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P.M. HISTORYP.M. HISTORY

P.M. HISTORY 1/2019

"P.M. HISTORY ist das vielseitige, lebendige Geschichtsmagazin, das seriös und verständlich informiert, glänzend unterhält und immer wieder überrascht. P. M. HISTORY bietet packende Lesestücke aus allen Epochen – eben die besten Geschichten aus der Geschichte – übersichtlich im Inhaltsverzeichnis in einem Zeitstrahl chronologisch geordnet. P. M. HISTORY konzentriert sich nicht auf ein geschichtliches Thema pro Heft, sondern bietet in jeder Ausgabe eine Fülle von Themen. In jeder Ausgabe von P. M. HISTORY gibt es einen Großen Sonderteil, der sich ausführlich einem geschichtlichen Thema widmet. Das können sowohl historische Persönlichkeiten als auch bestimmte Epochen oder Ereignisse sein. Faszinierende Reportagen, Interviews z.B. mit bekannten Autoren oder Wissenschaftlern sowie Empfehlungsseiten für Bücher und Filme runden das redaktionelle Angebot ab."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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12 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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auch wer diese geschichten nicht glaubt, muss ihre macht anerkennen

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER, was bedeutet Ihnen das Alte Testament? Sind Sie fromm und nehmen es oft zur Hand? Oder verbinden Sie damit wie ich vor allem verblichene Konfirmanden-Erinnerungen? Womöglich geht es Ihnen gar wie dem britischen Atheisten Richard Dawkins, der den Gott, von dem es erzählt, für einen „launisch-boshaften Tyrannen“ hält. Doch ganz gleich, was wir über diesen Teil der Bibel denken, eines müssen wir alle anerkennen: Seine Worte haben noch immer Macht. Wer wissen will, wie viel Macht, der muss nach Hebron ins Westjordanland fahren. Dort erhebt sich ein fensterloser Klotz, den König Herodes einst errichten ließ. Um hineinzugelangen, muss man eine strenge Sicherheitskontrolle passieren, denn im Innern befindet sich angeblich das Grab Abrahams – des von Juden, Christen und Muslimen gleichermaßen verehrten biblischen Stammvaters. Hier ist der Nahostkonflikt besonders…

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grand canyon

SO SICHER WIE DIE ANASAZI-INDIANER hat wohl kein anderes Volk sein Getreide gelagert. Hoch oben in den Steilwänden des Grand Canyon legten sie diese Speicher an. Anderswo im Südwesten der USA errichteten sie sogar mehrstöckige, unter Felsvorsprüngen verborgene Steinhäuser, die Pueblos. Um 1000 n. Chr. erreichte ihre Kultur den Höhepunkt, doch nur ein paar Hundert Jahre später verließen sie die Canyons wieder. Was war schuld daran? Eine Dürre, die Überbevölkerung oder ökologischer Raubbau? Die Theorien sind zahlreich, ebenso die Gegenargumente. So rätseln die Forscher noch heute über den genauen Grund des Verschwindens der Anasazi.…

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der erdaufgang

„O mein Gott! Seht euch dieses Bild da an! Hier geht die Erde auf. Mann, ist das schön!“, rief Astronaut Bill Anders, als am Heiligabend 1968 das Apollo-8-Raumschiff über die Mondoberfläche schwebte und am Horizont plötzlich blau leuchtend der Heimatplanet der Besatzung auftauchte. Bisher hatte Kommandant Frank Borman das Raumfahrzeug mit dem großen Fenster zur Mondoberfläche ausgerichtet, damit die Crew dort die Krater fotografieren konnte. Als Borman die Apollo-Kapsel nun um die Längsachse rotieren ließ, um sie für den Funkkontakt zur Erde vorzubereiten, bot sich den Männern ein neues Fotomotiv. Sie machten das erste Farbbild der Erde. Und begeisterten damit die Welt. Das Foto zierte den Titel des „Time Magazine“, die USA gaben das Motiv 1969 als Briefmarke heraus. Endlich waren die Amerikaner den Sowjets voraus: Farbfotos aus dem All,…

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falsch meldung

PARIS Es ist eine perfide Geschichte, die Benjamin Franklin im Jahr 1782 in die Welt setzt – und ihr Gift wird lange nachwirken. Zu dieser Zeit lebt der hochverehrte Erfinder und Politiker als Botschafter in Frankreich. Der Amerikaner vertritt einen Staat, der sich zwar unabhängig erklärt hat, aber von seinem Mutterland nicht anerkannt wird. Noch immer kämpfen die 13 Kolonien gegen britische Truppen. Dieser Krieg, das weiß Franklin, wird nicht mit Waffen allein geführt, sondern auch mit Worten. Um seine Heimat aus der Fremde zu unterstützen, betätigt er sich als Fälscher. Er lässt eine Zeitung drucken, die exakt wie der Bostoner „Independent Chronicle“ aussieht. Wichtiger Unterschied: Franklins Ausgabe steckt voller Geschichten, in denen die Briten wie bösartige Tyrannen wirken. Das ist erst einmal nichts Neues. Seit Langem schon nutzen die Anhänger…

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zombies – die horde der untoten

WAS SAGT DIE LEGENDE? Zombies sind Tote, die wieder zum Leben erweckt wurden, um sie sich dienstbar zu machen. Seelen- und willenlos wandern sie als tumbe Sklaven umher. Der Glaube an Untote, die erlittenes Unrecht rächen, ist in vielen Kulturen verbreitet und lässt sich bis in die Frühgeschichte zurückverfolgen. Archäologen stoßen immer wieder auf Gräber mit gefesselten oder gepfählten Skeletten. Die Darstellung von Zombies als menschenfressende Monster mit halb verwesten Körpern ist aber erst wenige Jahrzehnte alt. WIE WURDE SIE ÜBERLIEFERT? Das Wort Zombie geht auf „nzùmbe“ zurück, das in der afrikanischen Sprache Kimbundu „Totengeist“ bedeutet. Über das auf Haiti gebräuchliche „zonbi“, gesprochen „zombi“, fand es im 20. Jahrhundert Eingang in US-amerikanische Romane, Filme und Comics – die USA besetzten den Inselstaat von 1915 bis 1934. Im Voodoo-Kult auf Haiti lebt der ernste…

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dreizehn dokumente

Am Anfang war es nur ein Zufallsfund im Landratsamt im bayerischen Lichtenfels: 13 Führerscheine, die ihre Besitzer – allesamt Juden – im Jahr 1938 dort hatten abgeben müssen. Doch dann recherchierten die Schülerinnen und Schüler des örtlichen Gymnasiums, was aus den Menschen geworden war. Ihre monatelange Suche hat berührende Geschichten zutage gefördert und neue Freundschaften wachsen lassen. Wie seid ihr auf die Idee zu diesem Projekt gekommen? Bei uns müssen alle Zwölftklässler ein Projektseminar belegen, das ein klein wenig zur Abiturnote beiträgt. Als wir über mögliche Themen gesprochen haben, hat uns unser damaliger Geschichtslehrer ein sehr spannendes Thema vorgeschlagen: Im Landratsamt war bei der Digitalisierung des Archivs eine Mappe mit alten Führerscheinen aufgetaucht. Der Landrat – ein ehemaliger Schüler unseres Lehrers – hat ihn gefragt, ob wir dem nicht nachgehen wollten. 14…

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