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Salon 16/2018

"SALON ist ein elitäres, aber gleichzeitig sehr menschliches und authentisches Magazin, das wie ein gelungener Abend funktioniert: Die Gerichte sind überraschend und besonders gut. Die Weine notieren Sie sich sofort. SALON verbindet alte Werte mit neuen Ideen, aktuelles Design trifft auf Klassik und Tradition. In den vier Rubriken Kochen, Einladen, Tischgespräch und Reisen, einem Magazinteil und einem separaten Rezeptheft präsentiert SALON eine Fülle von Ideen und Inspirationen für Stil und Lebensart, die neusten Food-Trends und alles für vollkommene Momente mit Gästen. Im Magazinteil finden sich alle Themen der SALON-Welt: Die Redaktion stellt Aktuelles aus der Food- und Designbranche vor, schwärmt für besonderen Schmuck, wunderbares Parfüm und ausgewählte Möbel, empfiehlt Bücher und Ausstellungen genauso wie neue Hotels und Restaurants. Dem Bereich Küchengestaltung, Zubehör und Technik widmet sich ein eigener, separater Magazinteil."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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4 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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editorial

Alle Rezepte aus diesem Heft finden Sie im 36-seitigen Booklet. Zum Heraustrennen ab Seite 132 Ins kalte Wasser springen: Vanessa Branson badet täglich — ein Besuch auf Ihrer Privatinsel, Seite 58 Weil das Auge mitisst: Porzellan, Bestecke und Gläser für schön gedeckte Tafeln im Tischkultur-Spezial ab Seite 142 Das Mobiltelefon hat uns das Telefonieren gründlich abgewöhnt. Mittlerweile ist es ja so smart, dass ich seine ursprüngliche Funktion fast vergessen habe. Ich wische und starre und verpasse die Bahn, weil ich verschluckt wurde (das geht ganz schnell, und man merkt es immer erst eine halbe Stunde später). Sollte mein Gerät tatsächlich klingeln, bekomme ich einen Schreck. So ein Anruf verursacht Stress, weil er fast immer ungelegen kommt. Karina Lübke entdeckt darum das Festnetztelefonieren neu (S. 98) – eine heilsame Regression,…

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contributors viele dank an...

PETRA HARTLIEB Autorin und Buchhändlerin Eine alte Wiener Buchhandlung, die aufgegeben war: Sie eröffnete den Laden neu, mit viel Herzblut. Ihrer Liebeserklärung an diesen Ort, die sie für uns schrieb, können wir nur zustimmen. Trostessen nach einem harten Tag? Spaghetti mit Meeresfrüchten. Oder ein Steak! Was hilft gegen Schreibblockaden? Dokument schließen, spazieren gehen, wieder öffnen. Ein Buch, das unterschätzt wurde? Monika Held: „Der Schrecken verliert sich vor Ort“, ein Roman gegen das Vergessen, dem ich sämtliche Preise verliehen hätte. STEPHAN MEYER Stylist Mit seinem meisterhaften Stil prägte er schon „Harper’s Bazaar“ und „AD“, für uns inszenierte er ein filmreifes „Legendary Dinner“. Letzte Investition in Stil? Zwei Bechertassen aus der Serie „Musselmalet Gerippt“ von Royal Copenhagen. Ein Gericht,mit dem Sie Spontangäste verzaubern? Gestürzter Safranreis mit brauner Kruste und Berberitzen…

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frühstücken birchermüsli

„Getreide und Obst sind ein gutes Duo. In hiesigen Breiten ist von jeher der Hafer beliebt. Schon Sebastian Kneipp meinte in seinem Buch ,So sollt ihr leben!‘ von 1889: ,Der Hafer galt einst als ein vorzügliches Ernährungsmittel; und wer recht kräftig und ausdauernd werden wollte, der genoss viele aus Hafermehl bereitete Speisen.‘“ „Nicht minder lobt die moderne Ernährungswissenschaft den Hafer als Energiespender. Im Gegensatz zu anderen Getreidearten besitzt dieses Korn neben der Stärke einen höheren Anteil an Eiweiß und Fett. Letzteres verleiht dem Hafer, zumal als Haferflocke, eine sanfte Beschaffenheit auf der Zunge, untermalt von mildwürziger Süße.“ „Die Volksweisheit meint ja: ,Frühstücke wie ein Kaiser, speise zu Mittag wie ein Edelmann und iss abends wie ein Bettelmann.‘ Hafermehl, mit Milch aufgekocht, mutete als Frühstück lange nicht fürstlich an. Doch…

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platzieren sitzordnung

„Das Wichtigste ist, dass man seine Gäste einordnen kann. Wenn sich die Interessen und Lebensgeschichten der Tischnachbarn zu sehr ähneln, wird es ein sterbenslangweiliger Abend, der niemanden weiterbringt. Nie kommen nur Vertreter einer einzigen Branche oder einer bestimmten Altersgruppe auf unsere Gästeliste.“ Alexandra von Rehlingen, die PR-Managerin organisiert seit mehr als 30 Jahren Partys und Dinner „Hat man sehr viele Gäste eingeladen, sollte man an jeden Tisch eine Person platzieren, die besonders unterhaltend und fröhlich ist. Einen schwierigen Gast mutet man sich am besten selber zu. Und: Ich führe Buch, wer neben wem gesessen hat.“ Katharina Baumann, die Hamburgerin ist berühmt für ihre jährlichen Krebsessen auf Sylt „Ich mische gern Freunde, die sich noch nicht kennen. Bei einem platzierten Essen rechne ich für fünf Personen einen Mitarbeiter. Sind es…

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verlegen parkett

„Dielen aus Douglasie sind in Norddeutschland und Skandinavien sehr beliebt. Mir persönlich gefallen sie besonders gut, wenn sie hell geseift werden. Allerdings: Da Douglasie zu den weichen Hölzern gehört, sieht man ihr Gebrauchsspuren schneller an als zum Beispiel einer Eichendiele. Deshalb empfehle ich dieses Holz nur Menschen, die wie ich eine gewisse Patina schätzen.“ „Der Klassiker ist die Eichendiele. Weil sie so wandelbar ist. Zum einen kann man sie wegen der in ihr enthaltenen Gerbsäure räuchern. Zum anderen wegen ihrer Großporigkeit in nahezu jeder Farbe ölen und patinieren. Und sollte man in 20 Jahren mal keine Lust mehr auf sein graues Parkett haben, das im Moment so gefragt ist, kann man es einfach abschleifen und die Oberfläche neu gestalten.“ „Ich liebe auch die Hölzer, die im Moment nicht so…

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versüssen quittentarte

„Man unterscheidet zwischen Birnen- und Apfelquitten. Erstere laufen zum Stiel hin länglich zu, haben ein weiches Fruchtfleisch und ein mildes Aroma. Die anderen sind rund, haben eine trockene Konsistenz und sind herb-säuerlich im Geschmack. Wegen ihres intensiven Aromas nehme ich für eine Tarte lieber die Apfelquitte.“ „Quitten sind fest, beinahe holzig. Ohne sie zu kochen — oder noch besser: zu blanchieren —, kann man wenig mit ihnen anstellen. Ein schöner Nebeneffekt: Durch das Blanchieren verändert sich die Farbe des Fruchtfleischs, es wird orange bis dunkelpink.“ „Damit die Tarte nicht herb-säuerlich, sondern fruchtig-süß wird, empfehle ich, die Quitten statt in Wasser, in Zuckersirup zu blanchieren: Vier Früchte schälen und vierteln, bei mittlerer Hitze in eine Pfanne legen, so viel Wasser hinzufügen, dass sie bedeckt sind, und zwei bis drei Esslöffel…

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