomba sowie ihre zahllosen Schwestern. Eigentlich sind sie die „Golden Girls“ der deutschen Küche, doch oft werden sie allzu routiniert zubereitet. Nichts einfacher, als eine Frühkartoffel zu kochen, meinen Sie? Weit gefehlt! Bei Unachtsamkeit rächen sich die Dünnhäuter. Dabei kann man aus ihnen wahre Leckerbissen machen. Die nötigen Tricks sind einfach: Nicht aufbewahren, sondern kurz nach dem Marktkauf zubereiten. Nicht schälen, sondern sanft (!) schrubben. Nicht kochen, sondern in wenig Wasser dämpfen. Fehlen nur noch ein Klacks Butter und ein paar Stangen Spargel (die Rezepte dafür finden sie auf den Seiten 14 und 15) und Sie werden Ihre Kartoffel nicht wiedererkennen! DIESE SEITE Foto: Julia Hoersch; Styling: Katja Rahtjen; RECHTE SEITE Foto: Thorsten Suedfels; Styling: Krisztina Zombori; Text:…

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getäuscht

Wilder Spargel Verwirrung zu stiften scheint eine Lieblingsbeschäftigung der Stangen auf dem Bild zu sein. Denn zunächst sind sie die jungen Sprosse eines Zwiebelgewächses namens Pyrenäen-Milchstern und - streng botanisch gesehen - mit dem echten Spargel nur entfernt verwandt. Weitere Tarnnamen: Preußischer Spargel und Asperge de bois (französisch für Waldspargel). Ansonsten ist wilder Spargel, den man zumeist auf Großstadtmärkten bekommt, ein recht unkomplizierter Naturbursche. Er muss kaum geputzt werden und ist, einmal in der Pfanne in Olivenöl geschwenkt, ein guter Begleiter für Fleisch und Fisch. Sein herber Geschmack peppt Salate auf, mit grob geriebenem Parmesan bestreut macht er sich gut auf einer Antipasti-Platte. Da verzeihen wir ihm die eine oder andere Täuschung gern.…

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guten morgen!

MARCEL STUT »e&t«-Koch „Das Geheimnis von Schaum-Omelett ist aufgeschlagenes Eiweiß: Damit wird es schön fluffig.“ Schaum-Omelett * EINFACH, SCHNELL Für 2 Portionen • 200 g braune Champignons• 6 Kirschtomaten• 2 Frühlingszwiebeln• 2 Scheiben italienischer Kochschinken• 2 El Butterschmalz (20 g)• Salz • Pfeffer• 4 Eier (Kl. M)• 50 g kräftiger Bergkäse (fein gerieben) 1. Pilze putzen und in dünne Scheiben schneiden. Tomaten putzen, waschen und halbieren. Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Schinken in schmale Streifen schneiden. 2. 1 El Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne (24 cm Ø) erhitzen. Pilze darin 3-4 Minuten braten. Die Hälfte der Frühlingszwiebeln zugeben, kurz mitbraten. Tomaten zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen. Gemüse aus der Pfanne nehmen. 3. Eier trennen. Eiweiße mit den Quirlen des Handrührers halb steif schlagen. Käse und verquirlte Eigelbe unterheben, mit Salz und Pfeffer würzen. Pfanne…

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abgelaufene produkte landen häufig im müll, auch wenn sie noch essbar sind. wie kann man das verhindern?

DAS PROBLEM: WIR ENTSORGEN LEBENSMITTEL, OHNE GENAU HINZUSEHEN KLEINER AUFDRUCK, GROSSE VERWIRRUNG Die schrumpelige Möhre ganz hinten im Gemüsefach, der Aufschnitt vom Wochenende, ein vor Kurzem geöffneter Joghurt: Im Alltag stehen wir häufig vor der Frage, ob Lebensmittel noch gut sind - und entscheiden uns oft dagegen. Über die Hälfte der gesamten Lebensmittelabfälle in Deutschland entsteht in privaten Haushalten. Etwa 75 Kilogramm entsorgt jeder Deutsche durchschnittlich pro Jahr, davon wären knapp 33 Kilogramm theoretisch vermeidbar gewesen, berichtet das Johann Heinrich von Thünen-Institut. Doch was verleitet uns dazu, Brot, Milchprodukte oder Wurstwaren voreilig wegzuwerfen? Nach Schätzungen der Welthungerhilfe ist der Grund dafür häufig ein überschrittenes Mindesthaltbarkeitsdatum. Diese Angabe informiert uns, bis wann Produkte bei der richtigen Lagerung bestimmte Eigenschaften wie Geschmack, Farbe oder Konsistenz behalten. Oft wird sie jedoch als Verfallsgrenze missverstanden. Nun…