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Wissenschaft
National Geographic (D)

National Geographic (D)

01/2020

"Das Engagement für eine lebenswerte Welt, einzigartige Reportagen über fremde Kulturen, ferne Länder und spannende Expeditionen bilden den Themenfokus von NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND. NATIONAL GEOGRAPHIC hat das nachhaltige Wohl unseres Planeten und seiner Menschen im Blick. Seit der Gründung der National Geographic Society im Jahr 1888 stehen die Erkundung, Erforschung und Bewahrung der Welt im Mittelpunkt aller Unternehmungen dieser gemeinnützigen Gesellschaft. Die Philosophie der Marke mit dem gelben Rahmen ist, Menschen für ihren eigenen Lebensraum und für das Zusammenleben auf unserem Planeten zu sensibilisieren. NATIONAL GEOGRAPHIC zeigt die Schönheit, aber auch die Bedrohung von Naturschätzen, kultureller Vielfalt und natürlichen Ressourcen. Die Fotos, Reportagen und Forschungsprojekte schaffen ein Bewusstsein für die entscheidenden Themen des 21. Jahrhunderts. Inspiring people to care about the planet – das ist der Leitspruch von National Geographic. Das Magazin erzählt vom Abenteuer Forschung, von den Wundern der Natur, von fernen Ländern und Kulturen. In spektakulären Reportagen und grandiosen Fotos."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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12 Ausgaben

In dieser ausgabe

1 Min.
liebe leserin, lieber leser!

Vergangenen Sommer, im Alter von 46 Jahren, erlebte ich zum ersten Mal in meinem Leben ein Schmerzproblem am eigenen Leibe. Vier Wochen lang stach es heftig im oberen Rücken. Doch MRT-Aufnahmen zeigten nichts Auffälliges. Der ratlose Orthopäde riet zu Spritzen, die nicht halfen. Nach ärztlicher Anweisung nahm ich Schmerztabletten in einer Menge, die mir unheimlich war. Und dann war das Problem plötzlich weg. Einfach so. Mir ist klar, dass das keine große Sache war. Aber die Intensität, mit der sich diese grässliche Empfindung einen Monat lang in mein Leben hineinfraß, hat mich beeindruckt. Wie fühlen sich wohl die Millionen Menschen mit chronischen Schmerzleiden? Wie zermürbend muss die Pein für manche Krebspatienten sein, die lieber eine Chemotherapie abbrechen, als die Schmerzen weiter zu ertragen, die in manchen Fällen als Begleiterscheinung auftreten? Ob…

2 Min.
leserbriefe

SCHWERPUNKT „FRAUEN – WARUM DIE ZUKUNFT WEIBLICH IST“, NOVEMBER 2019 Frauen verändern Ruanda Ralf Diez, Eckernförde Danke für das Themenheft und den kenntnisreich geschriebenen Artikel über Ruanda. Erstaunlich, dass nach diesem kollektiven Trauma Frauen positive Entwicklungen vorantreiben. Leider fehlt mir der Hinweis auf Finanzpartner wie Oikocredit. Diese Genossenschaft finanziert Projekte unter anderem in der Kaffee- und Teeproduktion sowie zum sauberen Kochen mit Pellets, das der Landbevölkerung neue Lebensqualität bringt und im Übrigen von ruandischen Frauen mitentwickelt wurde. BITTE KONSEQUENTER Diana Frede, per E-Mail An das Team dieses wundervollen Hefts: Ich würde gerne einmal auf hohem Niveau jammern, denn das hat Ihr Magazin allemal. Die Ausgabe über Frauen hat einen kleinen bitteren Nachgeschmack: Das Editorial schrieb natürlich der Chefredakteur, der sich damit an vorderste Stelle setzt. Und auch wenn ich seine Worte immer gern lese, stoßen sie…

2 Min.
schau mir in die augen!

Durch das Studium der Wasserjungfern aus nächster Nähe lernte der Fotograf jede Menge über das Verhalten der zarten Tiere. HINTERHOFWUNDER IN SEINEM GARTEN KANN DER FOTOGRAF DIE WASSERJUNGFERN IN RUHE BEOBACHTEN UND ABLICHTEN. ERST STARRTEN SIE ihn an – dann starrte er sie an. Auf Blättern in seinem Garten in Negrești-Oaș (Rumänien) sah der Fotograf Remus Tiplea eines Tages Wasserjungfern sitzen. Mit ihren gewölbten Augen empfand er die Insekten als ziemlich beeindruckend und auch ein wenig neugierig. Sie an langen Nachmittagen zu fotografieren wurde zu seinem Sommerritual. Stundenlang beobachtete er das Verhalten der Wasserjungfern, engen Verwandten der Libellen, jedoch mit schlankerem Körper und schmaleren Ruderflügeln. Tiplea lernte, wann die Tierchen hungrig werden, wann sie sich vermehren und was sie zu plötzlichen Fluchten veranlasst. Er sah, wie sie sich bei Regen verhielten und wie sie ihre…

3 Min.
nachhaltigkeit im alltag

PLASTIKMÜLL DIE BEFREIUNG DER FLÜSSE ERSTE ERFOLGE BEIM GROSSPUTZ Das Ocean-Cleanup-Projekt begann 2018, die Meere von Plastikmüll zu befreien. 600 Meter lange, U-förmige Röhren mit drei Meter in die Tiefe ragenden Netzen sollten ihn an der Oberfläche sammeln, um ihn dann per Schiff abzutransportieren. Doch das Projekt geriet ins Stocken: Die Anlage brach und musste repariert werden. Zudem kam Kritik auf, Fauna und Flora direkt an und unter der Wasseroberfläche würden zerstört. Jetzt arbeitet das Projekt an mehreren Fronten: Zum einen hat es kürzlich endlich den ersten Ozeanmüll gesammelt; dabei werde auch der Einfluss auf Tiere und Pflanzen genau beobachtet. Außerdem soll nun auch verhindert werden, dass der Müll überhaupt ins Meer gelangt: 80 Prozent gelange aus nur tausend Flüssen hinein, so Ocean Cleanup. Darum durchkämmen jetzt sogenannte Interceptors – kleinere, solarbetriebene Schiffe…

3 Min.
gras statt holz

Kalender, Kartons, Strohhalme und Bücher – Uwe D’Agnones Geschäft ist Papier. Das sieht man, sobald man seinen Konferenzraum betritt. In den Regalen stapeln sich die Produkte, die seine Firma Creapaper herstellt: vor allem Verpackungen für Lebensmittel, auch Briefpapier und Küchenrollen. Aber etwas an den Produkten ist anders, die meisten haben einen grünlichen Schimmer. Für sie werden weniger Bäume gefällt, stattdessen mehr Wiesen gemäht: Uwe D’Agnones Papier besteht großteils aus Gras. Die Produkte bestehen bis zu 51 Prozent aus Gras, mit Potenzial nach oben. Von Kartons bis zum Butterbrotpapier sind viele Varianten möglich. Vor einigen Jahren hatte der 55-Jährige beim Fernsehen „die Idee meines Lebens“: „Ich sah eine Dokumentation über Indonesien, wo jedes Jahr eine Fläche so groß wie die Schweiz abgeholzt wird!“ Nicht nur für die Herstellung von Papier, aber auch. Dazu…

2 Min.
vegane wurst

Schinkenspicker aus Erbsen und Rapsöl, Salami aus Soja und Lyoner aus Seitan machen der herkömmlichen Wurst in den Kühlregalen der Supermärkte immer häufiger Konkurrenz. Es sind nicht mehr bloß Ökofirmen, die solche Fleischersatzprodukte herstellen – auch Konzerne sind inzwischen in das Geschäft eingestiegen. Dabei ernähren sich laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft nur etwa sechs Prozent der Deutschen vegetarisch, ein Prozent isst vegan. Ihnen stehen 28 Prozent gegenüber, die angeben, täglich Fleisch zu essen. Das wachsende Angebot von Aufschnitt und Grillwürstchen aus Tofu, Weizen und anderen pflanzlichen Ausgangsstoffen richtet sich vor allem an Flexitarier – also an Menschen, die Fleisch zwar mögen, aber weniger davon essen wollen. „Ersatzprodukte können Menschen helfen, auf Fleisch zu verzichten“, sagt Benjamin Leon Bodirsky vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. „Wünschenswert wäre aus ökologischer und gesundheitlicher Sicht, dass…