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HäuserHäuser

Häuser 05/2019

"HÄUSER ist das Premium-Magazin für moderne Architektur und Design. Kein anderes Magazin bietet so viele Hausreportagen mit opulenten Bildstrecken von renommierten Fotografen und mit kenntnisreichen Texten. Dabei widmet sich eine Ausgabe schwerpunktmäßig verschiedenen Themen wie „Umbau“, „Wohnen auf dem Land“ oder „Villen“, ergänzt von weiteren Domizilen, die das ganze Spektrum anspruchsvoller Wohnarchitektur zeigen. Zusätzlich liefert HÄUSER ausführliches Planmaterial, Grundrisse, Detailinformationen über Materialien und Bautechnik – kurz: absolute Kompetenz im Detail. Der Hefteinstieg „Arena“ widmet sich überraschenden und interessanten Meldungen aus dem Bereich Architektur und Design, im „Forum“ werden Trends und neue Produkte vorgestellt aus wechselnden Bereichen wie etwa Bad, Küche, Böden, Licht oder Outdoor. Dabei kommen Experten der Branche zu Wort, werden neue Technologien vorgestellt und Entwicklungen erklärt."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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6 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

2 Min.
traute und traufhöhe

Liebe Leserin, lieber Leser, Wenn wir von einem „Zuhause“ sprechen, meinen wir damit meist nicht nur einen Ort, sondern vor allem ein Gefühl. Ein Zuhause verspricht Geborgenheit, es bietet die Möglichkeit, entweder den ganzen Tag im Schlafanzug auf dem Sofa herumzuliegen oder 28 Freunde zu bekochen, es kann Höhle sein genauso wie Hort der Gastfreundschaft. Laut einer Studie wünschen sich drei von vier befragten Deutschen, im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung zu leben. Nicht nur, weil eine Immobilie ein wichtiger Baustein der Altersvorsorge ist, sondern eben auch, weil sie persönlicher und individueller gestaltet sein kann als jede Mietwohung. Der Weg dorthin, der Prozess des Bauens oder Umbauens, ist allerdings alles andere als ein kuscheliger Abend vor dem Kamin. Angefangen vom Entschluss und der Klärung der Finanzierung über die Suche nach…

2 Min.
nur surfen ist schöner

„WIR VERWENDETEN LOKAL VERFÜGBARE MATERIALIEN“Tom Kundig Santa Teresa ist eine Surfer-Hochburg an der Pazifikküste Costa Ricas. Dort, wo malerische Strände direkt in dichten Regenwald übergehen, können aufmerksame Beobachter neuerdings ein erstaunliches Ferienhaus zwischen den Baumkronen entdecken. Das „Treehouse“ ließen sich surfbegeisterte Bauherren von Tom Kundig entwerfen, Mitbegründer des US-Architekturbüros Olson Kundig. Nachhaltigkeit und Naturverbundenheit waren ihnen besonders wichtig. „Durch lokale Materialien und die kleine Grundfläche ist der ökologische Fußabdruck des Projektes gering“, erklärt der Architekt. Nicht nur für die Fassade, sondern auch für Konstruktion und Ausbau bis hin zu Böden, Wänden und Decken wurde vor Ort geschlagenes, zertifiziertes Teakholz verwendet. Damit nicht genug: Anstelle geschlossener, klimatisierter Räume mit luftdichter Verglasung setzte Kundig auf Low-Tech und Offenheit. Natürliche Luftströmungen zwischen Hügel und Ozean sorgen für eine passive Kühlung des Hauses. Bei Abwesenheit der…

2 Min.
menschliche moderne

Falsterbo wäre ohne Josef Frank wohl eine dieser namenlosen Sommerfrischen an der Ostsee geblieben: ein Landzipfel im Südwesten Schwedens, noch mit Blick auf den Öresund, mit weißen Sandstränden und bunten Umkleidekabinen. Doch dann kam der Wiener Architekt und Universalgestalter in den 1920er-Jahren und baute eine Kleinsiedlung, die unser Bild von der asketischen Moderne erschüttern sollte. Schon die Fassaden dieser fünf Sommerhäuser, die zwischen 1924 und 1936 für Verwandte und Bekannte von Franks schwedischer Frau entstanden, zeigen sich in schlichter Bescheidenheit, aber ohne minimalistische Verkrampfung. Hinter den weißen Holzwänden schuf der Planer dann Meisterwerke bürgerlicher Behaglichkeit, die Tradition und Opulenz nicht scheuten. Während die Architektenkollegen das zeitgleich entstandene Musterhaus des Wiener Gestalters in der Stuttgarter Weißenhofsiedlung wegen seiner Perserteppiche, Kissen und Holzmöbel als „Bordell Frank“ verspotteten, waren die schwedischen Auftraggeber von…

1 Min.
japanisch-dänische freundschaft

Als der japanische Architekt Keiji Ashizawa die 1991 errichtete Wohnanlage „Kinuta Terrace“ in Tokio sanierte und Musterwohnungen einrichten sollte, bat er die befreundeten Designer vom Kopenhagener Büro Norm Architects um einige Möbelentwürfe. Das Ergebnis war eine japanisch-skandinavische Designfusion von so großer Ausstrahlung, dass das Möbellabel Karimoku New Standard die Entwürfe nicht nur als Unikate produzierte, sondern ein Schwesterlabel ins Leben rief, das die zwölfteilige Kollektion „Kinuta“ in Serie herstellt. WWW.KARIMOKU-CASESTUDY.COM…

1 Min.
kunstvoll gefaltet

Was haben Loungesessel und Snowboards gemeinsam? Im Allgemeinen nicht viel. Für die Konstruktion seines neuen Sessels „Time“ machte sich der Designer Alfredo Häberli allerdings Techniken aus der Snowboardherstellung zunutze. Die Sitzschale ist aus Fiberglas gestanzt und laminiert mit Eichenfurnier. So bleibt das Material flexibel genug, um wie ein Blatt Papier gefaltet zu werden, widerstandsfähig und zugleich minimalistisch im Look. Preis auf Anfrage. WWW.ALIAS.DESIGN…

1 Min.
für leser und sammler

Fotos: Cesare Chimenti/Living Divani, Leo Torri/Agapecasa, Hersteller (11)…