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category_outlined / Kunst & Architektur
HäuserHäuser

Häuser 01/2019

"HÄUSER ist das Premium-Magazin für moderne Architektur und Design. Kein anderes Magazin bietet so viele Hausreportagen mit opulenten Bildstrecken von renommierten Fotografen und mit kenntnisreichen Texten. Dabei widmet sich eine Ausgabe schwerpunktmäßig verschiedenen Themen wie „Umbau“, „Wohnen auf dem Land“ oder „Villen“, ergänzt von weiteren Domizilen, die das ganze Spektrum anspruchsvoller Wohnarchitektur zeigen. Zusätzlich liefert HÄUSER ausführliches Planmaterial, Grundrisse, Detailinformationen über Materialien und Bautechnik – kurz: absolute Kompetenz im Detail. Der Hefteinstieg „Arena“ widmet sich überraschenden und interessanten Meldungen aus dem Bereich Architektur und Design, im „Forum“ werden Trends und neue Produkte vorgestellt aus wechselnden Bereichen wie etwa Bad, Küche, Böden, Licht oder Outdoor. Dabei kommen Experten der Branche zu Wort, werden neue Technologien vorgestellt und Entwicklungen erklärt."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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6 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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grosse erwartungen

Sie rechnen hier jetzt natürlich mit einem flammenden Plädoyer für den Umbau, immerhin ist das unser Titelthema. Es zu halten fällt uns nicht schwer, schließlich ist es unbestritten notwendiger als je zuvor, möglichst ressourcenschonend Wohnraum zu schaffen, ganz abgesehen von der Tatsache, dass freie Grundstücke in passabler Lage genauso rar wie teuer geworden sind. Oft ist es viel lohnender, die Möglichkeiten zu nutzen, die Bestandsbauten bieten. Die Beispiele, die Sie ab Seite 35 finden, zeigen, dass großartige Räume entstehen, wenn Geschichte nicht weggesprengt, sondern verwoben wird mit etwas Neuem, Zeitgemäßem. Die alten Balken in der Wohnung in Waiblingen, die Bruchsteine des ehemaligen Bauernhauses in der Toskana, die Granitplatten der Terrasse des Bungalows in Rheda-Wiedenbrück auf unserem Titel – sie erzählen von der Zeit, aus der sie stammen, von den Bedingungen,…

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erholung in stampfbeton

„EIN MATERIAL HAT 1000 MÖGLICHKEITEN“Peter Zumthor PETER ZUMTHOR MACHT SICH RAR. Der Schweizer Architekt baut wenig und selten. Mit umso mehr Spannung werden seine Projekte verfolgt. Zu Recht, wie jetzt ein erstaunliches Ferienhaus im südenglischen Devon beweist. Vor zehn Jahren begann der Pritzker-Preisträger mit der Planung. Der Auftrag kam von Living Architecture, der Initiative des umtriebigen Philosophen Alain de Botton, der zeitgenössische Architektur im konservativ-ländlichen Großbritannien möglich machen will. Zumthors „Secular Retreat“ genannter Bau ist das siebte Projekt in der Serie besonderer Feriendomizile, die über ganz Großbritannien verstreut sind und jeweils von international bekannten Planern wie John Pawson, MVRDV oder Jarmund/Vigsnaes entworfen wurden. Das Haus in Devon ist in dieser Kollektion des guten Geschmacks das wohl Archaischste, ein Bau von gleichzeitig unglaublicher Wucht und Subtilität. Wie schon bei der epochalen Bruder-Klaus-Kapelle in…

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zu hause beim meister

Wenn Architekten für sich selbst planen, entstehen oft programmatische Häuser. Wie in der Rue Nungesser et Coli Nummer 24, mitten im bürgerlichen 16. Pariser Arrondissement. Hier baute Le Corbusier 1934 ein Apartmenthaus, dessen obere Etagen er bis zu seinem Tod 1965 als Wohnung und Atelier nutzte. Mit diesem Bau demonstrierte einer der wichtigsten Vordenker der Moderne seine Theorie der „Ville Radieuse“, der strahlenden Stadt. Ihre Bestandteile Himmel, Bäume, Stahl und Zement prägen auch den siebengeschossigen Bau. Und noch eine Leittheorie der Moderne verkörpert Immeuble Molitor: In den „Fünf Punkten zu einer neuen Architektur“ forderte Le Corbusier ein tragendes Betonskelett, ein begehbares Flachdach, einen flexiblen Grundriss mit versetzbaren Innenwänden, großformatige Langfenster und eine freie Fassadengestaltung. All das bietet dieses Haus, das jeder Wohnung durch Glaswände vom Boden bis zur Decke Ausblicke auf…

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einladende runde

Fotos: Hersteller (4), Joe’s Photo/Moroso, Nicolas Gallon/Roche Bobois, Eugeni Aguilo/BD, Silvio Macchi/JCP…

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„die form ist ergebnis des herstellungsprozesses“

HÄUSER Was begeistert Sie an Bugholzmöbeln? WOLFGANG THILLMANN Es ist die Einfachheit, Reduktion auf das Notwendigste, die formale Strenge, welche die Schönheit von Bugholzmöbeln ausmacht. Ihre Form ist grundsätzlich Ergebnis des Herstellungsprozesses, den man nicht unter einem wie auch immer gearteten Stil versteckt. Aus welchem Grund versteigern Sie Ihre Thonet-Sammlung? Als ich mit dem Sammeln begann, waren es zunächst die Möbel selbst, die mich faszinierten. Dann begann ich zum Thema Bugholz zu forschen, und die Sammlung diente mir als „Materialpool“. Mittlerweile habe ich diesen Themenbereich „ausgeforscht“, und mein Interesse richtet sich in den vergangenen Jahren auf Möbel aus geschichtetem Holz. Welches sind die außergewöhnlichsten Stücke? Zu den seltensten und wertvollsten Stücken zählen die musealen Objekte, darunter Verkaufsplakate von 1867 und 1873, zwei frühe Sessel aus Eichenholz, ein Blumentisch sowie einige Möbel der Wiener Thonet-Konkurrenten. Gibt es…

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märchenhafte schönheit

Die konvexen mundgeblasenen Glaskörper reflektieren den Raum ins schier Unendliche, indirektes LED-Licht bringt die gläserne Skulptur blendfrei zum Leuchten. Rony Plesls „Uovo“ ist ein Meisterstück aus der tschechischen Glasmanufaktur Lasvit und ein Spiel mit der mystischen Bedeutung des Lebens- und Fruchtbarkeitssymbols. Zugleich ist die Glasskulptur so schlicht ellipsenförmig angeordnet, dass sie sich trotz des opulent-goldenen Scheins in die unterschiedlichsten Interieurs einfügt, von minimalistischem White Cube bis zum stuckverzierten Altbau. Fotos: Hersteller (2), Van Ham (4) Wolfgang Thillmann/Thonet, Lukas Pelech/Lasvit; Porträt rechte Seite: The Frank Lloyd Wright Foundation Archives (The Museum of Modern Art)/OFFECCT AB…

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