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P.M. HISTORYP.M. HISTORY

P.M. HISTORY 11/2018

"P.M. HISTORY ist das vielseitige, lebendige Geschichtsmagazin, das seriös und verständlich informiert, glänzend unterhält und immer wieder überrascht. P. M. HISTORY bietet packende Lesestücke aus allen Epochen – eben die besten Geschichten aus der Geschichte – übersichtlich im Inhaltsverzeichnis in einem Zeitstrahl chronologisch geordnet. P. M. HISTORY konzentriert sich nicht auf ein geschichtliches Thema pro Heft, sondern bietet in jeder Ausgabe eine Fülle von Themen. In jeder Ausgabe von P. M. HISTORY gibt es einen Großen Sonderteil, der sich ausführlich einem geschichtlichen Thema widmet. Das können sowohl historische Persönlichkeiten als auch bestimmte Epochen oder Ereignisse sein. Faszinierende Reportagen, Interviews z.B. mit bekannten Autoren oder Wissenschaftlern sowie Empfehlungsseiten für Bücher und Filme runden das redaktionelle Angebot ab."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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12 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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dschingis khan verband zerstörungswut und schaffenskraft

Joachim Telgenbüscher, leitender Redakteur P.M. HISTORY Große Fußstapfen: In der Mongolei erinnert dieser Riesenstiefel an den Khan LIEBE LESERIN, LIEBER LESER, als wir mit der Arbeit an diesem Heft begannen, da hatte ich sofort eine hartnäckige Melodie im Ohr: Disco-Beats, exotische Streicher, „He Reiter, immer weiter!“. Wahrscheinlich wissen Sie längst, wovon ich spreche – und wahrscheinlich haben Sie jetzt auch einen Ohrwurm. Entschuldigen Sie bitte.Ich meine natürlich den Song „Dschinghis Khan“, mit dem die gleichnamige deutsche Band im Jahr 1979 den vierten Platz beim Eurovision Song Contest holte. Ein Superhit, der heute schon fast ein Dokument der Zeitgeschichte ist. Jetzt, da wir die Ausgabe abgeschlossen haben und mein Wissen über die Mongolen viel größer ist als vorher, kann ich auch etwas zum Liedtext sagen. Hier kommt mein Faktencheck.Es ist…

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avignon

DIE BRÜCKE VON AVIGNON, LE PONT SAINT-BÉNÉZET, hat eine bewegte Vergangenheit. Im 12. Jahrhundert spannte sich die Holzkonstruktion über die gesamte Rhone und die Insel im Fluss, was sie zur längsten Brücke Europas machte. Doch robust war sie nicht, einer Belagerung Avignons hielt sie nicht stand. 1355 trat an ihre Stelle ein Steinbauwerk. Dem setzten Hochwasser und weitere Kriege jedoch so zu, dass es um 1660 dem Verfall überlassen wurde. Dabei war die Brücke doch einst gottgewollt: Der Legende nach vernahm der heilige Bénézet die Stimme des Herrn, sie bauen zu lassen. Heute sind von 22 Bögen nur noch vier erhalten. ■…

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meistermusterschale

Nur wenige andere Formen fordern einen Baumeister so heraus wie stützenlose Raumüberdeckungen. Die Kuppel des Pantheon, des Doms in Florenz und des Petersdoms in Rom künden von Erfolgen – und den Grenzen der dabei benutzten Techniken. 39 Mitarbeiter der Dywidag (Dyckerhoff & Widmann AG) stellten sich im Jahr 1931 auf eine sogenannte Musterschale aus Beton, deren Bauweise überraschend filigrane Kuppelbauten ermöglichte. Sie war unter der Leitung der Ingenieure Franz Dischinger und Ulrich Finsterwalder entstanden: die Schalenbauweise. Die Kuppel besteht aus nur 1,5 Zentimeter Beton mit einer Bewehrung aus drei Millimeter dünnen Drähten. Vorbehaltlos scheint man der Schale aber nicht getraut zu haben. Bevor die Mitarbeiter das Stück betraten, wurde mit Sandsäcken seine Festigkeit getestet. Der Aufwand lohnte sich. Das Foto ist heute noch in vielen Konstruktionslehrbüchern zu finden. Und…

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falsch meldung

AUS DER LUFT GEHOLT Mit diesem Ballon sei der Transatlantikflug gelungen, schreibt die „New York Sun“ im Jahr 1844 NEW YORK Als seine frei erfundene Geschichte am 13. April 1844 gedruckt wird, beobachtet der Schriftsteller Edgar Allan Poe („Der Untergang des Hauses Usher“) begeistert einen Menschenauflauf vor dem Gebäude der „New York Sun“. Genüsslich wird er später berichten, wie „der gesamte Platz um das Gebäude der ‚Sun‘ regelrecht besetzt und blockiert war – vom Sonnenaufgang bis etwa zwei Uhr am Nachmittag“. Nie habe er eine so aufgewühlte Menge gesehen, die unbedingt eine Zeitung erhalten wollte.Und der Grund war eine Geschichte aus Poes Feder: Er hatte der „Sun“ eine Sensation untergejubelt. „Der Atlantik wurde in einem Ballon überflogen“ und zwar „in einer unvorstellbar kurzen Zeit von 75 Stunden von…

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der klabautermann

WAS SAGT DIE LEGENDE? Jedes Segelschiff hat seinen Klabautermann an Bord, einen Kobold, den nur der Kapitän manchmal sehen kann. Er ist kleinwüchsig, vollbärtig, hat rote Haare und grüne Zähne. Er hat schon beim Bau des Schiffes unerkannt mitgeholfen und sorgt auf hoher See dafür, dass dem Schiff nichts passiert. Mit seinem Hammer klopft er gegen Planken und Balken, um ihren Zustand zu prüfen, oder verstaut die Ladung sicherer. Wer ihn ärgert, dem spielt er Streiche oder verprügelt ihn. WIE WURDE SIE ÜBERLIEFERT? Die Legende vom Klabautermann ist ein alter Volksglaube. Schriftlich taucht sie zum ersten Mal in einer Urkunde aus dem 13. Jahrhundert auf. Vor allem in den Anliegerstaaten von Nord- und Ostsee ist sie bekannt. Als Seemannsgarn wurde sie von Generation zu Generation weitererzählt und…

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brennender dunst

Schon auf babylonischen Keilschrifttafeln wird eine seltsame Himmelserscheinung beschrieben: das Nordlicht. Lange Zeit gilt es als Vorbote kommenden Unheils. Doch einzelne Forscher versuchen immer wieder, das Rätsel wissenschaftlich zu lösen. Im Interview erläutert der Physiker Michael Hunnekuhl, wie sich die Polarlichtforschung Schritt für Schritt entwickelte – und durch wen. Sie schreiben in Ihrem Buch, dass es bereits um 1250 einen Versuch gab, Polarlichter rational zu erklären, jenseits aller Mythen. Was hat es mit dieser Erklärung auf sich? Im norwegischen Buch „Königsspiegel“ Mitte des 13. Jahrhunderts erläutert ein fiktiver Herrscher seinem Sohn, was er von Reisenden in Grönland über das Polarlicht gehört hat. Der König nennt drei mögliche Erklärungen für die Himmelserscheinung und hält eine davon für plausibel: Demnach ziehen die Eismassen und der Frost so viel…

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