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Kultur & Literatur
P.M. HISTORY

P.M. HISTORY 05/2019

"P.M. HISTORY ist das vielseitige, lebendige Geschichtsmagazin, das seriös und verständlich informiert, glänzend unterhält und immer wieder überrascht. P. M. HISTORY bietet packende Lesestücke aus allen Epochen – eben die besten Geschichten aus der Geschichte – übersichtlich im Inhaltsverzeichnis in einem Zeitstrahl chronologisch geordnet. P. M. HISTORY konzentriert sich nicht auf ein geschichtliches Thema pro Heft, sondern bietet in jeder Ausgabe eine Fülle von Themen. In jeder Ausgabe von P. M. HISTORY gibt es einen Großen Sonderteil, der sich ausführlich einem geschichtlichen Thema widmet. Das können sowohl historische Persönlichkeiten als auch bestimmte Epochen oder Ereignisse sein. Faszinierende Reportagen, Interviews z.B. mit bekannten Autoren oder Wissenschaftlern sowie Empfehlungsseiten für Bücher und Filme runden das redaktionelle Angebot ab."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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12 Ausgaben

In dieser ausgabe

2 Min.
dunkles zeitalter oder sehnsuchtsort?

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER, was ist das erste Bild, das Ihnen in den Kopf kommt, wenn Sie an das Mittelalter denken? Ein Ritter in voller Rüstung? Ein betender Mönch? Oder eher eine Burg? Vielleicht die unzählige Male fotografierte Burg Eltz an der Mosel? In meinem Fall ist es die Festung von Carcassonne – seit 1997 Weltkulturerbe der Unesco. Als Kind, das Stadtmauern nur als mickrige Steinhaufen kannte, habe ich den mächtigen Mauerring während eines Sommerurlaubs in Südfrankreich bestaunt. So geht Mittelalter, dachte ich damals. Viel später, als Student, habe ich gelernt, dass Carcassonne erst im 19. Jahrhundert so hergerichtet wurde, wie ich es gesehen habe – auch wenn sich der Architekt Eugène Viollet-le-Duc (1814–1879) bei den Restaurierungsarbeiten Mühe gab, die Authentizität zu wahren. Damals erlebte Europa gerade eine erste große Welle…

1 Min.
nagahama

WENN DIE KIRSCHBÄUME BLÜHEN, dann beginnt der Frühling. Und Japaner ziehen los zur Hanami, zur Blütenschau. Landesweit brechen rosafarbene Zeiten an, so auch im Park an der Burg Nagahama auf der Hauptinsel Honshu. Ursprünglich wurde die Festung um 1575 von dem Feldherrn Toyotomi Hideyoshi erbaut. Er gehörte zu den Drei Reichseinigern: Sie trieben die Einigung Japans – damals wetteiferten Fürstentümer miteinander – gewaltsam voran. Allerdings hielt die Burg nicht lange stand: Sie wurde 1615 zerstört. 1983 ließ die Regierung den Hauptturm rekonstruieren, in dem heute ein Museum die Geschichte Nagahamas zeigt.…

1 Min.
geblendet

Stopp, keine Fotos! Als der amerikanische Fotojournalist Paul Schutzer 1961 in Westberlin mit seiner Kamera durch einen Stacheldraht hindurch ein Gelände in Ostberlin anvisiert, schreitet ein DDR-Grenzpolizist ein: Mit einem Handspiegel lenkt er Sonnenstrahlen in Richtung des Fotografen ab – und blendet ihn. Immer wieder setzen DDR-Grenzer an der Innerberliner Grenze Blendspiegel gegen Fotografen ein. Schutzer, der für das Magazin „Life“ arbeitet, erlebt in Berlin auch die ersten Monate nach dem Bau der Mauer am 13. August 1961. Seine Aufnahmen zeigen, wie Westberliner auf die eilig hochgezogene Barriere reagieren. Der Amerikaner war in vielen Krisenregionen der Welt im Einsatz, darunter in Vietnam, Algerien und auf Kuba. 1967 starb er mit nur 36 Jahren: Schutzer berichtete über den Sechstagekrieg und wurde im Gazastreifen von einer ägyptischen Granate getroffen.…

2 Min.
falsch meldung

VERSAILLES Später wird sich niemand über den Spruch wundern, er passt zu gut zu dieser Königin. Marie-Antoinette gilt den Franzosen als prunksüchtige Herrscherin. Ihre Leidenschaft für Schmuck und Kleider ist legendär, auch ihre Lust am Glücksspiel und an Maskenbällen. Fast jeder traut ihr einen Satz zu, der an Hochmut und Dekadenz kaum zu übertreffen ist: Als das Land in den 1780er-Jahren in eine Finanzkrise rutscht, ziehen hungernde Menschen vor ihr Schloss in Versailles und verlangen Brot. Doch Marie-Antoinette soll nur lapidar entgegnet haben: Wenn die Menschen kein Brot haben, „dann sollen sie Kuchen essen“. Worte, die am Vorabend der Französischen Revolution die Stimmung weiter aufheizen. Allerdings gibt es keinen Beleg, dass Marie-Antoinette jemals einen solchen Satz gesagt hat. Trotzdem bleibt er Zeit ihres Lebens an ihr hängen. Erst 1843 stellt der…

1 Min.
der golem

WAS SAGT DIE LEGENDE? Der Golem (hebräisch für: „formlose Masse“, kommt schon im Alten Testament vor) ist ein mittels Buchstaben- und Zahlenritualen aus Lehm erschaffenes, stummes Wesen, einem Menschen ähnlich, aber von größerer Statur und enormer Kraft. Es führt stur jeden Auftrag aus. Die bekannteste Version der Golem-Legende spielt in Prag. Danach formt der Rabbiner Judah Löw (ca. 1525–1609) den Golem, um der jüdischen Gemeinde zu dienen. Doch er gerät außer Kontrolle, und Löw muss ihn zerstören. WIE WURDE SIE ÜBERLIEFERT? Die Figur entstammt der jüdischen Mystik, wurde zur Volkssage und im 12. Jahrhundert in Worms erstmals aufgeschrieben. Später nutzten viele deutsche Romantiker das Motiv in ihren Erzählungen. Die Version vom Prager Golem ging 1836 in Druck. 1847 tauchte sie in einer Sammlung jüdischer Märchen auf. Viel Beachtung fand der 1915 erschienene Roman…

3 Min.
ein haus in breslau

Kunstausstellungen, Lesungen, Konzerte: Das Oppenheim-Haus im schlesischen Breslau fördert den kulturellen Austausch zwischen Polen und Deutschland. Die Stadt gehörte ab 1741 zu Preußen, dann zum Deutschen Reich und nach dem Zweiten Weltkrieg zu Polen. Deshalb ist das barocke Gebäude am Salzmarkt selbst ein Stück deutsch-polnischer Geschichte. Die Kulturwissenschaftlerin Lisa Höhenleitner erforscht seine Vergangenheit: Sie hat herausgefunden, welche Menschen und Familien seit 1810 in dem Haus gewohnt haben, Zeitzeugen getroffen – und die Schicksale zahlreicher Mieter rekonstruiert. Was ist das Besondere am Oppenheim-Haus? Ich finde, es ist eines der schönsten Häuser in Breslau, erst letztes Jahr wurde es saniert. Gleichzeitig gehört das Gebäude mit seinen mittelalterlichen Grundmauern zu den ältesten der Stadt. Ende des 18. Jahrhunderts erhielt es sein barockes Aussehen, und irgendwie überstand das Haus den Zweiten Weltkrieg, obwohl Breslau großflächig zerstört…