ENTDECKENBIBLIOTHEK
searchclose
shopping_cart_outlined
exit_to_app
category_outlined / Kunst & Architektur
HäuserHäuser

Häuser

03/2019

"HÄUSER ist das Premium-Magazin für moderne Architektur und Design. Kein anderes Magazin bietet so viele Hausreportagen mit opulenten Bildstrecken von renommierten Fotografen und mit kenntnisreichen Texten. Dabei widmet sich eine Ausgabe schwerpunktmäßig verschiedenen Themen wie „Umbau“, „Wohnen auf dem Land“ oder „Villen“, ergänzt von weiteren Domizilen, die das ganze Spektrum anspruchsvoller Wohnarchitektur zeigen. Zusätzlich liefert HÄUSER ausführliches Planmaterial, Grundrisse, Detailinformationen über Materialien und Bautechnik – kurz: absolute Kompetenz im Detail. Der Hefteinstieg „Arena“ widmet sich überraschenden und interessanten Meldungen aus dem Bereich Architektur und Design, im „Forum“ werden Trends und neue Produkte vorgestellt aus wechselnden Bereichen wie etwa Bad, Küche, Böden, Licht oder Outdoor. Dabei kommen Experten der Branche zu Wort, werden neue Technologien vorgestellt und Entwicklungen erklärt."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Mehr lesenkeyboard_arrow_down
AUSGABE KAUFEN
8,98 €(Inkl. MwSt.)
ABONNIEREN
42,99 €(Inkl. MwSt.)
6 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

access_time2 Min.
gross denken, klein bauen

Offen zu allen Seiten Dieser Mini-Arbeitsplatz im „Signal House“ (ab Seite 36) weitet den kleinen Raum durch Ausblicke Zu Beginn des Jahres veröffentlicht die Postbank regelmäßig den Wohnatlas, eine Studie, in der die Entwicklung der Preise von Wohnimmobilien untersucht wird, und in jedem Jahr bleibt einem der Mund ein kleines Stück weiter offen stehen. Während es aber in der Vergangenheit auch immer einen nicht unwesentlichen Anteil von Regionen gab, die nicht vom Boom profitierten, sondern wo im Gegenteil die Preise sanken, sind im Jahr 2018 in 90 Prozent aller Landkreise und kreisfreien Städte höhere Verkaufserlöse erzielt worden als im Vorjahr. Inzwischen, heißt es in der Studie, fließe in Deutschland doppelt so viel Geld in Immobilien wie noch vor zehn Jahren; nach einer ersten Hochrechnung waren es im vergangenen Jahr…

access_time3 Min.
alles dreht sich um den ausblick

Die Mornington Halbinsel im australischen Bundesstaat Victoria ist ein abgeschiedener Ort: Sanddünen ziehen sich die Küste entlang, der Mensch hat in dieser hügeligen Landschaft nur wenig Spuren hinterlassen. Dazu zählen am St. Andrews Beach ein zylindrischer Betonwassertank und wenige Schritte davon entfernt ein erstaunliches Strandhaus. Kaum fünf Meter misst der Rundbau im Durchmesser und ragt zwei Stockwerke in die Höhe. Das sind für australische Verhältnisse bescheidene Ausmaße, aber gerade das macht dieses Projekt aus. „Der Bauherr bat uns, ein sogenanntes ‚Bach‘ zu entwerfen“, erklärt eine Sprecherin vom Architekturbüro Austin Maynard. „Dieser neuseeländische Begriff beschreibt eine einfache kleine Hütte.“ Die Form, die aus diesem Wunsch entstand, war auch eine Antwort auf die Lage am Rande eines Nationalparks und die besondere Aussicht. Ohne einen direkten Nachbarn bedurfte es hier keiner Ausrichtung…

access_time2 Min.
eine nacht im jet-age

Bögen schlagen Eero Saarinen und Kevin Roche (rechts) 1957 – bei der Arbeit am Modell Als der John-F.-Kennedy-Flughafen in New York noch Idlewild hieß und das Fliegen wenigen vorbehalten war, plante der finnischstämmige Architekt Eero Saarinen das Flight Center der Trans World Airlines (TWA). Schon die Formen der großen Halle symbolisieren den Aufbruch in ein neues Zeitalter: Wie die Schwingen eines abhebenden Vogels wirken die beiden Hälften des Baus mit den dynamisch aufgebogenen Tonnendächern. Das Terminal sollte die Abfertigung der Fluggäste beschleunigen und durch die spektakuläre Erscheinung zur Markenbildung der Airline beitragen, was mithilfe einer geschickten PR-Strategie mustergültig gelang. Architektur machte Eero Saarinen, der bereits vor der Eröffnung des Terminals starb, zum Ereignis. Wenige Jahre später setzte Jørn Utzon mit dem Opernhaus von Sydney auf diesem Gebiet neue Maßstäbe.1962…

access_time4 Min.
design

WANDELBARE OBJEKTE Zwei von der Moderne inspirierte Möbelstücke bieten perfekt ausgeklügelten Stauraum fürs Wohnzimmer Für Besonderes Manche Bücher möchte man immer bei sich haben, dachte der Ponti-Schüler Gianfranco Frattini (1926–2004), als er 1963 das drehbare Bücherregal „Modell 823“ entwarf. Nun bringt Poltrona Frau das 123 cm hohe Regal mit variablen Stützen unter dem Namen „Turner“ auf den Markt (Preis auf Anfrage). Technisch ebenso anspruchsvoll sind Konstruktion und Statik des von Eoos für Walter Knoll entwickelten Sideboards „The Farns“. Inspiriert von Mies van der Rohes’ Farnsworth House, wird es in diversen Varianten mit Glas- und Holztüren angeboten, die sich um 180 Grad öffnen lassen (ab 6800 Euro) HAPPY BIRTHDAY, LA DONNASesselikone „Up5_6“ wird 50 und bekommt zum Geburtstag Kleider in neuen FarbenBequem wie ein Mutterschoß: Mit „Up 5_6“…

access_time4 Min.
architektur

ERINNERN UND ZUGLEICH NACH VORN BLICKENStaab Architekten planten in Regensburg eine neue Synagoge, die mehr ist als ein gut gestalteter Sakralraum. Mit dem sensibel eingepassten Neubau wird auch eine Lücke in der Altstadt geschlossenIn Deutschland kann keine Synagoge gebaut werden, ohne an die Judenpogrome vom Mittelalter bis zum Nationalsozialismus zu denken. Auch im Regensburger Zentrum klaffte seit 1938 eine Lücke, wo einst das Zentrum jüdischen Lebens war. Die in der Reichskristallnacht verbrannte Synagoge ersetzten jetzt Staab Architekten durch einen gestaffelten Neubau aus stehend vermauerten gelben Ziegeln, über dem sich eine flache Metallkuppel erhebt. Diese prägt auch den Raumeindruck des 750 Quadratmeter großen Sakralbaus. Ein Fensterband am Übergang zu den Emporen lenkt aus der Höhe diffuses Licht ins holzverkleidete Innere. Der Neubau ist durch Höfe mit einem erhaltenen Gemeindehaus von…

access_time4 Min.
braucht man wirklich einen keller?

PRO Nicht alle Gewohnheiten sind schlecht, nur weil es Gewohnheiten sind. Der Keller gehört dazu, und das hat mehrere Gründe. Inzwischen ist oft der größte Kostenfaktor beim Bauen das Grundstück, nicht nur in boomenden Ballungsgebieten. Mit dem knappen und unersetzlichen Gut Boden sollten Bauherren aber auch aus Gründen der Nachhaltigkeit behutsam umgehen. Da ein Fundament mit betonierter Bodenplatte beim Hausbau sowieso notwendig ist, lässt sich mit etwas mehr Erdaushub, ein paar Wänden und für überschaubare Mehrkosten im Untergrund das schaffen, was sich die meisten wünschen: viel Raum. Wer dagegen auf den Keller verzichtet, wird Stauräume an anderen Stellen anbieten müssen. Nur Asketen und begeisterte Selbstoptimierer kommen ohne aus. Alle anderen sind froh, Koffer, Technik, Spielzeug, selten Benötigtes entspannt verstauen zu können. Auch das ist die Freiheit, die Eigenheimbesitzer die…

help