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P.M. MagazinP.M. Magazin

P.M. Magazin 10/2019

"P.M. berichtet informationstief und gedankenscharf über die spannendsten Ereignisse der Wissenschaft in einer ganz besonders unterhaltenden Art und Weise. P.M. erzählt aus den Werkstätten der Zukunft. Faszinierend und begeisternd. P.M. bietet emotionalen Mehrwert, denn P.M. ist das einzige seriöse Magazin im Wissenssegment, das nicht nur verständlich sondern auch unterhaltsam ist. Die Artikel gehen den Dingen auf den Grund und vermittelt Wissen leidenschaftlich – immer auf Augenhöhe mit seinen Lesern und stets aus überraschender Perspektive. Dabei liefert das Magazin immer wieder neues Wissen, spannende und außergewöhnliche Geschichten und gibt Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit. Der Claim ""Neugierig auf morgen"" spiegelt sowohl das Interesse der Leser als auch den Antrieb der Redaktion perfekt wider."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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12 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

2 Min.
warum sterne wie rosinen sind

Liebe Leserin, lieber Leser, die Physik, so denken viele, ist eine ungemein exakte Wissenschaft. Aus dem Schulunterricht erinnern sich die meisten noch an die Lektion mit den Schaltkreisen: Irgendwo fließt ein elektrischer Strom mit einer exakt bestimmbaren Stärke, und wenn man Widerstände einbaut oder die Spannung verändert, dann verhält sich das System zwischen Ohm und Watt und Volt und Ampere ganz brav nach exakten Regeln. Alles prima geordnet. Keine Überraschungen. Das ist die eine Sorte Physik, die beruhigend-exakt unsere Welt beschreibt. Aber es gibt da noch die andere Sorte. Und die ist zum Haareraufen mysteriös. Da gibt es immer neue, scheinbar unlösbare Rätsel, und jede noch so ausgefuchste Lösung hält immer nur so lange, bis sie vom nächsten unerklärlichen Messwert ad absurdum geführt wird und eine neue Lösung gesucht werden muss. So ist…

1 Min.
zitate

»Alles, was das Böse benötigt, um zu triumphieren, ist das Schweigen der Mehrheit.« KOFI ANNAN (1938–2018), ghanaischer Diplomat Eingesandt von Volker Feldbusch, Heiligenhaus »Vielleicht laufen alle menschlichen Beziehungen darauf hinaus: Würdest du mein Leben retten? Oder würdest du es nehmen?« TONI MORRISON (1931–2019), US-amerikanische Schriftstellerin Eingesandt von Freya Stürzel, Bochum »Unwissenheit erzeugt viel häufiger feste Überzeugungen, als Wissen es tut.« CHARLES DARWIN (1809–1882), britischer Naturforscher Eingesandt von Dennis Schilling, Itzehoe »Wir müssen bereit sein, uns von dem Leben zu lösen, das wir geplant haben, damit wir das Leben finden, das auf uns wartet.« OSCAR WILDE (1854–1900), irischer Schriftsteller Eingesandt von Jonathan Pungel, per E-Mail »Was wäre die Menschheit ohne die Frauen? Rar, sehr rar!« MARK TWAIN (1835–1910), US-amerikanischer Schriftsteller Eingesandt von Ulrike Schwarz, Büchenbach HABEN SIE EIN LIEBLINGSZITAT? Schicken Sie es uns! Wir freuen uns über Ihre Einsendungen an zitate@pm-magazin.de. Bitte…

2 Min.
reaktion

P.M. 08/2019 Rätsel Häufigstes Metall auf Erden Ich bin seit Jahrzehnten ein großer P.M.-Fan, das Heft ist unterhaltsam, informativ, abwechslungsreich, direkt und ehrlich. In der Ausgabe 08/2019 geben Sie als Antwort auf die Frage nach dem häufigsten Metall auf Erden »Eisen« an. Das häufigste Metall ist jedoch Aluminium. Trotzdem bitte weiter so! Stefan Steininger, per E-Mail Es kommt darauf an: Betrachtet man die Erde als Ganzes, ist Eisen das häufigste Metall (und, nach Sauerstoff, das zweithäufigste Element). Betrachtet man nur die Erdkruste, ist Aluminium das häufigste Metall. Die Redaktion P.M. 08/2019 Alpha Experte in einer Minute Ich finde diese Rubrik besonders gelungen. Mir gefällt, wie witzig die Fragen gestellt werden. Ebenfalls loben möchte ich die Mini-Porträts der Autoren am Ende eines Artikels, die oft besonders lustig sind. Marcel Jufer, per E-Mail P.M. 08/2019 Visionen Alles so schön bunt Ich lese seit Jahren P.M., man…

12 Min.
alpha

Sog der Tiefe GEOGRAFIE Gewaltige Wassermassen, so scheint es, stürzen vor der Küste der südostafrikanischen Insel Mauritius in die Tiefe – und zwar unterhalb der Meeresoberfläche. Das eindrucksvolle Foto zeigt den Unterwasser-Wasserfall vor dem Berg im äußersten Südwesten der Insel. Was wie ein Wunder der Natur aussieht, ist jedoch eine optische Täuschung: Nicht das Wasser sehen wir in die Tiefe hinabfallen – sondern Sand. Kräftige Ströme des Indischen Ozeans reißen ihn von der Inselküste in die tieferen Gebiete des Ozeans. Verstärkt wird die Wasserfall-Illusion durch das schillernde Farbspiel des Meeres: Der tiefblaue Graben ist umgeben von hell leuchtenden, seichten Lagunen. Zurück in der Zukunft: Hyperschall-Flieger LUFTFAHRT Im Jahr 1984 war die Welt der Flugreisen noch eine andere. Niemand interessierte sich für Flüssigkeiten im Handgepäck, in der Kabine wurde hemmungslos und ohne schlechtes Gewissen geraucht,…

15 Min.
auf der suche nach der dunklen kraft

WENN SICH NICHTS ÄNDERT, fliegt uns das Universum irgendwann um die Ohren. Dann werden Galaxien und Sonnensysteme immer schneller auseinanderdriften. Langsam wird das Licht der Sterne am Himmel verschwinden. Dann stirbt das Universum den – wie Astrophysiker es nennen – Wärmetod. In einem dramatischeren Szenario zerreißt die ungebremste Expansion des Alls sogar sämtliche Materie: die Sterne, die Erde, ja selbst die Atome in ihre Einzelteile. Keine schönen Aussichten. Für Astronomen ist die Lage frustrierend: Sie sind sich sicher, dass das Universum aufgeht wie ein gedopter Hefeteig und diese Entwicklung in einigen Milliarden Jahren eskalieren wird. Sie haben aber keine Ahnung, warum das so ist. Sie haben lediglich einen Namen für den Missetäter hinter der zügellosen Ausbreitung: Dunkle Energie. Das klingt geheimnisvoll, ist im Grunde aber eine Kapitulationserklärung. Denn »dunkel« steht nicht…

6 Min.
galaxien zähler

Je nachdem, mit welchen Teleskopen man in den Nachthimmel blickt, offenbart sich eine andere Welt. Jedes künstliche Auge kann nur bestimmte Objekte und Ereignisse erfassen, für andere ist es blind. Wer das große Ganze verstehen will, muss alle Sichtweisen zusammensetzen. Doch manche Welten sind bislang besser erforscht als andere. Gut bekannt ist etwa das Universum, wie wir es mit bloßem Auge und optischen Teleskopen sehen, ebenso das infrarote und das ultraviolette Universum. Gravitationswellen erlauben neuerdings einen Blick ins Universum der superschweren Schwarzen Löcher. Doch das energiereiche Universum, das sich uns im Röntgenspektrum zeigt, ist noch zu weiten Teilen unerforscht. Diese Lücken soll in Kürze das deutsche Weltraumteleskop »eRosita« schließen. Im Juli startete es seine Mission, seitdem ist es unterwegs zu seinem Arbeitsplatz, 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Von dort soll…