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Reisen & Outdoor
GEO Saison

GEO Saison

11/2020

Warum reisen wir? Um die Welt zu entdecken, Erfahrungen zu machen, den Alltag zurückzulassen, uns zu erholen – bei jedem ist der Mix dieser Gründe ein anderer. Aber die Sehnsucht haben wir alle gemeinsam: Aufbrechen! GEO SAISON ist ständig unterwegs, um dieser Sehnsucht neue Nahrung zu geben. Unsere Leser gehen jeden Monat mit uns auf Entdeckungstour, erkunden neue Destinationen, sehen klassische Ziele mit anderen Augen, entdecken immer wieder kaum bekannte Schätze vor der eigenen Haustür. Dazu erhalten sie wertvollen Service, der das Reisen leichter macht.

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Erscheinungsweise:
Monthly
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12 Ausgaben

in dieser ausgabe

1 Min.
willkommen unterwegs

IN DIESER AUSGABE KOMMEN WIR ENDLICH ZUM ZUG: Wie oft hatten wir uns schließlich schon vorgenommen, eine Titelgeschichte dem Thema Bahnreisen zu widmen. Zumal die Fangemeinde innerhalb der Redaktion groß ist. Kaum jemand unter uns, der beim Wort »Zug« nicht aus dem Stand ins Schwärmen und Erzählen gerät. Eine Kollegin reiste beispielsweise eine Woche in einer Dampflok und mit ihrem jungen Neffen durchs schottische Hochland (was sie weitaus weniger Geld als Nerven kostete). Eine hat streikenden italienischen Bahnern eine ungeplante Nacht im Zug und die ungewöhnlichste Freundschaft ihres Lebens zu verdanken. Einer anderen ist die Winterreise durch die watteweiße Schweizer Alpenwelt unvergessen, und uns selbst fielen die Interrailtouren ein, die uns beide unabhängig voneinander quer durch Europa führten. Was für abwechslungsreiche Tage und Wochen: Heute Rotwein trinken unterm Eiffelturm, morgen…

1 Min.
unterwegs

FELSEN IN DER BRANDUNG? Eher wie Spielbälle des Wassers fühlten sich die Autoren Lars Abromeit (l.) und Jörn Auf dem Kampe, als sie auf dem wildschönen Fluss Soça Kajak fahren lernten – und dabei so viel erlebten, dass sie auch später immer wieder über ihre Anekdoten lachen mussten. Slowenien, S. 52 HIER GEHT’S LANG! Zwei Tage ritten die Fotografin Tamina-Florentine Zuch und die Autorin Bettina Sengling durchs spektakuläre Tian-Shan-Gebirge. Guide Alybek Osmojew brachte sie mit den Pferden wieder wohlbehalten ins Tal. Kirgisistan, S. 90 GEKONNT ÜBERSPIELT Autor Thomas Röbke hat jeden »Tatort« mit Sibel Kekilli gesehen, doch für »Game of Thrones« ist er zu sensibel. Charmant ignorierte sie seine Bildungslücke und erzählte begeistert von den Dreharbeiten. An der Hotelbar, S. 66 IN EIGENER SACHE Zuweilen unterstützen uns Agenturen, Hotels oder Veranstalter bei den Recherchen. Unsere Reportagen…

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feuerrot

DIE MORGENSONNE steht über Costa Rica. Nachts hat es in Strömen geregnet, die nassen Bäume wiegen sich in der sanften Brise, als wollten sie trocknen. Aus dem dichten Grün klingt Vogelgezwitscher, irgendwo rauscht ein Wasserfall. Oder ist das nur der Wind? Zwei Wochen lang erkunde ich die »reiche Küste«. Palmengesäumte Sandstrände, sprudelnde Katarakte und seltene Tiere werden mir begegnen. Gerade aber verliere ich mich im Nationalpark Vulkan Arenal. Regenwald umringt den namensgebenden Feuerberg, einen der aktivsten der Welt. Erst 2010 ist der Arenal eruptiert, Lavaströme flossen den Kegel hinab, der Park musste evakuiert werden – kaum vorstellbar an diesem friedlichen Morgen. Sanft wärmen erste Sonnenstrahlen den Urwald, Regentropfen verdampfen zu Nebel, als Filmemacherin Alina Kondrat und ich durchs Unterholz streifen und die feuerrote Hängebrücke entdecken. Alina traut sich zuerst, sie muss sich…

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acht geben

Chalan Beel heißt ein riesiges Feuchtgebiet in Bangladesch. Das Leben hier ist einfach, man hält Hühner und lebt vom Fischfang. Strom und Internet gibt es nicht. Schmuckstück vieler Hütten sind batteriebetriebene Fernsehgeräte. Das Projekt »power box« der Künstlerin Ashfika Rahman soll die Bedeutung der Mattscheiben ins Blickfeld rücken: Als einzige Verbindung zur Außenwelt sind sie Lebensmittelpunkt, werden mit bunten Tüchern vor Staub geschützt, mit Blumen geschmückt und so zu echten Hinguckern – selbst, wenn sie ausgeschaltet sind.…

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denn was mitnehmen würden sie ...

... GEGEN MUSKELKATER? Neulich habe ich gelesen, dass 59 Prozent der Deutschen im Urlaub am liebsten wandern. Da ist Muskelkater quasi vorprogrammiert. Trotzdem würde ich nichts dagegen mitnehmen, sondern versuchen, ihn gezielt zu vermeiden. Oder eben zu genießen. Schließlich ist der Schmerz ein sicheres Zeichen dafür, dass die Muskeln wachsen. Durch Überlastung entstehen winzige Risse in unseren Muskeln. Der Körper lässt Lymphe und Blut in das verletzte Gewebe strömen, um es zu reparieren. Dabei schwellen die Muskeln an und Schmerzen entstehen. Nach der Reparatur sind die Muskelfasern dicker als zuvor. Das ist super, denn dadurch wird die Muskulatur erhalten. Und etwas Besseres kann jedem über 30 doch gar nicht passieren. Deshalb würde ich bei Muskelkater auch keine Schmerzmittel wie Ibuprofen einnehmen. Einiges deutet darauf hin, dass sie das Muskelwachstum nicht gerade erleichtern. Meine beste…

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mit volldampf

Sympathische Zugbegleiter…