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P.M. MagazinP.M. Magazin

P.M. Magazin 08/2019

"P.M. berichtet informationstief und gedankenscharf über die spannendsten Ereignisse der Wissenschaft in einer ganz besonders unterhaltenden Art und Weise. P.M. erzählt aus den Werkstätten der Zukunft. Faszinierend und begeisternd. P.M. bietet emotionalen Mehrwert, denn P.M. ist das einzige seriöse Magazin im Wissenssegment, das nicht nur verständlich sondern auch unterhaltsam ist. Die Artikel gehen den Dingen auf den Grund und vermittelt Wissen leidenschaftlich – immer auf Augenhöhe mit seinen Lesern und stets aus überraschender Perspektive. Dabei liefert das Magazin immer wieder neues Wissen, spannende und außergewöhnliche Geschichten und gibt Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit. Der Claim ""Neugierig auf morgen"" spiegelt sowohl das Interesse der Leser als auch den Antrieb der Redaktion perfekt wider."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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12 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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geistesblitze sind nicht planbar

Liebe Leserin, lieber Leser, wenn Ingenieure einer Autofirma an einem effizienteren Motor tüfteln, dann ist der Sinn der Forschung klar. Wenn Pflanzengenetiker sich um robusteren Reis bemühen oder Pharmakologen nach neuen Heilmitteln suchen: An Forschung, die eine Anwendung zum Ziel hat, entzündet sich meist keine Diskussion, ob der Aufwand in den Laboren sinnvoll ist. Anders ist das bei der Grundlagenforschung, bei der Wissenschaftler rein vom Streben nach Erkenntnis getrieben den ganz großen Fragen nachspüren. Oft wissen sie nicht, ob sich ihre Ergebnisse jemals anwenden lassen. Ausgerechnet diese Grundlagenprojekte benötigen oft besonders große und teure Apparaturen, riesige Teilchenbeschleuniger etwa oder Weltraumteleskope. Sollten die Forscher nicht lieber ihre Zeit einsetzen, um an »echten« Problemen zu forschen, deren Lösung handfeste Vorteile für das Leben aller Menschen bringt? Ich halte das für eine gefährliche Diskussion. Denn mit…

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zitate

»Diplomatie heißt, den Kuchen so zu teilen, dass die anderen mit den Krümeln zufrieden sind.« ELIZABETH ANGELA MARGUERITE BOWES-LYON (1900–2002), britische Adelige, Mutter von Queen Elizabeth »Eine Familie ist in Ordnung, wenn man den Papagei unbesorgt verkaufen kann.« WILL ROGERS (1879–1935), US-amerikanischer Komiker Eingesandt von Alfred Bielawski, per E-Mail »In einigen Generationen wird es genügen, sich grunzend zu verständigen.« VICCO VON BÜLOW, »LORIOT« (1923–2011), deutscher Humorist Eingesandt von Katharina Klappschitz, Jena »Um zu überleben, brauchen wir Fantasie. Die Realität ist sonst zu kompliziert.« LADY GAGA (* 1986), US-amerikanische Sängerin Eingesandt von Markus van Bebber, Köln »Man merkt nie, was schon getan wurde, man sieht immer nur, was noch zu tun bleibt.« MARIE CURIE (1867–1934), französisch-polnische Physikerin Eingesandt von Flora Hesskötter, Bochum HABEN SIE EIN LIEBLINGSZITAT? Schicken Sie es uns! Wir freuen uns über Ihre Einsendungen an zitate@pm-magazin.de. Bitte nennen Sie uns…

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reaktion

P.M. 07/2019 Alpha Zurück in der Zukunft Wenn Sie über Megabauten mit mehreren Tausend Bewohnern schreiben, sollten Sie auch über das Entsorgungsproblem der Exkremente berichten. Ich habe kürzlich im Fernsehen gesehen, wie in den Arabischen Emiraten Tankladungen voller Fäkalien in der Wüste entsorgt wurden – das kann ja nicht die Lösung sein. Kurt Biedermann, per E-Mail P.M. 06/2019 Grenzbereiche Die Welt nach uns Als langjährige Leserin muss ich Ihnen heute schreiben. Ich kann das nur mit einfachen Worten, ich bin keine Wissenschaftlerin. Zu dem Artikel »Die Welt nach uns«: Ein tröstlicher Gedanke. Wie schön die Erde sein könnte! Da die Evolution der Menschen ja abgeschlossen ist, werden sie sich hoffentlich nicht neu bilden können. Und ein »Gott«, der sie erschaffen könnte, wird auch nicht da sein. Und ich hoffe, die Natur wird ihren größten Fehler, den Menschen, nicht…

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alpha

Tödliches Lächeln BIOLOGIE Lustiges Grinsen, nicht wahr? Aber nicht, wenn es im menschlichen Darm geschieht. Denn es gehört zu einem Parasiten, dem Spulwurm (Ascaris lumbricoides), der etwa zehn Prozent der Weltbevölkerung befällt. Das mundförmige Gebilde in diesem querschnitt ist sein Mitteldarm, dort verdaut er menschlichen Nahrungsbrei. Die augenähnlichen Strukturen dienen den Weibchen (circa 40 Zentimeter lang) zur Fortpflanzung – es sind die zwei Schenkel des Uterus. Sie münden in zwei Schläuche, an deren Enden Eier produziert werden. Weil sie gewunden sind, sieht man sie mehrfach als orangefarbene Kreise. Der Wurm ist nur fünf Millimeter breit, aber gefährlich: Befallene leiden unter Nährstoffmangel, es kann zu Darmverschlüssen kommen. Etwa 60 000 Menschen sterben jährlich an den Folgen. Zurück in der Zukunft: Die Riesenrakete 1987 Im Mai des Jahres hob erstmals die neue Schwertransportrakete der Sowjets vom…

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auf der jagd nach neuer materie

m seine »Elementemaschine« zu zeigen, geht Michael Block durch einen verwinkelten Gang aus Beton, die Wände so dick wie in einem Bunker. Wenn das Experiment läuft, leuchtet vor einer Tür ein rotes Licht. Dann darf selbst der Physiker Block die Tür nicht öffnen: Zu groß ist die Gefahr, radioaktive Strahlung abzubekommen. An einem Tag Anfang des Jahres steht die Ampel auf Grün, der Zutritt ist frei, und Michael Block kann seine Anlage präsentieren. Sie befindet sich in einem Raum ohne Tageslicht und besteht aus einem regenrinnendicken Rohr, das aus einer Wand kommt und in einer anderen wieder verschwindet. Es wird umfasst von dicken Magneten, ist angeschlossen an Schläuche, die zu Vakuumpumpen führen, und verläuft durch eine Kammer aus Edelstahl, in die man hineinschauen kann durch eine Art Bullauge. In dieser Kammer…

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der ursprung der gefühle

Lisa Feldman Barrett hat eine neue Theorie darüber entwickelt, wie unser Gehirn Emotionen konstruiert Seit mehr als 25 Jahren forscht die Psychologin Lisa Feldman Barrett über Emotionen – und stellte dabei schon so manche Lehrmeinung auf den Kopf. Im Interview mit P.M. verrät sie die größten Alltagsirrtümer über unser Gefühlsleben – und warum gesunder Schlaf wichtiger ist als der Wunsch nach einem glücklichen Leben. Frau Feldman Barrett, ich möchte Ihnen ein paar Aussagen über Emotionen vorlegen. Und Sie sagen mir bitte, ob ich damit richtig liege. Gerne. Erstens: Emotionen sind für jeden Menschen gleich – jeder fühlt die gleiche Angst, die gleiche Freude, die gleiche Trauer, egal woher er stammt. Wahr oder falsch? Falsch. Dass Emotionen universell sind – das hat man früher einmal behauptet. Heute glaubt das niemand mehr, der sich ein bisschen intensiver…

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