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 / Reisen & Outdoor
Geo Special

Geo Special

06/2019

Alle acht Wochen mit GEO SPECIAL eine Destination im Detail erkunden und zum Landeskenner werden. FÄNGT AN, WO DER REISEFÜHRER AUFHÖRT Jede Ausgabe ist einem Land, einer Region oder einer Stadt gewidmet. Ob anhand von Geheimtipps oder klassischen Urlaubsdestinationen – alle zwei Monate vermittelt das Magazin die Leidenschaft des Reisens, erklärt und inspiriert. Dabei informiert GEO SPECIAL nicht nur ausführlich über Menschen, Hintergründe und Zusammenhänge. Nützliche Empfehlungen und Informationen helfen den Lesern seit mehr als 30 Jahren ganz konkret bei der Reiseplanung.

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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6 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

1 Min.
konichiwa*

WILLKOMMEN IN JAPAN und vor allem: Willkommen im neuen GEO Special! Ich hoffe, Ihnen gefällt, wie wir uns verändert haben. Ab dieser Ausgabe ist GEO Special kompakter im Format und eleganter und klarer im Layout. Beim Blättern werden Ihnen auch schnell die verschiedenen Papierarten auffallen, die wir verwenden – alles, damit die Lektüre für Sie noch mehr vom Lesevergnügen zum sinnlichen Erlebnis wird. Dazu gehört auch die herausnehmbare Karte auf Seite 123. Unsere erste zeigt den Verlauf der legendären Kirschblüte und wo Sie wann sein müssen, um den alljährlichen Zauber zu bestaunen. Ich selbst wurde einmal Zeuge, wie die Kirschblüte in Japan Menschen und Natur gleichermaßen in den Ausnahmezustand versetzt. Eine Woche lang begleitete ich eine Kirschblütenkönigin auf ihrer hochoffiziellen Mission, die sie zu Topmanagern und sogar zum Premierminister führte. Es…

1 Min.
unterwegs

SONJA BLASCHKE arbeitet seit 2005 als Korrespondentin in Tokio, doch die 42-Jährige hat noch einiges zu erklären: Viele Deutsche glauben nach wie vor, dass jede Frau im Kimono eine Geisha sei, und viele Japaner denken, dass Deutsche kein Japanisch sprechen könnten. Für mehr Völkerverständigung verrät sie in GEO Special die besten Tipps fürs ganze Land – in unserer neuen Rubrik Eat. Stay. Love. (S. 135) ADAM H. GRAHAM reist am liebsten lässig. Immerhin hat der 46-Jährige, der oft für die BBC, »National Geographic« und die »New York Times« schreibt, schon mehr als 100 Länder besucht. Aber Japan, sagt er, ist wirklich einmalig. »Es mag ein Klischee sein, aber hier entdecke ich jedes Mal etwas Neues« – wie die Schneemassen von Hokkaido, die sich vor der Balkontür seines Hotelzimmers türmten. (S. 76) MARK…

8 Min.
talk of the town

LEUTE, LEUTE Japan ist mehr als die Summe seiner Sehenswürdigkeiten. Hier erzählen Einheimische aus ihrem Alltag In meinem Job beim Fernsehen erstelle ich Unterlagen mit Details zu den jeweiligen Sendungen, damit meine Kollegen die Werbeslots besser verkaufen können. Den Tag über habe ich sehr viele Meetings, die kürzesten gehen eine Stunde, die längsten ganze drei – das kann doch nicht produktiv sein! Und auch wenn um halb sechs eigentlich Feierabend ist, wird es im Büro frühestens um 19 Uhr etwas leerer. Würde ich ohne guten Grund so früh nach Hause gehen, bekäme ich bestimmt einen doofen Spruch vom Senpai, meinem dienstälteren Kollegen. Der ist schon über 40 und ein typischer japanischer Angestellter: Er bleibt gern bis spät in den Abend, zeigt viel Einsatz, würde sich sonst wohl schämen. Ich suche deshalb immer…

6 Min.
der holzmeister

EIGENTLICH SOLLTE ES die kürzlich verstorbene Architektin Zaha Hadid bauen – das neue Nationalstadion, eine Spielstätte für die Spiele 2020 in Tokio. Eine mit gewaltigen Bögen überwölbte Arena sollte es werden. Gewaltig gestalteten sich aber auch die Kosten. Als sich das abzeichnete, entzog Japans Premierminister Shinzo Abe ihr den Auftrag. Ein zweiter Architektenwettbewerb wurde ausgerufen. Diesmal gewann ein Team rund um Kengo Kuma, geboren 1954 in Yokohama, ähnlich renommiert wie Hadid, aber mit einem pragmatischen Blick auf die Dinge. Vom Fenster seines Büros in Tokio kann er zusehen, wie das Projekt Wirklichkeit wird. Das neue Nationalstadion soll mehr sein als eine Sportarena. Es soll das Selbstverständnis des Landes wandeln. Wie, das erklärte der Architekt GEO Special beim Gespräch in seinem Büro in Tokio. HERR KUMA, WAS FASZINIERT SIE AN SPORT? Ich…

1 Min.
das ist japan

AUSHÄNGESCHILDER Wahre Größe: Die dreistöckige Kiyomizudera-Pagode schraubt sich 31 Meter hoch in den Himmel über Kyoto. Größenwahn: In Osaka wirbt das »Kani Doraku Crab«-Restaurant mit der Spezialität des Hauses, Riesenkrabben. Der Gigant über der Tür kann sogar mit den Beinen winken AB IN DIE SÜDSEE Japan zählt nicht nur fünf Haupt-, sondern auch rund 6800 Nebeninseln. Die schönsten wirken wie Robinsons Traum: Die Minna-Insel etwa, mit Palmen, Sandstränden und Korallenriffen. Wirklich einsam ist es hier aber selten. Nur 15 Bootsminuten trennen Minna von der Westküste Okinawas ZEICHEN DER ZEIT Wie vorgestern: Im Dorf Tsumago befestigen Wirte noch traditionelle Vorhänge über ihren Türen, um zu zeigen, dass geöffnet ist. Wie übermorgen: Die 2,7-Millionen-Stadt Osaka dagegen ruht ohnehin nie. Blick von der 173 Meter hohen Aussichtsplattform des Umeda Sky Building auf das Lichtermeer GRÜNES LICHT Vor die Andacht haben…

15 Min.
neues aus fernkost

BESSER KANN GEGRILLTER FISCH nicht schmecken. Und das ist der gute Teil der Nachricht an diesem schwülen Sonntagmittag Ende Mai, im schummrigen Gastraum des kleinen Fischrestaurants im Herzen Tokios. Nicht ein Koch dieser Erde hätte das Stück Makrele, das vor uns auf dem Teller liegt, punktgenauer und saftiger garen können. Vor allem hätte kein Koch einen höheren Aufwand betreiben können, dieses alltäglichste aller Gerichte, 80, vielleicht 100 Gramm Fisch vom Grill, in diesen Aroma-Akkord hineinzuverdichten, der sich nun auf dem Tisch entfaltet: das Schüsselchen mit Reis, ein Balanceakt zwischen klebriger Stärke und feiner, essig-saurer Würze. Der hauchdünn gehobelte Rettich. Die Miso-Suppe, in deren Umami-Untiefen und Hunderten feiner Nuancen von Meer und Erde man sich ein paar Tage verlieren könnte. Jedes Element für sich ein Kunstwerk. Keine der Konstellationen auf dem…