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P.M. MagazinP.M. Magazin

P.M. Magazin 11/2018

"P.M. berichtet informationstief und gedankenscharf über die spannendsten Ereignisse der Wissenschaft in einer ganz besonders unterhaltenden Art und Weise. P.M. erzählt aus den Werkstätten der Zukunft. Faszinierend und begeisternd. P.M. bietet emotionalen Mehrwert, denn P.M. ist das einzige seriöse Magazin im Wissenssegment, das nicht nur verständlich sondern auch unterhaltsam ist. Die Artikel gehen den Dingen auf den Grund und vermittelt Wissen leidenschaftlich – immer auf Augenhöhe mit seinen Lesern und stets aus überraschender Perspektive. Dabei liefert das Magazin immer wieder neues Wissen, spannende und außergewöhnliche Geschichten und gibt Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit. Der Claim ""Neugierig auf morgen"" spiegelt sowohl das Interesse der Leser als auch den Antrieb der Redaktion perfekt wider."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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12 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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pflanzen nutzen list und tücke!

 Jens Schröder, Chefredakteur  Liebe Leserin, lieber Leser, Im Jahr 1907 veröffentlichte der spätere Literatur-Nobelpreisträger Maurice Maeterlinck ein Büchlein mit dem Titel »Die Intelligenz der Blumen«. Darin schreibt er sehr poetisch über die erstaunliche »Erfindungsgabe« der Gewächse, über ihren »prächtigen Ehrgeiz«. Und darüber, dass Pflanzen zur Lösung wichtiger Probleme »Zuflucht zu Listen und Kombinationen« nehmen, wobei sie »Mechanik, Ballistik und genaue Beobachtung der Insekten« einsetzen.In der Fachwelt wurde Maeterlincks Schwärmerei natürlich nicht ernst genommen. Und oft sogar belächelt: Der Mann war schließlich kein Biologe. Er war Dichter. Was konnte der schon wissen … Was reden die? Pflanzen kommunizieren mit Duftstoffen, aber auch mit Elektrizität. Forscher wollen die Signale entschlüsselnDoch wenn man liest, was heute in den Instituten der Pflanzen-Experten erforscht wird, dann muss man feststellen: Der belgische Schriftsteller war ganz offensichtlich auf einer…

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zitate

 »Man kann sich auf zwei Arten irren. Indem man glaubt, was nicht wahr ist. Oder indem man sich weigert zu glauben, was wahr ist.«SØREN KIERKEGAARD (1813–1855), dänischer Philosoph Eingesandt von Carmen Martinez, München »Die Menschen sind in drei Kategorien unterteilt: diejenigen, die sich nicht bewegen, die sich bewegen können, und diejenigen, die bewegen.«BENJAMIN FRANKLIN (1706–1790), US-Politiker und Naturwissenschaftler Eingesandt von Lasse Willms, Kiel   »Was nützt ein hoher IQ,wenn man ein emotionaler Trottel ist?«  DANIEL GOLEMAN (*1946), US-amerikanischer Wissenschaftsjournalist Eingesandt von Sieglinde Pausewang, Kassel »Die Jugend wäre eine noch schönere Zeit, wenn sie erst später im Leben käme.« CHARLIE CHAPLIN (1889–1977), britischer Schauspieler Eingesandt von Alexandra König, Unterschleißheim »Ein Mensch ist wie eine Bruchrechnung: Sein Zähler zeigt an, was er ist, und sein Nenner, wofür er sich hält. Je größer der Nenner, desto kleiner der Bruch.« LEO…

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reaktion

 P.M. 08/2018Neurologie BewusstseinDas Leben sei das Produkt biochemischer Reaktionen in einer Zelle, meint der Neurowissenschaftler Christof Koch in Ihrem Artikel. Aber jeder Altenpfleger, Arzt oder Pfarrer, der Hunderte Sterbende begleitet hat, kann Ihnen etwas anderes sagen. Wenn der Hauch des Lebens einen Menschen verlässt, so merken die Umstehenden dies und es ist guter Brauch, das Fenster zu öffnen, damit dieser Hauch, diese Seele, den Raum verlassen kann. Zwar bestehen auch nach dem Tod noch erlebbare chemische Reaktionen im Körper des Verstorbenen. Aber trotzdem bleibt der Mensch tot, der Hauch des Lebens hat ihn endgültig verlassen. Und nach all diesen Erfahrungen und Beobachtungen bin ich der Überzeugung, dass das Sterben die Geburt von etwas Neuem ist.Rainer Lohbeck, Schwelm P.M. 09/2018Physik Das Geheimnis des NichtsDieser Artikel ist echt interessant. Da ist vom Casimir­Effekt die Rede.…

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eiskalte forschung

  KLIMA Knapp 20 000 Meter Stangeneis lagern im Herzen der USA in nüchternen Lagerhallen: Das Nationale Eiskernlabor in Lakewood, Colorado, archiviert Bohrproben aus den kältesten Regionen unserer Erde. Darin eingeschlossene Gasbläschen, Asche, Staub und organische Partikel erlauben Rückschlüsse auf das Klima der Vergangenheit – und Vorhersagen für die Zukunft. Dazu untersuchen Forscher, dick eingepackt in Winterjacken und Mützen, die Eisbohrkerne im Reinraum: In Scheiben geschnitten offenbaren die Proben unter dem Mikroskop zum Beispiel Ablagerungen und die Struktur einzelner Kristalle. Der älteste Kern, der hier bei – 36 Grad Celsius lagert, stammt aus der Antarktis. Sein Eis ist 417 000 Jahre alt.FOTOS: SPENCER LOWELL/TRUNK ARCHIVE, ALAMY ■…

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zurück in der zukunft: weltraumteleskop

  1983 Der Plan, von dem P.M. berichtete, war visionär: Ein riesiges Teleskop soll in den Weltraum geschossen werden, um Signale des Urknalls zu empfangen. Elf Tonnen schwer, 13 Meter lang, mit einem Hauptspiegel von 2,4 Meter Durchmesser. 1985 könnte es starten und vielleicht bis ins Jahr 2000 hinein Fotos der Sterne zur Erde senden. Nur eines fehlte noch: ein Name.Die Vision wurde Realität; das Gerät wurde exakt nach Plan gebaut. Ein Name wurde schließlich auch gefunden: Hubble. Das Teleskop entwickelte sich zu einer der erfolgreichsten Missionen der Weltraumforschung. Lediglich die Jahreszahlen erwiesen sich als falsch: Der Start wurde, auch wegen des Challenger-Unglücks, auf 1990 verschoben. Und noch heute sendet Hubble spektakuläre Fotos – und soll dies hoffentlich noch bis 2040 tun. Seit 40 Jahren berichtet P.M. über kommende Entwicklungen. Was ist…

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gib mir groß statt klein

  TECHNIK Nudeln, Kaffee, Puderzucker: Herkömmliche Siebe halten Großes auf und lassen Kleines passieren. Nun haben Wissenschaftler der Pennsylvania State University dieses Prinzip auf den Kopf gestellt und eine Flüssigmembran entwickelt, die kleine Teilchen aussiebt und größere durchlässt. Dabei wirkt die Oberflächenspannung von Flüssigkeiten: Ist sie hoch genug, gelingt es kleineren Partikeln meist nicht, die äußere Schicht zu durchstoßen. Große Objekte dagegen sind schwerer und durchdringen deshalb die Membran – dank höherer Bewegungsenergie. In seiner einfachsten Version nutzt der Filter entsalztes Wasser und Seifenlauge. Künftig könnte er Obstbauern helfen, lästige Fruchtfliegen auszusperren – und die bestäubenden Bienen reinzulassen.FOTOS: TAK-SING WONG LAB/PENN STATE,MICHAEL SKREPNICK/NATE EDWARDS/BYUPHOTO (2) ■…

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