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Männerzeitschriften
GQ (D)

GQ (D)

Oktober 2020

Mit Intellekt, Charme, journalistischer Kompetenz, einer klaren Haltung und immer stilvoll führt GQ durch die männlichen Lebenswelten – von Business bis Beziehung, von Mode bis Mobilität. Die Ressorts und Themen von GQ sind ebenso vielfältig wie das Leben seiner anspruchsvollen und weltoffenen Leser. GQ informiert, unterhält auf hohem Niveau, amüsiert, inspiriert, spürt Trends auf, berät und öffnet neue Blickwinkel.

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
Condé Nast Germany GmbH
Erscheinungsweise:
Monthly
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12 Ausgaben

in dieser ausgabe

2 Min.
alles neu normal

KANN MAN PÜNKTLICH ZUM HERBSTANFANG eigentlich Frühlingsgefühle bekommen? Dann ist es das, was wir fühlen: Es liegt ein Aufbruch in der Luft, und wir freuen uns sehr auf alles, was da kommt. Wir spüren die Veränderung in allem, was wir tun. Für diese GQ-Ausgabe haben wir zum ersten Mal seit Langem wieder international fotografiert: „Wonderwoman“-Star Pedro Pascal in Los Angeles zum Beispiel, unsere Nummer eins bei Barça, Marc-André ter Stegen, in Barcelona, und Oliver Masucci und Jochen Schropp, die Hauptdarsteller von „Enfant Terrible“, dem unbedingt sehenswerten Film über Rainer Werner Fassbinder, in Köln – das ja zu bestimmten Jahreszeiten für das außerrheinische Deutschland durchaus exotisch ist. Es fühlt sich an wie eine Befreiung, wenn man zu dem zurückkehren darf, was man besonders gut kann – und das werden Sie dieser…

2 Min.
backstage

1 KATHARINA POBLOTZKI FOTOGRAFIN Für GQ ein Glücksfall: Die in New York lebende Fotografin weilt im Zuge der Pandemie in ihrer alten Heimat Köln, wo sie für uns Oliver Masucci und Jochen Schropp (Seite 29) in einem traditionellen Kölner Brauhaus fotografieren konnte. Aktuelles Buch: „Barbarentage“ von William Finnegan. Shooting-Wunsch: Udo Kier in seinem Haus in Palm Springs (er kommt wie ich aus Köln-Mülheim). Style-Hero: Als man in New York noch locker U-Bahn fahren konnte, war der L-Train immer meine tägliche Mode-Inspiration. Bis es wieder so weit ist, gucke ich mir Bilder auf Instagram von Madonna aus den späten 90ern/frühen 2000ern an. Lieblings-Instagram-Account: @raven__smith Song der Stunde: „Die 4 Ur Love“ von Tei Shi. 2 SERGI PONS FOTOGRAF Als es darum ging, den richtigen Fotografen für Barcelona-Tohüter Marc-André ter Stegen (Seite 118) zu finden, war die Wahl schnell klar. Denn Sergi…

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(un)sicherheitsvorkehrung

IN DEN VERGANGENEN Monatenhat das Corona-Virus die Welt in einen Ort immerwährender Unsicherheit verwandelt. Wie lange wird es dauern, bis sich die Wirtschaft von den Folgen des Corona-Lockdowns erholt hat? Wird man einen wirksamen Impfstoff finden? Wird sich das Leben nach der Durchimpfung wieder normalisieren oder werden sich unsere Arbeitsweise, unser Kaufverhalten und unsere Lebensumgebung für immer verändert haben? Ganz gleich, was behauptet wird – wir kennen die Antworten auf diese Fragen nicht. Wir haben es im Augenblick nicht einfach mit einem Risiko zu tun, einer Situation, in der man zwar nicht genau weiß, was die Zukunft bringt, mögliche Szenarien aber bekannt sind. Wir sehen uns gerade mit echter Unsicherheit konfrontiert, also einer Lage, in der wir überhaupt keine Ahnung haben, wie die Zukunft aussehen wird. Leider haben uns die Schule und die…

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berghain wird museum

„Die härteste Tür der Welt wird für die Kunst geöffnet.“ Das sagt Christian Boros, Berliner Kunstsammler und Initiator einer Ausstellung, die ohne den Corona-Ausnahmezustand wohl nicht zustande gekommen wäre. Was sich im Berghain, das gerne mal mit einem Tempel verglichen wird, normalerweise von Samstagnacht bis in den Montag hinein ereignet – Rave, Sex und Exzess –, ist unter Einhaltung von Abstandsregeln weder denkbar noch erstrebenswert. Mit „Studio Berlin“ verwandelt sich die Zwangspause vom Tanzen nun zu einer Kunstschau, die in Berlin wirkenden Künstlerinnen und Künstlern gewidmet ist – darunter Julius von Bismarck (oben), Monica Bonvicini, Ólafur Elíasson und rund 80 weitere aus den Bereichen Malerei, Video, Skulptur und Performance. Boros und seine Ehefrau Karen bringen gemeinsam mit Kuratorin Juliet Kothe ausschließlich neue Werke in die Halle, die mit ihren 17…

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rückkehr der 90er

Die 90er-Jahre geistern ja schon ein wenig länger wieder durch die Popkultur. Rapper wie Lil Uzi Vert sampeln die Backstreet Boys, und einschlägige Blogs listen gewissenhaft Kultfilme wie Quentin Tarantinos „Pulp Fiction“ und Luc Bessons „Léon: Der Profi“. Nirgendwo aber werden die Jahre zwischen Mauerfall und Millennium-Hysterie so gnadenlos zweitverwertet wie in der Mode: obskure Sneaker-Re-Releases, Baggypants und Choker-Ketten – alles geht, und keiner kann sich entziehen, egal ob Reebok oder Balenciaga. Dabei gilt: je lauter, desto besser. Je klobiger, desto treffender. Justin Biebers Styling zum Beispiel erinnert oft an den Weißer-Ghetto-Junge-Look des Profi-Skaters Chad Muska zu Beginn seiner Karriere. Dass es auch leiser ginge, beweisen alte Paparazzi-Fotos von Christian Slater, Keanu Reeves, Nicolas Cage oder auch Brad Pitt. Aber kein Problem: Es ist das Recht jeder Generation, nur die…

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4 rumkumpels

„4X50 SLING“ BY SCHUMANN’S BAR AM HOFGARTEN ZUTATEN ✕ 4,5 cl „4×50 R. N. P. Finely Distilled Superior Rum“ ✕ 2 cl Orangensaft ✕ 2 cl Zitronensaft ✕ 2 cl Lime Cordial ✕ 1,5 cl Cherry Heering ✕ 1 cl Triple Sec ✕ 3,5 cl Soda ✕ 1 Orangenscheibe ZUBEREITUNG Spirituosen und Säfte im Shaker auf Würfeleis shaken, in ein Longdrink-Glas auf Würfeleis abseihen und mit Soda aufgießen. Mit einer Orangenscheibe garnieren. Wer der Vierte im Bunde ist, darüber schweigen Markus Meindl, Tom Wallmann und Hans Reisetbauer von „fourfifty“, so spricht man den „4X50 R.N.P. Superior Rum“, den sie kreiert haben, nämlich in der Kurzform aus. 82 Prozent des Rums werden in Österreich bei Spitzenbrenner Reisetbauer aus Zuckerrohrmelasse aus Mauritius vergoren, gebrannt und in Eichenfässern gereift – und anschließend mit Rum von Top-Destillerien aus fünf Ländern cuvetiert. Der Spitzenrum ist somit „ageless“…