ENTDECKENBIBLIOTHEK
searchclose
shopping_cart_outlined
exit_to_app
category_outlined / Wissenschaft
P.M. MagazinP.M. Magazin

P.M. Magazin 04/2019

"P.M. berichtet informationstief und gedankenscharf über die spannendsten Ereignisse der Wissenschaft in einer ganz besonders unterhaltenden Art und Weise. P.M. erzählt aus den Werkstätten der Zukunft. Faszinierend und begeisternd. P.M. bietet emotionalen Mehrwert, denn P.M. ist das einzige seriöse Magazin im Wissenssegment, das nicht nur verständlich sondern auch unterhaltsam ist. Die Artikel gehen den Dingen auf den Grund und vermittelt Wissen leidenschaftlich – immer auf Augenhöhe mit seinen Lesern und stets aus überraschender Perspektive. Dabei liefert das Magazin immer wieder neues Wissen, spannende und außergewöhnliche Geschichten und gibt Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit. Der Claim ""Neugierig auf morgen"" spiegelt sowohl das Interesse der Leser als auch den Antrieb der Redaktion perfekt wider."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Mehr lesenkeyboard_arrow_down
AUSGABE KAUFEN
2,99 €(Inkl. MwSt.)
ABONNIEREN
34,99 €(Inkl. MwSt.)
12 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

access_time2 Min.
guter mond, wo kommst du her?

Liebe Leserin, lieber Leser, es ist schon erstaunlich: Da begleitet uns dieser himmlische Trabant, seit es die Menschheit gibt, fasziniert die klügsten Denker seit Jahrtausenden. Lässt sich jede Nacht beobachten, mit immer besseren Geräten. Hat bereits Besuch empfangen von zwölf Astronauten, denen er bereitwillig knapp 400 Kilogramm Gestein zum Analysieren mitgegeben hat. Für dessen Untersuchung nach allen Regeln der Kunst hatte die Gemeinde der Experten inzwischen 50 Jahre Zeit – und trotzdem haben wir auf fundamentale Fragen zum Mond immer noch keine Antwort gefunden. Vor allem können wir nicht zweifelsfrei erklären, wie dieser uns allernächste Himmelskörper entstanden ist. Ehrlich gesagt: Das hat mich verblüfft. Als unser Autor Alexander Stirn berichtete, es gebe ganz verschiedene Theorien zur Geburt des Mondes, fürchtete ich, er meinte: eine physikalische Erklärung und dann noch eine philosophische, zum…

access_time1 Min.
zitate

» Wer das, was schön war, vergisst, wird böse. Wer das, was schlimm war, vergisst, wird dumm. « ERICH KÄSTNER (1899–1974), deutscher Schriftsteller Eingesandt von Ursula Hünniger, Hermsdorf »Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang verändern. Aber du kannst starten, wo du bist, und das Ende verändern.« C. S. LEWIS (1898–1963), irischer Schriftsteller Eingesandt von Dana Bak, E-Mail »Glück ist Talent für das Schicksal.« NOVALIS (1772–1801), deutscher Schriftsteller Eingesandt von Sylvia Schreitmüller, Ahrensburg »Ein großer Teil der Sorgen besteht aus unbegründeter Furcht.« JEAN-PAUL SARTRE (1905–1980), französischer Philosoph Eingesandt von Milian-Erik Retkowski, Hameln » Das Leben ist zu kurz, doch es wäre absolut schauderhaft, wenn es zu lang wäre. « PETER USTINOV (1921–2004), britischer Schauspieler Eingesandt von Hans-Peter Schulze, Rüdersdorf HABEN SIE EIN LIEBLINGSZITAT? Schicken Sie es uns! Wir freuen uns über Ihre Einsendungen an zitate@pm-magazin.de. Bitte nennen Sie uns auch den…

access_time2 Min.
reaktion

P.M. 03/2019 Mobilität Voll geladen Der Artikel geht leider mit keiner Silbe auf das Leid jener Menschen ein, die für unsere E-Mobilität sorgen müssen. Kobalt wird zu 60 Prozent im Kongo abgebaut. Mittlerweile sollen dort über 40 000 Kinder ihr Leben und ihre Gesundheit für unsere saubere Luft opfern. In der Atacama-Wüste in Chile werden täglich 21 000 000 Liter Süßwasser in den Boden gedrückt, um das Metall herauszuwaschen. Einmal oben, verdunstet das Wasser. Dort werden wissentlich die Lebensgrundlagen der indigenen Völker zerstört. Cornell Bach, per E-Mail P.M. 03/2019 Soziale Medien Angeklickt und angefixt Mir ist sehr unwohl bei dem Gedanken, dass es in naher Zukunft ein Facebook geben könnte, zu dessen Finanzierung ich beitragen müsste. Noch schlimmer wäre es, dieses Facebook nutzen zu müssen, wenn es die Hinführung des Nutzers zu politisch erwünschten Überzeugungen zum Ziel hat.…

access_time1 Min.
im freien fall

PHYSIK 40 Meter stürzt die Gondel in die Tiefe. Gerade mal vier Sekunden dauert der Fall, doch in dieser Zeit herrscht in ihrem Inneren fast Schwerelosigkeit. Im Sommer soll der Einstein-Elevator, übersetzt: Einstein-Aufzug, in Hannover in Betrieb gehen. Bis zu 100-mal pro Tag lässt sich dann Forschung ohne störende Schwerkraft betreiben, etwa um Quanteneffekte genauer zu untersuchen oder Sensoren zu optimieren. Doch was hat Einstein damit zu tun? Er war der Großmeister der Gedankenexperimente. Wesentliche Teile seiner Allgemeinen Relativitätstheorie leitet er allein aus der Überlegung ab, wie wohl ein Mensch das Universum erleben würde, wenn er sich in einer geschlossenen Kabine befände.…

access_time1 Min.
zurück in der zukunft: computerträume

1988 Als Hacker im November 1988 einen Computerwurm programmierten, legte er ein Zehntel des gesamten Internets lahm. Das hieß: rund 6000 von 60 000 Rechnern. Mehr waren es damals noch nicht. Die meisten Menschen begegneten der neuartigen Technik mit Unsicherheit und Ehrfurcht. P.M. schrieb über den Computer: »Immer noch ranken sich Hoffnungen, Wünsche und Träume um diese scheinbar so geheimnisvolle Maschine.« Doch so manche Prognose, die damals kühn und futuristisch erschien, beeindruckt im Rückblick durch ihre Treffsicherheit. Computer waren 1988 umständlich zu bedienen. Eine Rechenaufgabe wie »3 mal 4« musste als »PRINT 3*4« eingegeben werden. Doch P.M. hatte bereits die Vision, dass »der Computer eigenständig mathematische Beweise führen, Schachweltmeister schlagen und sogar automatisch Texte übersetzen« werde. Ebenso unglaublich war aus damaliger Sicht eine Szene, die P.M. in einer Illustration zeigte: Ein…

access_time1 Min.
die welt in schwingung versetzt

BIOLOGIE Von außen ist es kaum sichtbar, und auch man selbst spürt es nicht: Unsere Augen zittern, wenn auch nur minimal. Forscher der New Yorker University of Rochester fanden nun heraus, dass sich unser Kontrast-Sehen dadurch verbessert. Helligkeitsunterschiede werden besser erkannt, wenn sie nicht konstant auf nebeneinanderliegende Fotorezeptoren fallen, sondern zwischen ihnen hin- und herschwingen. Die Fotorezeptoren feuern vor allem dann, wenn sich etwas verändert, die Bewegung hält sie im übertragenen Sinne »wach«. Die Forschung zeigt: Das Auge ist bei Weitem kein passives Organ, in das Informationen lediglich hineinfallen, die dann an das Hirn weitergehen – das Auge hilft selbst bei der Interpretation des ankommenden Lichts. FOTOS: GETTY IMAGES, PRISMA BILDAGENTUR…

help