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20/2019

"SALON ist ein elitäres, aber gleichzeitig sehr menschliches und authentisches Magazin, das wie ein gelungener Abend funktioniert: Die Gerichte sind überraschend und besonders gut. Die Weine notieren Sie sich sofort. SALON verbindet alte Werte mit neuen Ideen, aktuelles Design trifft auf Klassik und Tradition. In den vier Rubriken Kochen, Einladen, Tischgespräch und Reisen, einem Magazinteil und einem separaten Rezeptheft präsentiert SALON eine Fülle von Ideen und Inspirationen für Stil und Lebensart, die neusten Food-Trends und alles für vollkommene Momente mit Gästen. Im Magazinteil finden sich alle Themen der SALON-Welt: Die Redaktion stellt Aktuelles aus der Food- und Designbranche vor, schwärmt für besonderen Schmuck, wunderbares Parfüm und ausgewählte Möbel, empfiehlt Bücher und Ausstellungen genauso wie neue Hotels und Restaurants. Dem Bereich Küchengestaltung, Zubehör und Technik widmet sich ein eigener, separater Magazinteil."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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4 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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begeistert! salon no 20

Brunello Cucinelli liebt Pasta. Warum isst er so wenig davon? Weil er weiß, dass ein Mann im Anzug einfach besser aussieht, wenn er sein Jackett schließen kann. Als ich den Textilunternehmer vor ein paar Jahren an seinem Firmensitz im umbrischen Dorf Solomeo traf, zeigte er auf einige Hektar Land unten im Tal. Dort plante er sein „Project of Beauty“, sein persönliches Utopia, die ideale Landschaft. Er wollte alte Industrieruinen abbrechen und durch öffentliche Parks und Fußballplätze ersetzen. Er wollte einen Weinberg anlegen und Olivenöl produzieren. Cucinelli wäre nicht Cucinelli, wenn er das alles nicht mittlerweile umgesetzt hätte. Warum? Da zitiert er (auf S. 170) den Philosophen Hadrian: „Ich fühle mich verantwortlich für die Schönheit der Welt.“ – Und in dieser Hinsicht ist er Überzeugungstäter. Auch mit 65 Jahren noch voller…

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contributors vieler dark an...

SUSANNE WALTER Köchin & Foodstylistin Sie entwickelt unsere Rezepte und Ideen für aufregende Food-Strecken, zum Beispiel die „Bauhaus“-Feier. Drink der Saison? „Boulevardier“: Cocktail aus Bourbon, Campari, süßem Wermut. Wer ohne Alkohol mixen will: Ein Mocktail aus der Gin-Alternative „Wonderleaf “ und Tonic. Ein Gericht, das den Sommer verlängert? Tomaten, Bio-Zitronenschale, halbe Chilischote, Olivenöl, Salz, Basilikumblätter, alles 30 Minuten kochen, durch ein Sieb passieren, warm oder kalt servieren. NINA LANG Stylistin Die Interior-Expertin inszenierte für uns das Dinner der Bloomsbury-Gruppe nach. Angesagte Herbstfarben? Curry, helles Rot, Braun, Eisblau. Keramik-Label, auf die wir achten sollten? Jessica Coates von Studio MC, Alice Gavalet, Paris, und Rosaria Rattin von Isi Milano. Ihr liebstes Möbelstück? Der alte Medizinschrank meines Großvaters. Er steht in meinem Badezimmer. JULIA SELLMANN Fotografin Sie porträtiert Orte und Menschen weltweit, für uns fuhr sie nach Ostwestfalen, in die Möbelmanufaktur…

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ablichten foto-safari

„Wir fotografieren alles ganz nebenbei. Diese Bilderflut der Banalitäten macht uns müde und unaufmerksam. Um das zu ändern, müssen wir uns der Fotografie neu nähern. Indem wir uns mit dem, was wir fotografieren, auseinandersetzen. Nur so schärfen wir unsere Wahrnehmung und gehen wieder mit offenen Augen durch die Welt. Bereit, wahre Schönheit zu entdecken.“ „Die Qualität der Handykameras ist in den letzten beiden Jahren enorm gestiegen. Möchte man seine Bilder jedoch hochwertig drucken lassen, kommen diese Aufnahmen schnell an ihre Grenzen. Hier zahlen sich dann leistungsstarke Kameras mit deutlich größeren, hochauflösenden Sensoren und besseren Objektiven aus.“ „Es geht darum, sich ganz auf das Motiv zu konzentrieren — oder wie ein Fotograf es formulieren würde: zu fokussieren. Das Handydisplay lenkt dabei nur ab. Deshalb haben wir dieses Jahr schon die zweite digitale Messsucherkamera…

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verfeinern olivenöl

„Um den Geschmack eines Olivenöls zu testen, probiert man es am besten pur. Bei Spitzenölen sind sowohl die Schärfe als auch die Bitternoten sehr gut zu erkennen. Während sich die Bitternoten bereits im Mund entfalten, nimmt man die Schärfe erst im Hals wahr. Die Intensität ist dabei abhängig von der Olivensorte, ihrem Herkunftsland, der Ölmühle und dem Erntejahr. Je schärfer und bitterer das Öl schmeckt, desto mehr natürliche Antioxidantien enthält es — und desto gesünder ist es.“ „Die größten Feinde des Olivenöls sind Wärme, Licht und Luft. Deshalb sollte man es niemals in transparenten Flaschen kaufen und immer kühl lagern. Außerdem empfehle ich, das Öl aus der aktuellen Ernte zu kaufen und es innerhalb eines Jahres aufzubrauchen. Denn je älter das Olivenöl wird, desto mehr Aromen und Frische verliert es.“ „Es ist…

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bemalen keramik

„Ich arbeite nur mit Keramik, und zwar mit weißem Ton aus der Toskana. Porzellan ist ein tolles Material, aber ich finde es in der Wirkung zu kalt.“ „Es gibt zwei Arten, Keramik zu bemalen: über und unter der Lasur. Wird das Dekor auf die Lasur aufgetragen, ist es leicht erhaben und verblasst mit der Zeit, wenn man es in die Spülmaschine steckt. Ich bevorzuge die zweite Technik und male direkt auf die Keramik, nachdem sie zum ersten Mal gebrannt wurde. Ist die Farbe trocken, wird der Teller in die Lasur getaucht, später zusätzlich noch mit einer Sprühlasur versehen und dann ein zweites Mal gebrannt. So werden Keramik und Dekor eins.“ „Die Farben, die ich benutze, bestehen aus Pigmentpulver und Wasser. Das Wasser dringt in die Keramik ein, das Pulver bleibt auf der…

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verreisen mit ... tyler brûlé

Er ist den anderen immer einen Schritt voraus – und deshalb auch ständig unterwegs. Der Erfinder von Lifestyle-Magazinen wie „Wallpaper“ und „Monocle“ ist gebürtiger Kanadier, wohnhaft in London und Zürich, aber eigentlich in der ganzen Welt zu Hause. Wo sich der Freund der Internationalität besonders wohlfühlt, sagt er hier: 1477 Reichhalter, Lana: „In diesem Haus mitten in Südtirol gibt es keine kurzlebigen Trends. Dafür eine hervorragende Küche und Zimmer von so schöner Einfachheit, dass sich andere Hotels ein Beispiel daran nehmen könnten.“ Villa Feltrinelli, Gardasee: „Mein absoluter Lieblingsrückzugsort für zwei, drei Tage. Ich verlasse das Anwesen nur, um zu joggen. Ansonsten schwimme ich im See, liege in der Sonne und frühstücke auf der eleganten Terrasse.“ Park Hyatt, Tokio: „In diesem Hotel bin ich oft. Es ist das perfekte Beispiel für Zeitlosigkeit, ein Gebäude…

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