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GQ Style DeutschlandGQ Style Deutschland

GQ Style Deutschland

01/2019

Mit einem umfassenden redaktionellen Themenangebot werden die neuesten Fashion-Trends, Accessoires und Must-haves der Saison inszeniert und umgesetzt. Auf circa 350 Seiten werden die aktuellen Trends und Kollektionen für den Mann gezeigt: Die wichtigen Designer, die neuen Looks, die News von den Laufstegen in Paris, Mailand und New York und überhaupt alles, was in Sachen Männermode wichtig und angesagt ist.

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
Condé Nast Germany GmbH
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IN DIESER AUSGABE

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editorial

In der Mode ging es traditionell immer um Abgrenzung und Zugehörigkeit. Ganze Jugendbewegungen definierten sich über Fashion, die Mods und Teds, die Punks und Popper: Bis zu körperlichen Auseinandersetzungen ging es im Namen des Stils. Doch jetzt ist die Zeit, in der Toleranz und Koexistenz die Mode beherrschen, ein starker Ausdruck der eigenen Identität und gleichzeitig Respekt vor anderen. Die Designer verfolgen diesen Zeitgeist mit einer völlig neuen Klarheit und Konsequenz, ganz ohne Ironie. Was wir in dieser GQ Style sehen: Virgil Ablohs Luxus-Streetwear, Seventies-Retro-Mood, hypermaskuline Ledertypen, Männer mit Frauenhandtaschen, die stillen Eleganten, den unzähmbaren Einzelgänger – jeder kann sich seinen eigenen tribe suchen, seinem eigenen Kompass folgen, die eigene Identität feiern. Dass man das ohne Dogmen tun kann, das zeigt seit bald 30 Jahren Snoop Dogg. Er hat einen…

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contributors

LUCA CAMPRI Fotograf Auf den Runways waren in letzter Zeit auffällig viele Frauenhandtaschen an männlichen Models zu sehen. Diese Beobachtung war der Ausgangspunkt für die Strecke „Hands-on“ (S. 140). Der in London lebende Italiener fotografierte das Ganze auf dem Mercato Ballarò in Palermo, zwischen den Ständen der Fisch- und Gemüsehändler. PAUL WETHERELL Fotograf Der in London lebende Fotograf arbeitet für seine Porträts und Modeshoots für Hefte wie „AnOther Magazine“ und das „New York Times Style Magazine“ am liebsten mit natürlichem Licht. Von dem gab es in der marokkanischen Wüste jede Menge. Die Models für die Louis-Vuitton-Strecke (S. 114) haben wir auf dem Souk von Marrakesch gecastet. JULIA NONI Fotografin Nicht so einfach, Snoop Dogg aus der Reserve zu locken. Der Hip-Hop-Musiker, Unternehmer und Kochbuch-Autor erklärt sich nur höchst selten zu Modeshoots bereit, und nur widerwillig nimmt er seine…

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retro-futurismus

Das Jahr 1994: Nelson Mandela wird Präsident in Südafrika. „Pulp Fiction“ revolutioniert das Kino. Brit-Pop explodiert. Techno entwickelt sich vom Underground-Phänomen zur Massenbewegung. Auch für den Türken Mert Alas und den Waliser Marcus Piggott markiert 1994 einen Wendepunkt: In East London beginnt die Kreativpartnerschaft des erfolgreichsten (und einflussreichsten) Duos in der Mode-Fotografie. Mert & Marcus arbeiten in den Jahren danach nicht nur für Givenchy, Gucci, Yves Saint Laurent, Calvin Klein, Louis Vuitton und Armani. Sie fotografieren auch die Stars im Auftrag großer Magazine wie der Vogue: Madonna, Kate Moss, Jennifer Lopez, Gisele Bündchen, Rihanna … Und als Pioniere der digitalen Bildbearbeitung werden Mert & Marcus dabei Augen größer, Taillen schmaler und Sonnenuntergänge röter machen als jemals zuvor. Fans des Jahres 1994 sind Mert & Marcus heute noch. Eindrucksvoll sehen kann man…

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brit-pieces

Von neuen Kollaborationen hört man ständig, aber nur wenige sind so abgefahren wie diese: Künstler Jeremy Deller, Kult-Fashion-Brand Aries und Fotograf David Sims haben sich zusammengetan und mit „Wiltshire B4 Christ“ eine Ausstellung im Londoner Store X auf den Weg gebracht, die mittels multimedialer Bespielung die Verbindungen zwischen Mystik, Heidentum und britischer Identität aufzeigt. Produziert wurde das Ganze in Stonehenge und anderen Kultorten der insularen Jungsteinzeit. Wem das esoterisch vorkommt, sollte einen Blick auf die It-Pieces werfen: vom T-Shirt bis zum Sweater – alles bloody brilliant. Für Menschen mit leuchtenden Augen und alle, die es werden wollen. Die Arbeiten werden auch in Berlin (im Soho House), Mailand und Tokio zu sehen sein.…

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struktur im chaos

Die Struktur einer Megacity mit ihren Fabriken, Flughäfen, Banken und Börsen – Andreas Gursky zeigt sie als Zeugnisse unserer komplexen Gegenwart. Und gleichzeitig wirken sie oft wie ein Abwehrzauber gegen das damit verknüpfte potenzielle Chaos. Egal was auf diesen Bildern dargestellt ist, die Werke des bekanntesten deutschen Fotokünstlers stehen auch immer irgendwie für die Sehnsucht, in allem eine Ordnung zu erkennen. Der Ort, an dem seine Werke gerade ausgestellt werden, passt gut zu der These: Der Flugplatz Saanen bei Gstaad war ursprünglich Militärgelände und mit einem Tunnel-Labyrinth ausgestattet, das im Zweiten Weltkrieg zum Rückzug dienen sollte. Damit sich dort nicht die Falschen zurechtfanden, war die Architektur extrem verworren angelegt – aber ohne Zweifel mit System. Fotos: Courtesy of Aries/Jeremy Deller/David Sims (2), Andreas Gursky, VG Bild-Kunst, Bonn, Deutschland, Felix Brandl/Fotostudio Condé…

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großdruck

Mit Brands wie Palace, Off-White und Supreme erlebte Skatewear in den letzten Jahren ein Comeback wie sonst nur noch LSD als Mikro-Maximierungsdroge. Schöne Nebenwirkung: Auch das Longsleeve ist zurück. In der Version von Marc O’Polo Denim spielt der 90er-Jahre-Klassiker mit Logomania und wird dadurch vielseitig verwendbar: Das Stück lässt sich an der Croisette genauso gut tragen wie beim Grunge-Revivalkonzert. Fotos: Courtesy of Kathy Lo/Sandy Liang, Drew House (3), Bruna Kazinoti…

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