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IDEAT IDEAT

IDEAT

02/2019

IDEAT ist das internationale Magazin für urbanen Lebensstil und zeitgemäßes Design. Das Magazin verknüpft Lifestyle, Design, Einrichtung, Mode, Reise und Kunst in einem Magazin, das für einen besonderen Stil steht.

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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6 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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id-team

Bettina Billerbeck Die Chefredakteurin der deutschen IDEAT besuchte das Amanyangyun vor den Toren von Schanghai, für das 26 antike Häuser und ein Wald von Kampferbäumen über Hunderte von Kilometern verpflanzt wurden. Wie alle Gäste des Resorts durfte sie dem 80 Tonnen schweren Emperor Tree mit seiner dicken roten Bauchbinde eine Holzkelle voll Wasser gönnen. Wahrscheinlich hat er’s nicht gemerkt, aber die Geste zählt ja auch. Maja Groninger Sehr freundlich, sehr klug und very british waren die Worte, die unsere Redaktionsleiterin nach dem Interview mit Peter St John (einer Hälfte des Architektenduos Caruso St John) für ihren Gesprächspartner fand. Gute Aussichten für die Zukunft trotz bitteren Brexits: Das neue Gebäude für den Verlag, in dem auch IDEAT regelmäßig erscheint, wird aus der Feder des Londoner Architekturbüros stammen.…

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lost in translation

Wer fließend Englisch spricht, kommt in jeder Metropole der Welt gut klar. Oder? Sagen wir mal so, ich habe in Schanghai jeden Abend die gleichen Dim-Sum bei derselben Restaurantkette gegessen, um nicht aus Versehen einen Schweinefuß zu bestellen. »Dim-Sum sind eigentlich keine richtige Mahlzeit, das ist eher ein Snack – wie ein Hot Dog«, klärte mich ein fließend Chinesisch sprechender Amerikaner ein paar Tage später auf. Nun denn. Schanghai ist schwer zu verstehen und schwer faszinierend. Im ersten Hotel, in dem ich übernachtete (das neue The Sukhothai), bot das Frühstücksbuffet sowohl Bircher Müsli als auch Hühnerfüße. Auf den Straßen waren modernste Elektro-SUVs und schrottreife VW Santanas unterwegs. Wahrscheinlich hat die 25-Millonen-Stadt mehr Luxus-Einkaufszentren als alle Emirate zusammen, aber in Shanghais First Food Hall in der Fußgängerzone baumeln noch echte…

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contemporary news was jetzt unsere neugier weckt

Guggenheim (Bilbao) Tate Modern (London) MAC (Niterói / Rio de Janeiro) Centre Pompidou (Paris) TIMA (Imabari) Palazzo Grassi (Venedig) Rijksmuseum (Amsterdam) Elbphilharmonie (Hamburg) Guggenheim (New York) (© LE DUO) ■…

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»meine entwürfe sollen alle sinne ansprechen und keine rationalen und konstruktiven gebilde sein.«

Es herknert wieder … Ob sich Design-Tausendsassa Sebastian Herkner doubeln lässt? Wie sonst hätte er Zeit, entspannt zu lesen, während seine neuen Entwürfe sowohl auf der Kölner Möbelmesse imm cologne (News ab Seite 40) als auch auf der Maison & Objet in Paris gefühlt an jedem dritten Stand zu sehen waren (Gubi, Thonet, Freifrau, &Tradition, Pulpo, Classicon, Dedon!). Seine Kollektion für Ames aus Kolumbien etwa erweiterte Herkner mal eben um Lounger, Stapelstühle, Keramiken, Tische und neue Versionen der Teppiche Nobsa und Cabuya. Nur konsequent, dass ihn die Maison & Objet jetzt zum Designer des Jahres 2019 kürte. Das Gestalten geht dem Offenbacher eben leicht von der Hand. Daher handelt es sich auf dem Foto wohl doch um den echten Herkner. C. P. ■…

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esst mehr obst!

1/ Starck glaubt an »Apple Power«. 2/ Die Möbel mit dem Apple-Ten-Lork-Bezug gibt es in Anthrazit, Weiß und Orange als Limited Edition. Die Firma Frumat stellt in Bozen aus Apfelschalen und -kernen eine Art veganen Lederersatz her. Das ist naheliegend – in Südtirol liegt das größte zusammenhängende Apfelanbaugebiet Europas –, außerdem visionär und nachhaltig sowieso. In der Mode wird die Idee schon genutzt, jetzt hat sie auch im Design den denkbar besten Vermarkter gefunden: Philippe Starck hat zusammen mit Cassina einige seiner Polstermöbel (unter anderem die Sofas Volage Ex-s und Privé, die Stühle Caprice und Passion) mit dem innovativen Material bezogen und sie im Januar im Pariser Showroom der italienischen Möbelmarke präsentiert. In drei Installationen wird dort auf Adam und Eva, Newtons Gravitationsgesetz und René Margrittes berühmtes…

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say »cheeeeese«

1/ Bringt jede E27-Fassung zum Strahlen: LED-Leuchte Smile. Ein lachendes Emoji hier, ein Daumen nach oben dort. Längst sind Piktogramme aus der Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Wer vor ein paar Jahren noch über gelbe Gesichter in einer Kurznachricht die Nase rümpfte, den wundert heute gar nichts mehr. Innerhalb kürzester Zeit haben sie unsere Art der Kommunikation umgekrempelt. Auf einen ähnlich erfolgreichen Umbruch hofft auch Samuel Wilkinson: Gemeinsam mit den LED-Experten Chris Stimson und Bujar Shkodra gründete der Londoner Industrie- und Produktdesigner das Lampenlabel Beem und sagt den Herstellern Glühbirnen imitierender LEDs den Kampf an. »Wir drei haben uns erstmals 2016 in Shoreditch auf einen Kaffee getroffen und dabei über die neueste LED-Technologie, flexible Leuchtdioden-Streifen, gesprochen. Schnell waren wir uns einig, dass dieser Fortschritt bisher unmögliche Leuchtenformen möglich macht«,…

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