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Salon 17/2018

"SALON ist ein elitäres, aber gleichzeitig sehr menschliches und authentisches Magazin, das wie ein gelungener Abend funktioniert: Die Gerichte sind überraschend und besonders gut. Die Weine notieren Sie sich sofort. SALON verbindet alte Werte mit neuen Ideen, aktuelles Design trifft auf Klassik und Tradition. In den vier Rubriken Kochen, Einladen, Tischgespräch und Reisen, einem Magazinteil und einem separaten Rezeptheft präsentiert SALON eine Fülle von Ideen und Inspirationen für Stil und Lebensart, die neusten Food-Trends und alles für vollkommene Momente mit Gästen. Im Magazinteil finden sich alle Themen der SALON-Welt: Die Redaktion stellt Aktuelles aus der Food- und Designbranche vor, schwärmt für besonderen Schmuck, wunderbares Parfüm und ausgewählte Möbel, empfiehlt Bücher und Ausstellungen genauso wie neue Hotels und Restaurants. Dem Bereich Küchengestaltung, Zubehör und Technik widmet sich ein eigener, separater Magazinteil."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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4 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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editorial

Haltung war für Thomas Mann wesentlich: Seine tadellose Garderobe, seine Manieren, der feste Tagesablauf, all das war für den Schriftsteller sein strukturgebendes System, sein Schutzwall. Er liebte Rituale und feierte Weihnachten Jahr für Jahr gleich. Erwin Seitz hat diese Familienfeste wunderbar für uns skizziert. Ein steifer Gentleman gleichen Kalibers ist Jane Gardams Romanfigur „Old Filth“, ein pensionierter Hongkong-Brite. Lenz Koppelstätter war auf seinen Spuren im legendären Hotel „The Peninsula“ unterwegs. Beide Figuren zeigen, dass äußere Form hilft, innere Unsicherheiten zu überwinden. Haltung zeigen, höflich sein, aber nicht alles preisgeben. So funktioniert auch das Flirten, eine Kulturtechnik, für die wir in dieser Ausgabe eine Lanze brechen. Das Ungewisse, Unausgesprochene macht sie so reizvoll. Diese anregende Mischung aus Kontrolle und Kontrollverlust könnte auch Sie die kommenden Wochen begleiten. Hier finden Sie alle…

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contributors viele dank an...

MARÍA CECILIA BARBETTA Schriftstellerin Die Berlinerin wurde in Argentinien geboren und kam 1997 nach Deutschland. 2008 veröffentlichte sie ihren Debütroman. Ihr aktuelles Buch „Nachtleuchten“ stand auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Für uns denkt sie in einem Essay über das Altern nach. Was erinnert Sie an Ihre Kindheit? Der Geruch von Duftwicken, die im Garten meiner Großeltern wuchsen. Und Radieschen aus ihrem Beet. Eine aktuelle Buchempfehlung? „Anton Reiser“. Ihr Sehnsuchtsort? Das Meer, immer das Meer! THOMAS NIEDERSTE-WERBECK Creative Advisor für SALON Seine Ideen für Food und Interior (in diesem Heft das Weihnachtsmenü) entwickelt er auf Mallorca, wo er ganzjährig lebt. Weihnachten auf der Insel, wie wird gefeiert? Die Festtage hier sind besonders schön: Es ist es warm, doch es sind kaum noch Besucher hier. Heiligabend gehen wir mittags ins „Hotel Portixol“, dann in die…

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einhüllen kaschmir

„Ganz banal erkennt man die Kaschmirqualität von Mänteln, Decken und Strickwaren am Preis. Kostet zum Beispiel ein Kaschmirpulli weniger als 100 Euro, kann er nicht hochwertig sein, weil schon allein die Produktionskosten so viel betragen. Entweder besteht er aus recyceltem Kaschmir, aus minderwertigem Garn oder er ist sehr locker gestrickt.“ „Als Mischgewebe ist Kaschmir preiswerter und bekommt andere Eigenschaften. Seide verleiht ihm Glanz und Glätte, hat aber härtere Fasern, was auf Kosten des weichen Gefühls auf der Haut geht. Ein Mix aus Wolle und Kaschmir sieht sehr gut aus, bildet nicht so viele Knötchen, hält aber weniger warm.“ „Je länger die Fasern sind, desto stabiler und gleichmäßiger wird das Garn — und desto weniger Knötchen entstehen. Das hört sich erst einmal gut an. Doch die Kehrseite ist, dass die Kaschmirwolle, wenn sie…

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fotografieren familienporträts

„Das Schwarz-Weiß-Bild stammt von der österreichischen Fotografin Inge Morath aus dem Jahre 1962. Ich habe auch schon mal ein Familienporträt mit Masken aufgenommen. Zum Beispiel wollte Maximilian Erbprinz zu Bentheim-Tecklenburg nicht, dass die Kinder auf den Bildern zu erkennen sind. Da kam ich auf die Idee, dass sie sich Masken basteln könnten. Dieses spielerische Element hat dem Shooting eine ganz andere Energie gegeben. Gut funktioniert auch, berühmte Gemälde nachzustellen. Der Klassiker: Leonardo da Vincis Abendmahl. Denn interessanterweise bewegen sich die Porträtierten umso freier, je klarer und eindeutiger der Rahmen gesteckt ist.“ „Gleich hier um die Ecke ist die Berliner Gemäldegalerie. Da bin ich oft und studiere die niederländischen Meister. Von denen kann man auch heute noch jede Menge über Bildkomposition lernen.“ „Ich finde, ab einer Gruppe von acht Leuten wird es schwierig.…

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auswählen zitrusfrüchte

„Die Mandarine gehört zusammen mit der Zitrone und der Pampelmuse zu den sogenannten Ur-Zitrusfrüchten. Aus diesen drei haben sich durch Kreuzung alle anderen entwickelt. Zum Beispiel Orangen, Clementinen und Tangerinen.“ „Am besten gedeihen Mandarinen, Clementinen und Tangerinen zwischen dem 20. und 40. nördlichen Breitengrad, bei Tagestemperaturen um die 15 Grad.“ „In Italien wird viel mehr mit Mandarinen gekocht als bei uns. Warum? Weil es nationale Vorlieben gibt. In Sizilien kann man zum Beispiel auch grüne Orangen kaufen. In Deutschland würde da keiner zugreifen. Obwohl sie genauso schmecken wie die orangefarbenen. Sie haben nur keinen Nachtfrost abbekommen. Der ist dafür verantwortlich, dass sich die Pigmentierung der Schale verändert.“ „Mandarinen kommen in Europa vor allem aus Italien, schmecken süßsauer, haben eine orangegelbe Schale und Kerne. Die beste Sorte ist meiner Meinung nach „Tardivo di Ciaculli“.…

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lars eidinger

Es gibt Menschen, die fahren nur deshalb nach Berlin, um ihn als „Hamlet“ oder „Richard III.“ zu sehen. Seit 18 Jahren ist Lars Eidinger nun schon Ensemblemitglied an der Schaubühne. In dem Roadmovie „25 km/h“, das jetzt im Kino läuft, gibt er einen Manager, der nach dem Tod des Vaters in die Provinz zurückkehrt und nach dessen Beerdigung spontan mit seinem Bruder, dargestellt von Bjarne Mädel, auf Mofa-Tour durch Deutschland geht. Dabei wird jede Menge gegessen, noch mehr geredet und genauso viel gelacht wie geweint. Wenn er auf Reisen ist, entdeckt Lars Eidinger gern neue Restaurants, in Berlin geht er am liebsten zum Asiaten seines Vertrauens. Lon Men’s Noodle House, Berlin: „Ich nehme immer die 52, Wan Tan mit Chiliöl, und den Wrap mit Ente. Die Familie Ting, die das Restaurant…

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