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category_outlined / Wissenschaft
GEOGEO

GEO

03/2019

DIE WELT MIT ANDEREN AUGEN SEHEN GEO war und ist eine unverwechselbare Mischung aus der Kraft und Magie des Bildes und der Nachhaltigkeit gründlich und seriös recherchierter Texte. Ein Magazin, das Reisen in den Blutkreislauf des Menschen genauso spannend macht wie Vorstöße in den Wasserkreislauf des Amazonas. GEO stellt Fragen und gibt Antworten, liefert ungewöhnliche Perspektiven und eröffnet neue Horizonte – mal ausführlich, mal für den schnellen Blick.

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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12 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

access_time2 min.
editorial

 Liebe Leserin, lieber Leser,die Fälscher sind unter uns, auch unter uns Journalisten. Daran hat erneut der Fall Claas Relotius erinnert. Der Reporter konnte im „Spiegel“, bei der „Zeit“ und in etlichen anderen Medien gefälschte Reportagen oder komplett erfundene Geschichten veröffentlichen.Für GEO hat er nie geschrieben. Wir wollten ihn vor Jahren als Autor gewinnen, aber er hat stets abgelehnt. Damals waren wir darüber verwundert, heute vermuten wir, er hatte gute Gründe, uns zu meiden: Wir schicken meist Autor und Fotograf gemeinsam los, was Fälschungen erschwert; und Claas Relotius musste unsere Faktenprüfer fürchten.Wir haben inzwischen erstaunt zur Kenntnis genommen, dass wir offenbar eine der ganz wenigen Redaktionen im Land sind, die von ihren Autoren nicht nur lückenlose Belege aller Fakten und Behauptungen verlangen, sondern auch E-Mail­Adresse und Telefonnummer der Protagonisten, von denen…

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unterwegs

 Keimarmes Papier und viele ErmahnungenRecherche beim Pharmariesen GSK: An jeder Ecke lauern Vorschriften. Notizblock und Stift musste GEO-Redakteurin Vivan Pasquet abgeben, als sie in der Impfstofffabrik des Pharmariesen GlaxoSmithKline (GSK) in Belgien recherchierte. Stattdessen bekam Pasquet (l., mit zwei GSK-Angestellten) beim Passieren zweier Schleusen einen schlumpfblauen Overall, keimarmes Papier und einen Kugelschreiber ausgehändigt. Das Beharren auf Sicherheit im Großlabor erschien der GEO-Redakteurin überaus bemerkenswert. Als Pasquet eine Treppe hinabstieg, rief eine GSK-Mitarbeiterin panisch: „Halt! Sie müssen sich am Geländer festhalten, das ist Vorschrift!“ Und als sie später eine leere Straße auf dem Firmengelände überqueren wollte, wurde sie getadelt: „Bitte den Zebrastreifen benutzen!“   Ein großes Herz für eine streunende FreundinSie war ein flauschiger Schönwetterhund, den Wasser in ein strähniges Etwas verwandelte: 13 Jahre lang teilte Passepartout, Straßenhündin aus Griechenland, das Leben von GEO-Redakteurin…

access_time4 min.
resonanz

 GEO-AUSGABE JANUAR 2019 Columban, der Rebell GottesEs ist eine bemerkenswerte Wandlung, die der Mönch Columban in der Titelgeschichte von GEO Nr. 01/2019 durchmacht: Auf dem Titelblatt ist ein noch recht kraftvoller Mann in den besten Jahren zu sehen, der beinahe freundlich daherkommt und der sich auf ein mit Edelsteinen geschmücktes goldenes Kreuz stützt. Auf Seite 65 dann ist Columban sichtlich gealtert. Hier lässt er sich von seinen Gefährten bedienen, die mühsam (!) das Boot mit ihm durch die Brandung an das Ufer ziehen. Das Kreuz hat er nicht mehr in der Hand. Dafür wird er angestrahlt, aber wohl nicht vom Heiligen Geist, sondern eher von der Morgensonne. Er schaut auch schon recht frohlockend nach vorn. Auf Seite 71 sehen wir einen alten Mann, böse, ohne Freude, der seine Mitmenschen quält. Seite…

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kosmos

  KENIA Grenzschwimmer Wenn in Kenia die Regenzeit beginnt, machen sich mehr als eine Million Gnus auf den Weg. Die riesigen Herden wandern nach Süden: in die Serengeti-Savanne. Um das dort besonders nahrhafte Gras zu erreichen, müssen sie die Grenze zu Tansania passieren – und den Fluss Mara. Nach drei Stunden des Zögerns prescht eines der Tiere endlich los, die anderen folgen ihm in die Fluten, in denen bereits die Krokodile warten  SRI LANKA Novizengewänder im Wind Nach einem Bad in den Mineralquellen von Keerimalai im Norden Sri Lankas trocknen junge buddhistische Novizen ihre Kesas im Wind. Bereits als Neunjährige können die Jungen ins Kloster eintreten. Sobald sie geweiht wurden, sind sie sehr einflussreich: Mönche nehmen in der Gesellschaft Sri Lankas eine herausragende Stellung ein MAROKKO Der vollendete Luftschuss Die geschmückten Pferde halten akkurat die Linie, donnern im selben…

access_time3 min.
der schatz in der südsee

 Die Operation, die eine Auster in eine Schatzkammer verwandelt, dauert knapp 30 Sekunden und erfordert Präzision: Mit Pinzette und Skalpell verpflanzt ein Mann ein Kügelchen ins weiche Fleisch der Schwarzlippigen Perlauster.Dafür wurde diese in einer Halterung fixiert, die scharfen, harten Schalen sind einen Spalt weit auseinandergezwungen. Später wird die Auster mit weiteren präparierten Artgenossen in das türkisfarbene Wasser des Pazifiks entlassen. Durch Netze oder Körbe vor Fressfeinden geschützt, wird sie Plankton aus dem Wasser filtern und wachsen. Den Fremdkörper in ihrem Inneren wird sie Schicht um Schicht umhüllen, mit einem in ihrem Körper gebildeten Stoff aus Kalciumkarbonat und organischen Substanzen. Tausende hauchdünne Lagen können es am Ende sein. Innerhalb von rund zwei Jahren bildet sich so eine schimmernde Perle.  Die Auster schließt den Fremdkörper in ihrem Inneren unter Tausenden Schichten einWeltweit…

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die philosophie des waldgartens – eine revolution in der landwirtschaft?

 Der Bundesstaat Goiás im mittleren Westen Brasiliens ist ein Teil der Kornkammer Südamerikas. Das Gebiet wird seit drei Jahrzehnten industriell bewirtschaftet: genveränderte Samen, zudem Insektizide, Fungizide, Herbizide.„Mindestens elfmal pro Erntezyklus sprühen wir, also im Schnitt alle zehn Tage“, erzählt Paulo Borges, ein Großbauer in Karohemd, Jeans und mit Strohhut. Der 49-Jährige besitzt 10 000 Hektar. Zwei Ernten im Jahr, Soja und Mais im Wechsel, zum Teil exportiert als Viehfutter nach Asien. Damit wurde er reich.Doch das Modell stößt an Grenzen: Resistenzen und Bodenunfruchtbarkeit senken die Produktivität um bis zu 30 Prozent. Borges braucht immer mehr Gift für immer weniger Ertrag.  Die Bäume müssen erst noch wachsen, zwischen ihnen ist Platz, etwa um Soja anzubauen  »In zehn Jahren will ich ganz ohne Gift auskommen«Großbauer Paulo BorgesZwei Dutzend Großgrundbesitzer wie er wollen Auswege aus…

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