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Salon 14/2018

"SALON ist ein elitäres, aber gleichzeitig sehr menschliches und authentisches Magazin, das wie ein gelungener Abend funktioniert: Die Gerichte sind überraschend und besonders gut. Die Weine notieren Sie sich sofort. SALON verbindet alte Werte mit neuen Ideen, aktuelles Design trifft auf Klassik und Tradition. In den vier Rubriken Kochen, Einladen, Tischgespräch und Reisen, einem Magazinteil und einem separaten Rezeptheft präsentiert SALON eine Fülle von Ideen und Inspirationen für Stil und Lebensart, die neusten Food-Trends und alles für vollkommene Momente mit Gästen. Im Magazinteil finden sich alle Themen der SALON-Welt: Die Redaktion stellt Aktuelles aus der Food- und Designbranche vor, schwärmt für besonderen Schmuck, wunderbares Parfüm und ausgewählte Möbel, empfiehlt Bücher und Ausstellungen genauso wie neue Hotels und Restaurants. Dem Bereich Küchengestaltung, Zubehör und Technik widmet sich ein eigener, separater Magazinteil."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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4 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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ins blaue ! salon n ° 14

Unsere Aufmerksamkeit ist ein begehrtes und rares Gut. Nicht nur, weil die Außenwelt danach trachtet – das Handy summt und auch dieses Editorial möchte gelesen werden –, es fällt auch uns selbst zunehmend schwer, einen klaren Kopf zu bewahren. Aufmerksam bleiben und sich abgrenzen können ist mittlerweile eine ganz eigene, innere Aufgabe. Ansonsten geht es uns wie der Frau in der Zeichnung der grandiosen Julie Houts: Sie sitzt nach dem Aufwachen noch im Bett, aber ihr Kopf ist bereits komplett vom Telefon verschluckt. In SALON illustriert sie das Essay von Johanna Adorján zur Frage, wie Frauen und Männer kommunizieren (Immer auf der Suche nach Aufmerksamkeit. S. 74). Ruhe ins Leben bringen klare Entscheidungen. Zum Beispiel dafür, mal extra langsam zu fahren – so wie Eckhart Nickel auf seiner Radtour. Oder dafür,…

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vielen dank an...

LENZ KOPPELSTÄTTER Journalist & Krimiautor Er lebt in Südtirol, wo auch seine Krimis um Commissario Grauner spielen. Für uns ging es in die Region Piemont zur Mode-Dynastie Zegna, dann nach England, auf ein Gespräch mit Jeremy Hackett (Foto). Perfekter Ort für einen Mord? Die Todeszone des Mount Everest. Der Mörder manipuliert die Sauerstoffflaschen. Was hilft an zu kalten Frühlingstagen? Schaum, Schampus und Puccini in der Badewanne. Letzte Hotel-Entdeckung? Das „DeBrett“ in Auckland, Neuseeland, ein Art-déco-Traum, errichtet 1925. JOHANNA ADORJÁN Journalistin & Schriftstellerin Die Autorin der „Süddeutschen Zeitung“ wurde 2016 zur „Kulturjournalistin des Jahres“ gekürt, schreibt Romane und Kurzgeschichten. Für uns reflektiert sie über Frauen, Männer, Zuhören und Sprechen. Welches Buch lesen Sie gerade? „Wer ist Michel Houellebecq?“ von Julia Encke. Letzte Investition in Stil? Klassische Bistro-Weingläser bei Monoprix. Ein Essen, das Sie an Ihre Kindheit…

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dekorieren seidenblumen

„Unser Handwerk stammt aus Böhmen. Nachdem Sachsen 1834 dem Deutschen Zollverein beitrat, wurden die Manufakturen in die Grenzregion nach Sebnitz verlegt, um die Zölle zu sparen. Heute sind wir hier die Letzten unserer Art. Neben uns gibt es noch einen Betrieb, der auf Blumen für Haute Couture und Modeaccessoires spezialisiert ist.“ „Echte, in Handarbeit gefertigte Unikate erkennt man am Siegel ‚Blumenkunst aus Sebnitz — Kunsthandwerk seit 1834‘. Ihre Stiele sind nicht aus Kunststoff und die Blätter sind nicht angesteckt. Stattdessen wird die Blume entlang eines Drahtstiels Blatt für Blatt aufgebaut. Alles beginnt mit dem weißen Seidenstoff. Der wird von Hand gestärkt und gefärbt. So weichen alle Blumen voneinander ab, wie in der Natur. Anschließend wird die Blütenform aus dem Stoff gestanzt. Es folgt ein farblicher Feinschliff, dann entstehen im Prägeeisen Form…

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nachbilden historischer fassadenschmuck

„Zunächst wurden alle Informationen zusammengetragen, die man über das Berliner Schloss finden konnte: Texte von Historikern, Abbildungen, Maße, Fotos und Originalstücke. Eine Detektivarbeit, trotz der Dokumentation des Abrisses von 1950. Teilweise befanden sich die Originale in Depots, Museumsausstellungen, aber auch in Privatgärten. Insgesamt wurden 45 Originalstücke verbaut, unter anderem eine zwei Tonnen schwere Fama am Hauptportal Nr. 3.“ „Zuerst modelliert man die Reliefs, Kapitelle und Skulpturen im Maßstab 1:6 aus Ton. Sobald das Expertengremium den Entwurf abgesegnet hat, wird eine Negativform aus Silikon und in dieser dann ein Gipsabguss hergestellt. Der dient als Vorlage für das Modell in Originalgröße, das ebenfalls erst aus Ton geformt und dann aus Gips gegossen wird. Danach überträgt man die Maße mithilfe einer Punktiermaschine auf den Stein, der dann vom Steinmetz mit Eisen, Knüpfel und Schlegel…

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zubereiten macarons

„Tant pour tant ist der Fachbegriff für eine Mischung, die zu gleichen Teilen aus Mandelpulver und feinem Zucker besteht.“ „Als Paté à bombe bezeichnet man eine Masse aus Eigelb und Zuckersirup, die bis zum Abkühlen mit dem Schneebesen geschlagen wird.“ „Die Bezeichnung Baiser kommt von ,baiser‘, französisch für Kuss. Ein Baiser besteht aus Eischnee und Zucker. Für meine Macarons nehme ich aber italienisches Baiser, das mit heißem Zuckersirup hergestellt wird, weil es fester und stabiler wird als die französische Variante.“ „Macaronieren nennt man den Vorgang, wenn man das Baiser und den Macaronteig mit dem Teigspatel vermischt und glättet. So lange, bis die Masse wie ein Band vom Löffel fließt.“ „Befestigen Sie das Backpapier auf dem Blech mit etwas Macaronmasse, damit es nicht verrutscht, wenn Sie mithilfe eines Spritzbeutels die Macaronhälften darauf platzieren. Diesen Vorgang…

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hannah herzsprung

Beim Lunch im Berliner „House of Small Wonder“ wird schnell klar: Die Schauspielerin (ab 15. März ist sie als Polly in „Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm“ im Kino zu sehen) isst gern. Sie hat sich einen asiatischen Zucchini-Nudel-Salat bestellt, probiert aber auch mal vom Teller ihres Gegenüber. Wir wollten wissen, wo es ihr noch so schmeckt. The Waverly Inn, New York: „Drei Jahre habe ich in New York gelebt. In der Zeit bin ich ständig essen gegangen. Die Stadt bietet so viele tolle Restaurants, und meine Küche war klein! Mit meiner Freundin Sophie war ich zum Beispiel immer im ‚Waverly Inn‘. Die haben sehr gute Austern und einen wunderhübschen Garten. Einer der Besitzer ist der ehemalige ‚Vanity Fair‘-Chefredakteur Graydon Carter.“ Malibu Farm, Los Angeles: „Ein Teil meiner Familie lebt hier. Wenn ich…

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