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P.M. HISTORYP.M. HISTORY

P.M. HISTORY 10/2018

"P.M. HISTORY ist das vielseitige, lebendige Geschichtsmagazin, das seriös und verständlich informiert, glänzend unterhält und immer wieder überrascht. P. M. HISTORY bietet packende Lesestücke aus allen Epochen – eben die besten Geschichten aus der Geschichte – übersichtlich im Inhaltsverzeichnis in einem Zeitstrahl chronologisch geordnet. P. M. HISTORY konzentriert sich nicht auf ein geschichtliches Thema pro Heft, sondern bietet in jeder Ausgabe eine Fülle von Themen. In jeder Ausgabe von P. M. HISTORY gibt es einen Großen Sonderteil, der sich ausführlich einem geschichtlichen Thema widmet. Das können sowohl historische Persönlichkeiten als auch bestimmte Epochen oder Ereignisse sein. Faszinierende Reportagen, Interviews z.B. mit bekannten Autoren oder Wissenschaftlern sowie Empfehlungsseiten für Bücher und Filme runden das redaktionelle Angebot ab."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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12 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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der hexenwahn ist uns fremd, die psychologie vertraut dahinter wohl

Joachim Telgenbüscher, leitender Redakteur P.M. HISTORY Spitze der Marienkapelle in Würzburg. Die Hexenverfolgungen in der unterfränkischen Bischofsstadt waren im 17. Jh. besonders heftig LIEBE LESERIN, LIEBER LESER, die Dürre schien nie zu enden. Im Februar hatte es zuletzt geregnet, nun war es Juni, und noch immer fiel kein Tropfen vom Himmel. Auf den Feldern verdorrte das Getreide, das Vieh starb, wo es stand, und Wälder entzündeten sich wie von selbst. So heiß und trocken war dieser Sommer des Jahres 1540, dass die Bürger von Wittenberg durch die nahe Elbe hätten waten können, wenn sie es versucht hätten. Was tun angesichts eines solchen Unheils?Die Wittenberger suchten nach Schuldigen – und fanden sie. Profitierten nicht die Abdecker vom Tiersterben? Hatten sie sich mit dem Teufel verbündet, um Wetter zu machen? Das…

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registan

SAMARKAND WAR DAS ZENTRUM EINES gigantischen Reiches, das sich bis ins Zweistromland erstreckte. Ihre Blüte erlebte die Stadt im 14. Jahrhundert, als der mongolische Herrscher Timur sie zur Metropole ausbaute. Ihr Herzstück: der Registan, oft beschrieben als schönster Platz Mittelasiens. Drei Koranschulen oder Medresen umfassen ihn wie ein Juwel. Im Westen steht die Ulugh-Beg-Madrasa aus dem 15. Jahrhundert, damals eine berühmte Universität. Im Norden die Tilya-Koriund im Osten die Sher-Dor-Madrasa, beide aus dem 17. Jahrhundert und so reich verziert mit Mosaiken, dass es tausendundeine Nacht dauert, sie alle zu betrachten. ■…

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houdinis kampf

Harry Houdini, der Sohn armer ungarischer Einwanderer, ist um 1910 herum der größte Entfesselungskünstler der Welt. Sein Geheimnis? Er hat keins. Alles, was er braucht, ist seine Körperkraft. Durchtrainiert bis in die Zehenspitzen, befreit er sich aus Ketten, Särgen und sogar aus Behältnissen unter Wasser. Oft riskiert er dabei wahrhaftig sein Leben. Aber er weiß um die Magie der Show. Und dass sein Publikum es spürt, ob einer Ernst macht. Auf diesem Bild eines unbekannten Fotografen hängt Harry Houdini in Zwangsjacke an einem Kran in New York. Gleich wird er frei sein und ein Bad in der Menge nehmen. So wie immer, bis er 1926 schließlich an einer Bauchfellentzündung stirbt. ■…

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falsch meldung

BORN IN THE USA Kartoffelkäfer im Anmarsch! Behauptet zumindest diese DDR-Broschüre DDR Im Mai 1950 fallen Kartoffelkäfer über die Felder Ostdeutschlands her. Innerhalb weniger Tage vernichten die gefräßigen Insekten beträchtliche Teile der Ernte in Sachsen, Thüringen und Mecklenburg. Doch woher sind die Schädlinge so plötzlich gekommen? Gerüchte kursieren. Ein Bauer will gesehen haben, wie Flugzeuge aus Richtung der Bundesrepublik die Gegend überflogen hätten. Nur Minuten später habe er Hunderte Käfer auf seinem Feld entdeckt. Er ist nicht der Einzige, der von ominösen Fliegern berichtet. Jemand erzählt sogar von ganzen Heu-ballen voller Insekten, die vom Himmel geregnet sein sollen.Am 16. Juni werden die Gerüchte von höchster Stelle geadelt. Die Zeitung „Neues Deutschland“, das wichtigste Propagandaorgan im Arbeiter- und Bauernstaat, verkündet: „USA-Flugzeuge warfen große Mengen Kartoffelkäfer ab.“ Zeitpunkt, Fundorte und…

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krösus

WAS SAGT DIE LEGENDE? Anfangs scheint ihm alles zu gelingen: Krösus, König von Lydien, unterwirft nicht nur das westliche Kleinasien, sondern sammelt auch sagenhafte Schätze. Noch heute steht sein Name für unermesslichen Reichtum. Doch dann richtet er seinen Ehrgeiz nach Osten. Er befragt das Orakel von Delphi, wie seine Chancen in einem Krieg gegen die Perser stünden. „Du wirst ein großes Reich vernichten“, lautet die Antwort. Krösus entscheidet sich zum Angriff – und verliert. Das Reich, das er zerstört hat, war sein eigenes. WIE WURDE SIE ÜBERLIEFERT? Krösus soll um 590 bis 540 v. Chr. gelebt haben. Zeitgenössische Berichte existieren allerdings nicht. So sind die ältesten bekannten Quellen Erwähnungen in Gedichten des griechischen Lyrikers Bakchylides von Keos im Jahr 468 v. Chr. und durch den griechischen Geschichtsschreiber…

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schmidts schätze

GRATULATION Schmidt mixt an seinem 56. Geburtstag Bloody Marys für Gäste, hier: Außenminister Genscher An der Klingel neben der Haustür steht immer noch „Helmut Schmidt“. Fast drei Jahre ist es her, dass der Altbundeskanzler gestorben ist. In seinem Haus in Hamburg-Langenhorn sieht es aus wie zu seinen Lebzeiten. Das soll so bleiben. Die Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung will in ein, zwei Jahren Besuchergruppen in die Räume lassen. Davor wird alles inventarisiert. Unter der Federführung der Kunsthistorikerin Friederike Weimar arbeitet daran der Geschichtsstudent Hendrik Heetlage. Herr Heetlage, Sie inventarisieren Helmut Schmidts Wohnhaus. Wie gehen Sie vor? Wir nehmen jedes Objekt, das sich im Haus befindet, in eine Datenbank auf. Jeden Aschenbecher, jedes Buch, jedes Möbel. Mehr als 5000 Stück sind es inzwischen. Ich fotografiere die Gegenstände an ihrem ursprünglichen Platz, nehme…

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