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GEO

05/2019

DIE WELT MIT ANDEREN AUGEN SEHEN GEO war und ist eine unverwechselbare Mischung aus der Kraft und Magie des Bildes und der Nachhaltigkeit gründlich und seriös recherchierter Texte. Ein Magazin, das Reisen in den Blutkreislauf des Menschen genauso spannend macht wie Vorstöße in den Wasserkreislauf des Amazonas. GEO stellt Fragen und gibt Antworten, liefert ungewöhnliche Perspektiven und eröffnet neue Horizonte – mal ausführlich, mal für den schnellen Blick.

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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12 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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editorial

 Liebe Leserin, lieber Leser,die Erkenntnisse über den Zusammenhang von Gehirn und Muskeln, von Denken und Sport, die uns GEO-Redakteur Jörn Auf dem Kampe präsentiert, sind vor allem eines: eine Hommage an das Wunder des menschlichen Körpers. Ein in vielerlei Hinsicht noch unverstandenes Wunder. Wie ausdauernd kann ein Mensch sein? Jörn Auf dem Kampe begleitete die Extremläuferin Diane van Deren im TrainingDa läuft eine knapp 60-Jährige nahezu nonstop 482 Kilometer weit durch den eisigen Norden Kanadas, bei Temperaturen bis zu minus 40 Grad. Und schafft dies womöglich nur deshalb, weil im Kampf gegen ihre Epilepsie Teile ihres Gehirns entfernt wurden. Da klettert ein anderer in 915 Meter hohe Steilwände, ohne Seil und Sicherung – und dies vermutlich nur, weil sein Hirn anders funktioniert als das von weniger Wagemutigen (oder weniger Lebensmüden?).Mich würde nichts…

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unterwegs

  Eine Lektion in Langsamkeit Fotografin Stephanie Gengotti genoss ihre Zeit beim Zirkus Bidone.„Der Zirkus hat mir vor Augen geführt, wie viel wir verloren haben in unserer hypertechnischen Zeit“, resümiert Fotografin Stephanie Gengotti (M.), „unser Gefühl fürs Teilen, unser Gefühl für Familie, unsere einfache Beziehung zur Natur.“ Gengotti folgte dem Zirkus Bidone auf seiner Tournee, begleitete Direktor François Rauline (r.) und die Geflügeldompteurin Fred (l.). Das Zusammenleben des Ensembles hat die Fotografin tief bewegt. „Es war, als würde die Zeit langsamer voranschreiten, wie eine Pause in unserer verrückt hektischen Welt.“ Umso schwieriger war es für sie, sich nach der Tour auf dem Pferdewagen wieder in ein Auto zu setzen: 80 Stundenkilometer Reisegeschwindigkeit erschienen Gengotti plötzlich „absurd schnell“.   Möwe gegen Drohne Um die gigantische Maschinerie des Hamburger Hafens samt Containerbrücken, Kohlehalden und Riesenfrachtern ins Bild…

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resonanz

 GEO-AUSGABE MÄRZ 2019 Titelthema: Impfen! Ich bin in der 38. Woche schwanger und erwarte mein erstes Kind. Vielen Dank für diese objektive Recherche und insbesondere dafür, dass Sie trotz der Warnungen weitergemacht und den Artikel veröffentlicht haben. Mir haben Sie damit sehr geholfen.SIMONE BENDL, VIA E-MAIL Auch auf Ängste und Vorbehalte muss eingegangen werden, damit der Unwille, zu impfen oder impfen zu lassen, nicht zunimmt. Sie leisten dazu einen wunderbaren Beitrag.PROF. DR. MED. MARIO COLOMBOBENKMANN, MÜNSTER Als ein persönlicher Bericht über eine persönliche Recherche mit einem persönlichen Resümee mag Ihre Titelgeschichte durchgehen. Einer Antwort auf die Frage, wer die besseren Fakten hat, die Seite pro oder die Seite contra Massenimpfungen, führt sie aber nicht auf die Spur.KLAUSPETER BUNGERT, TRIER Eine Flut von Leserbriefen erreichte die GEO-Redaktion zum Thema »Impfen!« Kein Elternteil und auch kein Arzt kann…

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kosmos

 MAURETANIEN Versandeter Reichtum Aus der Kinderperspektive erscheint die Wüste als Sandkiste, gemacht für eine weiche Landung: Wo die Sahara den Rand der Stadt Chinguetti begräbt, überschlägt sich ein Junge vor Lebensfreude. Für seinen Salto war er auf eine Ruine geklettert. Statt einstmals 20000 leben heute nur noch ein paar Tausend Menschen in der Stadt im westafrikanischen Mauretanien. Dort befand sich einmal eine Oase, in der sich bis zu 30000 Kamele versammelten. Der Ort galt schon im 13. Jahrhundert als Knotenpunkt für den Handel; die Kamele brachten etwa Wolle und Datteln in den Süden und kehrten mit Elfenbein zurück  USA Egoisten im Anflug Mexikanische Bulldoggfledermäuse teilen nicht: Bei mutmaßlich 20 Millionen Artgenossen in einer einzigen Kolonie ist der Konkurrenzkampf um Beute groß. Daher nutzen sie beim Jagen einen perfiden Trick: Wenn sie in der Dämmerung aus…

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karger frieden

  Ende August helfen auch die Kinder bei der Weizenernte. Viel wächst hier nicht: Nur für wenige Wochen im Jahr ist das Wachan-Tal schneefrei Wenn die Yaks kein Gras mehr finden, wird es Zeit, weiterzuziehen: Die Familien beladen die Tiere mit ihrer Habe, mit Decken und Wasserkesseln, Kanistern und Solarpaneelen, und suchen neue Weidegründe. Die Männer werden später Stunden brauchen, um die Jurten wieder aufzubauen. Derweil kochen die Frauen Tee und backen Teigfladen über einem Feuer aus Yakdung. Brennholz gibt es nicht – dafür liegt das Bergland im Nordosten Afghanistans zu hoch. Ausgerechnet in dieser unwirtlichen Gegend findet sich die friedlichste Region Afghanistans: der Wachan-Korridor, entstanden Ende des 19. Jahrhunderts als Pufferzone zwischen den Großmächten Russland und Großbritannien. Seitdem gehört das etwa 300 Kilometer lange Tal politisch zu Afghanistan – und ist doch…

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gemüse aus der hightech-kiste

  Ganzjähriger Ertrag dank wärmeisolierter Wände: Die neuesten Anlagen kommen mit Außentemperaturen zwischen minus 40 und plus 50 Grad zurechtEin Gemüsebauer braucht einen Traktor, Dünger, ideales Wetter und natürlich einen Acker – oder nur einen umgebauten Frachtcontainer: In dem lassen sich Salat, Kräuter oder Grünkohl effizienter und unkomplizierter anbauen als auf dem Feld, ganz ohne den Einsatz von Pestiziden. Das jedenfalls versprechen gleich mehrere Unternehmen aus den USA. Und weil so ein Container in jede Stadt passt, würden auch noch lange Transportwege vermieden.Das erste Modell, einen umgebauten Kühlcontainer, brachte 2011 ein Start-up namens Freight Farms aus Boston auf den Markt. Er nimmt nur knapp 30 Quadratmeter Fläche in Anspruch, kommt nach Herstellerangaben aber auf einen jährlichen Ertrag von bis zu vier Tonnen Grünzeug. Um dieselbe Menge auf dem Acker anzubauen, bräuchte…

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