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P.M. HISTORYP.M. HISTORY

P.M. HISTORY 9/2018

"P.M. HISTORY ist das vielseitige, lebendige Geschichtsmagazin, das seriös und verständlich informiert, glänzend unterhält und immer wieder überrascht. P. M. HISTORY bietet packende Lesestücke aus allen Epochen – eben die besten Geschichten aus der Geschichte – übersichtlich im Inhaltsverzeichnis in einem Zeitstrahl chronologisch geordnet. P. M. HISTORY konzentriert sich nicht auf ein geschichtliches Thema pro Heft, sondern bietet in jeder Ausgabe eine Fülle von Themen. In jeder Ausgabe von P. M. HISTORY gibt es einen Großen Sonderteil, der sich ausführlich einem geschichtlichen Thema widmet. Das können sowohl historische Persönlichkeiten als auch bestimmte Epochen oder Ereignisse sein. Faszinierende Reportagen, Interviews z.B. mit bekannten Autoren oder Wissenschaftlern sowie Empfehlungsseiten für Bücher und Filme runden das redaktionelle Angebot ab."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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12 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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die deutschen sind ein volk vieler wurzeln

Joachim Telgenbüscher, leitender Redakteur P.M. HISTORY Hermannsdenkmal: Der Cheruskerfürst galt lange als „erster Deutscher“ LIEBE LESERIN, LIEBER LESER, zu den ersten Wörtern, die man in einer Fremdsprache lernt, gehört meist die Bezeichnung für das eigene Heimatland. Schließlich will man sagen können, wo man herkommt, wer man ist. Die Engländer haben es da leicht: Sie sind beispielsweise „les Anglais“ (in Frankreich), „los ingleses“ (in Spanien) oder „gli inglesi“ (in Italien). Das lässt sich gut merken. Aber bei uns Deutschen wird es kompliziert. Die Franzosen nennen uns „les Allemands“, die Engländer „the Germans“, die Italiener „i tedeschi“ und die Finnen gar „Saksalaiset“. Woher kommt diese verwirrende Vielfalt? Die Antwort auf diese Frage geben wir in diesem Heft.Denn die Deutschen, das zeigt die Geschichte, sind ein Volk mit vielen Wurzeln. Sie sind…

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maunsell sea forts

GROSSBRITANNIEN London WIE MASCHINENWESEN AUS EINEM „STAR WARS“-FILM wirken die gigantischen, 1942/43 vom britischen Militär im Meer vor den Mündungen von Themse und Mersey errichteten Turm-Plattformen. Von vier dieser Anlagen sind noch Überreste erhalten (Foto: Red Sands in der Themse-Mündung). Benannt wurden sie nach dem Ingenieur Guy Maunsell. Die mit Geschützen ausgerüsteten Türme dienten der Abwehr deutscher Bomber. Fast 300 Soldaten bemannten sechs Wochen eine der siebentürmigen Festen. Seit Kriegsende verfallen die Bauten. ■…

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tod eines riesen

So ein Küstenmammutbaum, auch Sequoia genannt, kann weit über 2000 Jahre alt und mehr als 100 Meter hoch werden. Wenn man ihn nicht vorher fällt. Die Siedler an Amerikas Westküste staunten nicht weniger als wir heute über diese Baumriesen. Doch das hielt sie nicht davon ab, die Säge anzulegen und das Holz zu nutzen. Das Foto entstand irgendwann in den 1880er- oder 1890er-Jahren am Generals Highway, Tulare County, Kalifornien. Es gibt viele Rätsel auf. Wer waren die drei Personen? Haben die beiden Männer wirklich nur zu zweit das steinharte Holz durchgesägt? Wenn sie dafür wirklich diese Säge benutzt haben, sind deren Zähne dafür noch erstaunlich spitz. Einen Ausdruck der Freude oder des Triumphs sucht man in den Gesichtern vergeblich. Sie wirken eher traurig. Aber das ist wahrscheinlich zu sehr…

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falsch meldung

PAPSTWAHL Beim Konklave werden die Kardinäle eingeschlossen, damit sie keinen Kontakt zur Außenwelt haben ROM Unter den Katholiken herrscht Unruhe. Am 1. Dezember 1521 ist Papst Leo X. gestorben; er hinterlässt eine korrupte, heruntergewirtschaftete Kirche. Nun treffen sich am 27. Dezember die Kardinäle, um einen Nachfolger zu bestimmen. Tagelang wird geschachert, werden schmutzige Tricks angewandt – auf den Straßen Roms munkeln die Bürger über Bestechungen und Manipulationen. Was davon wahr ist oder nicht, ist egal: Allein schon die Gerüchte haben die Kraft, Karrieren zu fördern und zu zerstören.Da hängt eines Morgens an einem antiken Marmortorso in der Nähe der Piazza Navona ein anonymes Spottgedicht. Jemand wagt es, die Kardinäle öffentlich als gierig und faul zu bezeichnen, sie der Völlerei und der sexuellen Ausschweifungen zu bezichtigen. Jeden Morgen sammeln…

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„lügenbaron“ von münchhausen

WAS SAGT DIE LEGENDE? Was für ein Abenteurer! Er schwingt sich auf eine vorbeifliegende Kanonenkugel, kultiviert Pfannkuchensträucher, zieht sich samt Pferd am eigenen Schopf aus dem Sumpf. Bei einer winterlichen Kutschfahrt frieren seinem Postillion die Töne im Horn ein und lösen sich erst am Kaminfeuer. Einmal bindet der Baron sein Pferd an einer Baumspitze an, die aus dem Schnee ragt – und sich nach nächtlicher Schneeschmelze als Kirchturmspitze entpuppt, von der es herunter-wiehert. Was für ein Aufschneider! WIE WURDE SIE ÜBERLIEFERT? Drei erste Erzählungen veröffentlichte 1761 Graf Rochus Friedrich zu Lynar, jedoch ohne Nennung Münchhausens. 1781 publizierte ein anonymer Autor 16 Anekdoten über einen „M-h-s-n“. Rudolf Erich Raspe hatte ab 1785 von London aus mit Anekdoten und Reiseabenteuern unter Münchhausens Namen einen Riesenerfolg. Gottfried August Bürger übersetzte…

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antiker segler

Zum Forscher Christoph Schäfer ist Professor für Alte Geschichte an der Universität Trier. Er erforscht die antike Schifffahrt sowie den Seehandel und baute bereits mehrere römische Kriegsschiffe nach. Der Sturm war ein Glück für die Wissenschaft: Im 3. Jahrhundert kenterte ein Handelssegler in der Bucht von Laurons (Südfrankreich); 1978 entdeckten Taucher das besterhaltene Wrack eines kaiserzeitlichen Frachtschiffs im Schlick. Nun ersteht es wieder: Ein Team aus etwa 70 Studierenden, Handwerkern und Freiwilligen um den Geschichtsprofessor Christoph Schäfer baut es seit zwei Jahren nach, 2019 wollen sie es auf der Mosel testen. Herr Schäfer, was bringt es der Wissenschaft, ein antikes Schiff zu rekonstruieren? Der Nachbau kann uns viel über die damalige Schifffahrt erzählen. In der Kaiserzeit wurden Öl, Wein, Getreide, sogar Austern über weite Distanzen transportiert.…

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