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P.M. MagazinP.M. Magazin

P.M. Magazin 07/2018

"P.M. berichtet informationstief und gedankenscharf über die spannendsten Ereignisse der Wissenschaft in einer ganz besonders unterhaltenden Art und Weise. P.M. erzählt aus den Werkstätten der Zukunft. Faszinierend und begeisternd. P.M. bietet emotionalen Mehrwert, denn P.M. ist das einzige seriöse Magazin im Wissenssegment, das nicht nur verständlich sondern auch unterhaltsam ist. Die Artikel gehen den Dingen auf den Grund und vermittelt Wissen leidenschaftlich – immer auf Augenhöhe mit seinen Lesern und stets aus überraschender Perspektive. Dabei liefert das Magazin immer wieder neues Wissen, spannende und außergewöhnliche Geschichten und gibt Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit. Der Claim ""Neugierig auf morgen"" spiegelt sowohl das Interesse der Leser als auch den Antrieb der Redaktion perfekt wider."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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12 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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das unerklärliche reizt unseren geist

Jens Schröder, Chefredakteur  Liebe Leserin, lieber Leser, es ist eine Konstante in der Geschichte der Menschheit: Zu allen Zeiten wollten wir ergründen, was eigentlich unbegreiflich schien. Wir erfanden Methoden, um die Beschränkungen unserer Sinne zu überwinden. Wir machten Unsichtbares mit Mikroskopen sichtbar. Oder erschlossen Verborgenes allein durch logische Gedanken. Wie der Mathematiker Eratosthenes, der um 250 v. Chr. den Umfang der Erdkugel, auf der er stand, nur mithilfe weniger Informationen berechnete: dem Schattenfall eines Obelisken in Alexandria, dem Datum, an dem die Sonne senkrecht über einem Brunnen in der Stadt Syene stand, und mit der Zeit, die eine Karawane zwischen beiden Orten unterwegs ist. Die Größe unseres Planeten konnte Eratosthenes damit fast exakt bestimmen! Heute können wir die Erde längst aus dem All betrachten und vermessen. Und die Grenzen der Erkenntnis sind…

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zitate

»Pünktlichkeit ist die Kunst, richtig abzuschätzen, um wie viel der andere sich verspäten wird.« BOB HOPE (1903–2003), US-amerikanischer Komiker »Alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen.« WALT DISNEY (1901–1966), US-amerikanischer Trickfilmzeichner Eingesandt von Rocky Hauke, per E-Mail »Es ist Unsinn, Türen zuzuschlagen, wenn man sie angelehnt lassen kann.« JAMES WILLIAM FULBRIGHT (1905–1995), US-amerikanischer Politiker Eingesandt von Sibylle Müller, Fürstenberg   Die Zeit wartet auf keinen, auch nicht auf dich.  MICK JAGGER (*1943), britischer Rocksänger Eingesandt von Nina Steinke, Wismar »Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.« HERMANN HESSE (1877–1962), deutsch-schweizerischer Schriftsteller Eingesandt von Lorena Bauer, per E-Mail »Ein wahrer Freund ist einer, der kommt, wenn der Rest der Welt geht.« WALTER WINCHELL (1897–1972), US-amerikanischer Journalist Eingesandt von Jens Strack, Garmisch-Partenkirchen   DREISATZ  WAHRHEIT   »Die Wahrheit ist eine unzerstörbare Pflanze. Man kann sie ruhig unter einen Felsen…

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reaktion

P.M. 06/2018Endzeitforschung Die ÜberlebensforscherNick Bostrom ist nicht der Einzige, der sich damit beschäftigt. Auch der Skype-Mitbegründer Jaan Tallinn beschäftigt sich im Centre for the Study of Existential Risk an der Universität Cambridge mit dem Thema. Außerdem gibt es eine Gruppe um Elon Musk und den Investoren Peter Thiel (der gemeinsam mit Musk PayPal gründete), die sich Sorgen macht, dass Künstliche Intelligenz der Menschheit langfristig schaden könnte. Um herauszufinden, wie gefährlich sie ist, haben Musk und seine Mitstreiter nun das Forschungszentrum OpenAI in San Francisco eröffnet.Igor Fodor, München P.M. 05/2018Informatik Tor zur QuantenweltTolle Sache, so ein Rechner, der jedes mathematische Problem blitzschnell lösen kann. Bisher aber zum Glück nicht für den Privatgebrauch geeignet. Ich denke, das wäre sonst eine Katastrophe. Jede Verschlüsselung könnte in kurzer Zeit geknackt und jedes noch so abgesicherte System gehackt…

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bald rollt auch hier der ball

NATURGEWALT Was ist hier zu sehen? Während das Gehirn überlegt, erkennen die Augen erste Strukturen, denen weitere folgen: offenbar ein Sportplatz, umgeben von einer roten Laufbahn. Am oberen Bildrand fünf türkisfarbene Basketballkörbe. Wenn man noch genauer hinschaut, sieht man auf diesem Luftbild auch: Menschen mit Hüten. Es sind Lehrkräfte einer Schule in der Provinz Jilin im Nordosten Chinas, die nach einer schweren Überschwemmung ihre Sportanlage vom Schlamm befreien. Eine mühsame, eine lohnende Arbeit: Bald können hier wieder Bälle rollen – wie auch im Juni und Juli bei der Fußball-WM.…

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zurück in der zukunft: flugautos

P.M. berichtet seit knapp 40 Jahren über kommende Entwicklungen. Was ist daraus geworden? Sind die Prognosen eingetroffen, oder gingen sie auch mal daneben? Wir werfen einen Blick zurück, diesmal auf einen Bericht aus dem Dezember 2004  2004 Haben Sie schon mal ein durch die Luft fliegendes Auto gesehen? Vermutlich nicht. Dabei »war bereits 1932 auf der Deutschen Luftsport-Ausstellung in Berlin ein Flug-Auto zu bestaunen«, schrieb P.M. im Dezember 2004. Ein ebenfalls erwähnter Miniflieger namens »Aerocar« erhielt 1956 »als bisher einziges Flug-Auto eine Zulassung für die Straße und die Luft«. Seine Tragflächen musste der Kleinwagen in einem langen Anhänger hinter sich herziehen, um sie an einem Flugplatz fachmännisch montieren zu lassen.P.M. blickte im Dezember 2004 nicht nur zurück, sondern stellte vor allem futuristische Flugmodelle vor. Darunter ein Projekt von Boeing und eines…

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hallo, wal, ich kann dich hören

AKUSTIK Geräusche aus dem Meer kommen kaum an die Oberfläche, weil 99,8 Prozent des Schalls an der Grenzschicht der beiden Lebensräume reflektiert werden. Das liegt an der unterschiedlichen Dichte von Luft und Wasser. Südkoreanische Forscher haben nun ein 4,8 Millimeter dünnes Material mit Hohlräumen und Latexmembranen entwickelt, das als Schicht zwischen Wasser und Luft den Schall aus dem Meer an die Oberfläche übertragen soll. Erste Versuche steigerten die Übertragung von 0,2 Prozent auf etwa 30 Prozent. Das Ziel: Meeresbiologen könnten entsprechend beschichtete Behälter mit einem Mikrofon bestücken und so beispielsweise die Klicklaute von Pottwalen vom Boot aus aufnehmen. Die Tiere können einen Höllenlärm machen (bis zu 230 Dezibel).…

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