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category_outlined / Kunst & Architektur
HäuserHäuser

Häuser 04/2019

"HÄUSER ist das Premium-Magazin für moderne Architektur und Design. Kein anderes Magazin bietet so viele Hausreportagen mit opulenten Bildstrecken von renommierten Fotografen und mit kenntnisreichen Texten. Dabei widmet sich eine Ausgabe schwerpunktmäßig verschiedenen Themen wie „Umbau“, „Wohnen auf dem Land“ oder „Villen“, ergänzt von weiteren Domizilen, die das ganze Spektrum anspruchsvoller Wohnarchitektur zeigen. Zusätzlich liefert HÄUSER ausführliches Planmaterial, Grundrisse, Detailinformationen über Materialien und Bautechnik – kurz: absolute Kompetenz im Detail. Der Hefteinstieg „Arena“ widmet sich überraschenden und interessanten Meldungen aus dem Bereich Architektur und Design, im „Forum“ werden Trends und neue Produkte vorgestellt aus wechselnden Bereichen wie etwa Bad, Küche, Böden, Licht oder Outdoor. Dabei kommen Experten der Branche zu Wort, werden neue Technologien vorgestellt und Entwicklungen erklärt."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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6 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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vom näheren betrachten

Liebe Leserin, lieber Leser, Natur und Architektur gehören für mich zusammen“, sagt Jim Olson, Gründer des Architekturbüros Olson Kundig aus Seattle, der mit 18 Jahren, 1959, sein erstes Haus entwarf. Er war Architekturstudent im ersten Jahr, als ihm sein Vater 500 Dollar gab, um damit auf dem Grundstück der Familie, einem wunderschönen Küstenareal direkt am Wasser in Longbranch, Washington State, eine Hütte zu bauen. 18 Quadratmeter hatte sie bei der Fertigstellung, inzwischen wurde der Bau mehrfach erweitert, ist heute 240 Quadratmeter groß, erfüllt aber immer noch denselben Zweck: Fast höflich lässt er der Umgebung den Vortritt und bietet einen Raum, in dem sich das große, unendliche Schauspiel der Natur trefflich verfolgen und würdigen lässt. Nun hat Olson eine neue Variation dieses Zuschauerraums geschaffen, für kanadische Bauherren auf einem ähnlich spektakulären Strandgrundstück.…

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gestapelter garten

Gläserne Wolkenkratzer und koloniale Architektur, einfache Hütten und atemberaubende Natur: Die malaiische Hauptstadt Kuala Lumpur ist ein Ort der Gegensätze. Mitten in einer Wohnsiedlung baute hier das Architekturbüro Formzero ein außergewöhnliches Niedrigenergiehaus für ein älteres Paar mit ökologischen Ambitionen. Ziel des Projekts war es, „die Naturlandschaft mit Architektur im urbanen Kontext in Einklang zu bringen“, so Bürogründer Cherng Yih Lee. Was so herausfordernd klingt, braucht eine entschiedene Form: Und so bilden nun kühn aufeinandergestapelte Betonboxen und dichtes Grün die Fassade des dreistöckigen Wohnhauses. Wie bei traditionellen malaiischen Häusern wurde für die Schalung der Wände ein vom indigenen Volk der Temuan hergestellter gespaltener Bambus verwendet, der für eine ebenso reizvolle wie raue Struktur sorgt. Die schubladenartig und versetzt vortretenden Betonquader sind Balkone und Pflanzenkübel zugleich. Sie sammeln das Regenwasser, speichern es und…

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möbel für ein freies indien

Es war ein Traumauftrag für den Architekten: Als mit der Unabhängigkeit Indiens und der Gründung Pakistans der Bau einer neuen Hauptstadt für die nordindische Provinz Punjab notwendig wurde, beauftragte Ministerpräsident Nehru Le Corbusier. Der Baumeister realisierte in Chandigarh seine Utopie von der Metropole nach menschlichem Maß. Wie einen Körper stellte er sich die Stadt vor, mit dem Verwaltungszentrum als Kopf und Boulevards als Lebensadern. Um die Arbeiten zu koordinieren, sandte Le Corbusier seinen Cousin und Mitarbeiter Pierre Jeanneret, der für die nächsten 15 Jahre, bis zu seinem Tod 1967, in Chandigarh lebte. Er beaufsichtigte die Bauprojekte, entwarf aber auch Möbel für die brutalistischen Gebäude. Diese einfachen Holzmöbel, perfekte Synthese aus den Gestaltungsidealen der europäischen Moderne und traditionellen indischen Materialien wie Teak und Geflecht, wurden in kleinen Stückzahlen von lokalen Schreinereien gefertigt…

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bitte alle mal kleiner denken

Verlaufen Dänemarks Architekturstar Bjarke Ingels hat ein Faible für Farbverläufe und raffinierte Oberflächen: 1| Leuchte „Gople“ gibt’s jetzt auch in Metallicfarben. Ab ca. 500 Euro (Artemide) 2| Das freistehende Regal „Totem“ wird in Holz, Aluminium, galvanisiertem und geschwärztem Stahl angeboten. Preis auf Anfrage (Driade) 3| Blau wie das Nordmeer und mit fein geschuppter Struktur zeigt sich „Hav“. Teekanne ca. 300 Euro, Schalen ab 75 Euro (Royal Copenhagen) Verliebt Seit vielen Jahren begeistert sich Matteo Thun für die schlanken, leichten Stühle, die in den Fischerdörfern Liguriens von Hand gefertigt werden. Nun lässt er seine Kollektion „Nudes“ exklusiv im Familienbetrieb Fratelli Levaggi herstellen – aus Buchenholz mit gewebter, naturbelassener Sitzfläche. Armlehnstuhl ca. 1600 Euro, Loungesessel ca. 2300 Euro (Manusfactor) Verschlankt Fließende Formen entwickelt die Designabteilung bei Foster + Partners: 1| Tisch „Ava“ ist elegant wie…

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geht doch!

Naturbelassen „Wellbeing“ heißt eine Kollektion aus Teppichen, Textilien und Hängematte, die Ilse Crawford kreiert hat – aus natürlichen Fasern wie Wolle, Jute, Leinen und Seide, ungebleicht und ungefärbt (Nanimarquina) Abbaubar In den 60er-Jahren war Kartell der Pionier der Kunststoffmöbel, heute will die Firma auch in der Verarbeitung von Bioplastik ganz vorn sein – und stellt den hauseigenen Klassiker „Componibili“ in Bio-on her, einem pflanzen-basierten, biologisch abbaubaren Kunststoff – was nicht bedeutet, dass man ihn in der Natur entsorgen kann! Ab ca. 170 Euro Nachhaltig Magnesium ist leichter als Aluminium, weniger energieintensiv in der Herstellung und damit umweltfreundlicher. „Vela“, ein Stuhl der israelischen Designer Gilli Kuchik und Ran Amitai, ist noch dazu stapelbar und formschön. Preis auf Anfrage (Magis) Recycelt Jørgen und Nanna Ditzels „Ocean Collection“ von 1955 wird jetzt wieder hergestellt – heute…

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kultur in bewegung

Hudson Yards ist das neue Quartier im Süden Manhattans, das Luxuswohnungen und Shops beherbergt. Als kulturelles Beiwerk entstand dabei „The Shed“, ein Non-Profit-Projekt, das schon jetzt für Aufsehen sorgt: Der „Schuppen“ soll zeitgenössische Kunst, Pop, Theater und Musik zusammenbringen und der flexibelste Kulturort der Welt sein. Sein fast 40 Meter hohes, rollbares Dach ähnelt einem „Flugzeughangar mit Daunendecke“ („New York Times“). Diese luftgefüllte Membranhülle, gefertigt vom Bremer Unternehmen Vector Foiltec, kann für Open-Air-Veranstaltungen geöffnet werden. Angedockt ist der Bau an ein ebenfalls von Diller Scofidio + Renfro entworfenes Hochhaus.…

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