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category_outlined / Wissenschaft
National Geographic (D)National Geographic (D)

National Geographic (D)

02/2019

"Das Engagement für eine lebenswerte Welt, einzigartige Reportagen über fremde Kulturen, ferne Länder und spannende Expeditionen bilden den Themenfokus von NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND. NATIONAL GEOGRAPHIC hat das nachhaltige Wohl unseres Planeten und seiner Menschen im Blick. Seit der Gründung der National Geographic Society im Jahr 1888 stehen die Erkundung, Erforschung und Bewahrung der Welt im Mittelpunkt aller Unternehmungen dieser gemeinnützigen Gesellschaft. Die Philosophie der Marke mit dem gelben Rahmen ist, Menschen für ihren eigenen Lebensraum und für das Zusammenleben auf unserem Planeten zu sensibilisieren. NATIONAL GEOGRAPHIC zeigt die Schönheit, aber auch die Bedrohung von Naturschätzen, kultureller Vielfalt und natürlichen Ressourcen. Die Fotos, Reportagen und Forschungsprojekte schaffen ein Bewusstsein für die entscheidenden Themen des 21. Jahrhunderts. Inspiring people to care about the planet – das ist der Leitspruch von National Geographic. Das Magazin erzählt vom Abenteuer Forschung, von den Wundern der Natur, von fernen Ländern und Kulturen. In spektakulären Reportagen und grandiosen Fotos."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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12 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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liebe leserin, lieber leser!

Magisches Denken, Schamanismus, Naturspiritualität: Das sind Begriffe, die seltsam fehl am Platz wirken in unserem aufgeklärten Jahrhundert, wie aus der Zeit gefallen in unserer durchtechnisierten Gesellschaft, in der für die letzten magischen Momente im Alltag die Entwickler neuer Smartphones und VR-Brillen zuständig zu sein scheinen. Und dennoch: Es gibt ihn noch, diesen urtümlichen Drang des Menschen, sich in „andere Welten“ zu versenken, etwas Übersinnliches zu erspüren oder gar mit Geistern zu kommunizieren, wie auch immer man sich diese vorstellen mag. Und es gibt Anhänger entsprechender Rituale nicht nur in nordamerikanischen Indianerreservaten und bei den Bewohnern entlegener Himalajatäler – sondern auch hier bei uns. Menschen, die im Alltag ganz normalen Berufen nachgehen, suchen in bestimmten Wäldern, an bestimmten Felsen, zu bestimmten Mondphasen oder mit bestimmten Riten nach Wahrheiten jenseits unserer…

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leserbriefe

TITELTHEMA „DIE BIBELJÄGER“, DEZEMBER 2018Die Bibel auf MittelenglischHanspeter Herbasch, per E-MailSie schreiben in der Bildunterschrift auf Seite 45, John Wycliffe und andere hätten das Neue Testament im 14. Jahrhundert ins Altenglische übersetzt. Dies ist jedoch nicht richtig. Unter Altenglisch versteht man die Epoche des Englischen von der Eroberung Englands durch Angeln, Sachsen und Jüten um 450 n. Chr. bis zur normannischen Eroberung im Jahr 1066. Mit dieser beginnt der Wandel zum Mittelenglischen. Natürlich gab es Übersetzungen der Bibel ins Altenglische, aber eher gekürzte Texte oder Nachdichtungen etwa des Buches Judith. Genau genommen haben Wycliffe und andere die Bibel also ins Mittelenglische übersetzt. „SCHICHTWECHSEL IM SCHACHT“, DEZEMBER 2018SPEICHERKAPAZITÄTLambert Eichelbaum, RecklinghausenDeutschland hat einen Energiebedarf von etwa 70 Gigawatt rund um die Uhr, auch wenn zum Beispiel nachts keine Solarenergie erzeugt…

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wal-kampf

Yugu Alfred Ningeok (l.) ist der stolze Sohn eines Walfangkapitäns und Mitglied einer Walfänger-Crew der Iñupiat. In einem Robbenfellboot verfolgen die Jäger die Meeressäuger (r.). Ein erlegter Grönlandwal bedeutet Tausende Kilo Nahrung für die Iñupiat. Das Fleisch und der Speck werden gerecht aufgeteilt, damit alle Dorfbewohner von einer erfolgreichen Jagd profitieren. „Das höchste Ziel, das ein Iñupiat erreichen kann, ist Walfangkapitän zu werden“, sagt der Fotograf Kiliii Yüyan. „Das ist ein ehrenvolles Amt, in dem man Sorge für die ganze Gemeinschaft trägt.“ Während der Walfangsaison trägt Thomas William Kingosak immer ein Gewehr mit sich. Er schützt sich damit vor Eisbären, die auf Futtersuche häufiger die Camps von Jägern angreifen. Weißwale sind an extreme Bedingungen gewöhnt. Um zu atmen, knacken sie auf ihrer Wanderung durch das Nordpolameer Eispanzer, die mehr…

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grenzenlose verfügbarkeit

Kataloge waren die Bestandsaufnahme dessen, was die Welt zu bieten hatte, auch wenn man es sich momentan nicht leisten konnte. Als im vergangenen Dezember der letzte Otto-Versandkatalog erschien, war die Zeit des Wirtschaftswunders endgültig vorbei. Nach dem Aus für den Quelle-Katalog 2009 und dem für Neckermann 2012 läutete das letzte knappe Kilo Otto-Warenangebote (genau 852 Gramm) das Ende von Konsum 1.0 ein, denn mit diesem waren die Versandhändler groß geworden. Der erste Otto-Katalog war 1950 erschienen und bot 28 Paar Schuhe an, bestellen konnte man auf Rechnung. Die Kataloge wurden so schnell dicker, wie die Einkommen wuchsen, und in einer Nachkriegszeit mit Wachstumsraten, wie sie es heute nur noch in China gibt, stieg der Bedarf nach Kühlschränken ebenso wie nach Freizeitanzügen, Hollywoodschaukeln und Fernsehtruhen rasant.Wenn die Post den jeweils…

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schlau wie stroh

m Eingang der Firma Landpack in A Alling bei München verkündet ein Schild: „Hier wird Styropor ersetzt.“ Das klingt ungefähr so aufregend wie „Jute statt Plastik“. Und das hat ja damals schon nicht funktioniert. „Ach, das Schild“, sagt Patricia Eschenlohr, „das nehmen viele Besucher gar nicht wahr.“ Und das ist symbolhaft – das Schild beschreibt genau, was die junge Firma macht, doch viele Menschen nehmen das noch nicht sonderlich ernst. Dabei ist es vielleicht die Lösung eines gigantischen Problems. Oder zumindest ein Teil davon.Das Material Polystyrol – Styropor ist ein Markenname – ist einer jener ungemein praktischen Kunststoffe, die sich rasant verbreitet haben. Und sie sind ein Riesenproblem, wie die Welt gerade zu begreifen beginnt, denn sie sind biologisch praktisch nicht abbaubar und reichern sich überall an. Jeder kennt…

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dämmung

Jedes Jahr sollen zwei Prozent aller Häuser in Deutschland energetisch saniert werden – so sieht es die Bundesregierung vor. Allerdings verfehlt sie dieses Ziel konstant. Und so stagniert der Energieverbrauch in Gebäuden seit 2010, nachdem er davor sogar um 20 Prozent zurückgegangen ist. Dabei nutzt Dämmen der Umwelt und dem Klima sehr. 2016 haben zwei Wissenschaftlerinnen vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung in Berlin sämtliche Aspekte der energetischen Sanierung unter die Lupe genommen: Dämmmaterial, neue Fenster, neue Heizung. Die Treibhausgase, die bei der Produktion der neuen Bauteile freigesetzt werden, spart das Haus während des Betriebs ein: bei der Heizungsanlage schon innerhalb von Monaten, bei der Dämmung kann es einige Jahre dauern, bei Fenstern zehn Jahre.Sein Haus einzupacken spart also Emissionen ein. Man sollte aber auf die Materialien achten. Algengifte im…

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