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P.M. HISTORYP.M. HISTORY

P.M. HISTORY 12/2018

"P.M. HISTORY ist das vielseitige, lebendige Geschichtsmagazin, das seriös und verständlich informiert, glänzend unterhält und immer wieder überrascht. P. M. HISTORY bietet packende Lesestücke aus allen Epochen – eben die besten Geschichten aus der Geschichte – übersichtlich im Inhaltsverzeichnis in einem Zeitstrahl chronologisch geordnet. P. M. HISTORY konzentriert sich nicht auf ein geschichtliches Thema pro Heft, sondern bietet in jeder Ausgabe eine Fülle von Themen. In jeder Ausgabe von P. M. HISTORY gibt es einen Großen Sonderteil, der sich ausführlich einem geschichtlichen Thema widmet. Das können sowohl historische Persönlichkeiten als auch bestimmte Epochen oder Ereignisse sein. Faszinierende Reportagen, Interviews z.B. mit bekannten Autoren oder Wissenschaftlern sowie Empfehlungsseiten für Bücher und Filme runden das redaktionelle Angebot ab."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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12 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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in wien wurde um 1900 die moderne geprobt

Herrschaftlich: In der Wiener Hofburg residierten bis 1918 die Habsburger LIEBE LESERIN, LIEBER LESER, mit derzeit über 1,8 Millionen Einwohnern liegt Wien in der Liste der größten Städte der Welt auf einem wenig beeindruckenden 255. Platz – in einer anderen Statistik jedoch schlägt die österreichische Hauptstadt regelmäßig alle anderen Metropolen: Sie ist die lebenswerteste Stadt von allen. So hat es zuletzt die britische Wochenzeitung „The Economist“ ermittelt (das gehypte Berlin dagegen hat es nur auf dem 25. Rang geschafft). Warum ist Wien so beliebt? Ich glaube: Weil es noch immer vom Glanz jener Jahre zehrt, von denen wir in diesem Heft erzählen. Vom Schwung des Walzers, dem Prunk der Donaumonarchie und dem Charme der Kaffeehäuser. Damals, in den fiebrigen Jahrzehnten um die Jahrhundertwende, war Wien eine der größten Metropolen…

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meroe

EINE TOTENSTADT AUS PYRAMIDEN errichteten die Könige von Meroe, jede einzelne kündet stolz von der Herrschaft über das Reich von Kusch. Von 400 v. Chr. bis 350 n. Chr. existierte es im Norden des heutigen Sudan, reich geworden durch Handel und Erzabbau. Die Nekropolen der Königsstadt Meroe mit ihren rund 1000 Gräbern und 100 bis zu 30 Meter hohen Pyramiden wurden in den 1920er-Jahren freigelegt. Doch noch immer stoßen Archäologen in der alten Metropole auf neue Funde: In den vergangenen Jahren machte die Nubian Archaeological Development Organization 150 bislang unbekannte archäologische Stätten ausfindig. ■…

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picassos lichtgemälde

Im Jahr 1949 ist Pablo Picasso der berühmteste Maler der Welt. Doch trotz seiner fast 70 Lebensjahre treibt ihn noch die kindliche Freude am Spiel. Das bemerkt auch der Fotograf Gjon Mili, der Picasso im Auftrag des „Life Magazine“ in Südfrankreich besucht. Mili erzählt Picasso von einem Kunstprojekt, bei dem er kleine Leuchten an die Kufen von Eiskunstläufern befestigt und ihre Fahrt als Lichtspur festhält – per Fotoapparat. Picasso ist sofort begeistert. Die beiden beginnen zu experimentieren. Am Ende malt Picasso im Dunkeln mittels einer Leuchte einen Minotaurus, einen Stier, in die Luft. Mili lässt die Blende seiner Kamera offen, bis Picasso seine Zeichnung beendet hat. Das Bild? Hat eigentlich nie existiert – erst auf dem belichteten Film entsteht es als Illusion, als Mischwesen, geformt aus Licht und Zeit.…

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falsch meldung

WAHLKAMPF Der ehemalige Premierminister David Lloyd George spricht im Januar 1924 vor Anhängern der Liberalen Partei in seinem walisischen Wahlkreis Caernarfon IN FETTEN LETTERN kündigt die britische Zeitung „Daily Mail“ einen Skandal an: „Sozialistische Anführer Planen Bürgerkrieg: Befehle Aus Moskau An Unsere Roten; Großer Plan Enthüllt.“ Es ist der 25. Oktober 1924, und es bleiben nur noch vier Tage bis zu den Unterhauswahlen. Bis jetzt konnte die regierende Labour-Partei auf einen Sieg hoffen.Nun aber zitiert das konservative Boulevardblatt ausführlich aus einem angeblichen Brief des sowjetischen Politikers Grigori Sinowjew. Er rufe darin, so heißt es, die britischen Kommunisten auf, alle mit Moskau „sympathisierenden Kräfte“ in der Labour-Partei zu mobilisieren.Die Nachricht erschüttert England und trägt dazu bei, dass die Konservativen die Wahl gewinnen. Zwar dementiert Sinowjew sofort, den Brief geschrieben…

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der freischütz

WAS SAGT DIE LEGENDE? Unter einem Freischütz versteht man einen Jäger, der das große Los gezogen hat: Eine sogenannte Freikugel ermöglicht ihm absolute Treffsicherheit. Die Herstellung dieser Kugel ist jedoch kompliziert: Er muss sie an einem bestimmten Datum um Mitternacht an einem geheimen Ort gießen. In anderen Varianten gab man eine geweihte Hostie mit ins flüssige Blei, aus dem man anschließend die Kugel formte. Und auch der Teufel ist mit im Bunde – wirkt bei dem Zauber mit. Ein geradezu faustischer Pakt. WIE WURDE SIE ÜBERLIEFERT? Ein Jäger erzählt sie dem anderen, schriftlich taucht der Freischütz zumindest 1730 in den „Unterredungen von dem Reiche der Geister“ von Otto von Graben zum Stein auf und 1811 im „Gespensterbuch“ von August Apel und Friedrich August Schulze. Carl Maria von…

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müllmix als spiegel der stadt

Mit Baggern und Bohrern rückten Arbeiter in Amsterdam vor, um eine neue U-Bahn-Linie zu bauen. Mit dabei war ein Archäologenteam um Peter Kranendonk, das so zu überraschenden Entdeckungen kam: Im Abfall aus mehreren Jahrhunderten stießen sie auf 700000 Objekte. 9500 von ihnen sind in der gerade eröffneten Station Rokin in langen Vitrinen zu sehen. Von Steinäxten der Glockenbecherkultur über Keramikscherben aus dem 17. Jahrhundert bis zu Mobiltelefonen. Herr Kranendonk, warum ist Amsterdam ein guter Ort für Ausgrabungen? Zwar ist Amsterdam keine besonders alte Stadt, sie wurde erst um 1200 nach Christus gegründet. Aber sie ist schnell gewachsen, war im 17. Jahrhundert eine der wichtigsten Metropolen Westeuropas. Unsere Fundstellen, Damrak und Rokin, liegen unter dem Fluss Amstel, genau in der Stadtmitte. Wenn man hier gräbt, kann man etwas…

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