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sternstern

stern 52/2018

"Große, aktuelle und exklusive Geschichten, eine klare Haltung zu den relevanten gesellschaftlichen Fragen, vielfach ausgezeichnete Optik sowie das ausgeprägte soziale Engagement machen den STERN einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Große Geschichten erzählt der STERN – das Magazin steht für emotionale Intelligenz. Der STERN bringt die starken, investigativen Reportagen, die den Blick auf die Welt öffnen. Dabei ist die Berichterstattung immer nah am Menschen, empathisch und konkret. Große Bilder zeigt der STERN groß. Für seine Titel, Reportagen und Fotografien erhält das Magazin regelmäßig nationale und internationale Auszeichnungen. Zur DNA des STERN gehören seine Opulenz, seine klare Bildsprache und visuelle Kraft. Mit einer Kombination aus aktueller Berichterstattung, Nutzwertbeiträgen und klassischem Reportage-Journalismus bietet der STERN seinen Lesern Orientierung – in einer Welt, die sich laufend verändert. Der STERN legt Wert darauf, auch die menschliche Seite einer Nachricht zu zeigen. Seine bereits mehrfach ausgezeichnete Reportage-Fotografie bildet ein festes Element in jeder Ausgabe. Der STERN filtert, wertet und interpretiert. Die Einordnung hilft dem Leser, Zusammenhänge zu verstehen. Das klare Layout und die Auswahl der Inhalte, die moderne Formen der Info-Grafik sowie Einblicke aus dem Datenjournalismus erweitern diesen journalistischen Anspruch."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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52 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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liebe leserinnen und leser

„Wunder sind der Aperitif des ewigen Lebens.“ Wilhelm Imkamp, Prälat Es kommt nun die Zeit, in der viele von uns der Geschichte einer Geburt lauschen, einem Märchen aus uralten Zeiten: von einem Gott,der Mensch wird, in Windeln gewickelt und zu Bethlehem geboren. Der Wunder wirkte, dass die Lahmen gehen und die Blinden sehen konnten. Und nach dem Tod auferstand. Die Pfarrer verkünden es von den Kanzeln, Eltern sagen es ihren Kindern. Eine unglaubliche Erzählung. Zu schön, um wahr zu sein. Doch was, wenn doch? Mein Kollege Uli Hauser ist in diesen Wochen mit dem Fotografen Hardy Mueller durchs Land gereist, um mehr über das Phänomen der Wunder zu erfahren. Sie trafen Menschen, die behaupten, Wunder erlebt zu haben. Besuchten Priester, die in Rom halfen, gottesfürchtige Menschen heilig zu sprechen. Ärzte, die…

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echo

REDE UND ANTWORT Liebe stern-Redaktion, in Ihrem Artikel über das autonome Schiff zeigt sich ein wesentlicher Effekt dieser Entwicklung: Arbeitsplätze abschaffen. Auch Elektroautos sollen mit einem Drittel der Beschäftigten hergestellt werden. Was geschieht mit denen, die nicht mehr gebraucht werden? Manfred Weider, Frankenberg (Eder) Sehr geehrter Herr Weider, im Fall des autonomen Schiffs in Norwegen werden keine Seeleute arbeitslos: Bisher fand der Transport auf der Straße statt. Es trifft also Trucker. Beide Berufe sind – besonders in Norwegen – nicht sehr beliebt. Es gibt große Nachwuchssorgen, und diese Situation wird sich wegen einer alternden Gesellschaft noch verschärfen. Auch wenn es schwer fällt, das zu glauben: Die Zeiten der Massenarbeitslosigkeit dürften für die nächsten Jahrzehnte vorbei sein. Die autonomen Schiffe werden in Norwegen explizit als Lösung für den Arbeitskräftemangel gesehen. Um also die Frage, wo die…

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betrifft: stern

Ein Kind im Koma Wie hält man es aus, dass das eigene Kind im Koma liegt? Dass kein Arzt sagen kann, ob es Hoffnung gibt? Mehrfach traf Anette Lache die Eltern des an einem seltenen Gendefekt erkrankten Gökhan, 4, in einer Klinik in Bayern, einmal auch mit Fotograf Florian Jaenicke (l.). Es waren berührende Gespräche. Gökhans Schwester zeigte dem stern-Team ihr Lieblingsvideo: ihr Bruder an seinem dritten Geburtstag – gesund und fröhlich. Der große Wurf Wie wird man Profi in der besten Basketball-Liga der Welt? Nicolas Büchse (l.) begleitete den gebürtigen Berliner Moritz Wagner in den USA, wo er vom College-Spieler zum Team-Mitglied der berühmten Los Angeles Lakers aufstieg. Wagner hat sich trotz des Rummels nicht verändert, er wirkt heute in Los Angeles genauso bodenständig und uneitel wie im Frühjahr, als er Büchse…

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ironman

Die Funken sprühen in der Dunkelheit, mittendrin ein Mann in silbernem Anzug mit respekteinflößender Maske. Ja, ist denn schon Silvester? Eine Szene aus dem nächsten „Star Wars“-Abenteuer? Weder noch. Wir befinden uns im Hochofen 2 des Thyssen-Krupp-Stahlwerks Schwelgern in Duisburg, wo ein Hochöfner gerade eine Probe flüssigen Roheisens nimmt. Nach dem Abkühlen im Wasserbad wird er diese dann mit einem Hammerschlag zerbrechen und anhand der Bruchstelle die Güte des Metalls bestimmen. Ein brandgefährlicher Job, denn das glühende Ferrum strahlt mit einer Temperatur von circa 1500 Grad.…

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schimmelreiter

Stramm stehen die Kadetten der Königlichen Militärakademie in Sandhurst. Es ist ihr letzter Tag hier. Abschlussparade! Anwesend ist Prinz William, der an diesem Tag seine Großmutter vertritt, die Queen. Früher kam Elizabeth II höchstselbst vorbei, um den großen Aufmarsch abzunehmen, mit dem die Auszubildenden ihre Graduation begehen. Aber Majestät ist nicht mehr die Jüngste, sie gibt schon mal Aufgaben ab. So verpasst sie den Auftritt dieses Schimmels, der auszuscheren scheint, als müsse er mal schnell für kleine Militärpferde. Doch das gehört zur Tradition, wie der unbeeindruckte Gesichtsausdruck der Kadetten: Am Ende gehen alle ins Hauptgebäude – nur der Adjutant reitet hinein.…

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miss federkleid

Bei dem Anblick dürfte jeder Pfau neidisch werden: So aufplustern kann sich keiner von ihnen. Stolz spaziert Mariana García aus Guatemala bei der Wahl zur „Miss Universe 2018“ in Pattaya über die Bühne. Gerade wird der „nationale Kostüm-Wettbewerb“ ausgetragen. García breitet die Arme aus und präsentiert die volle Pracht ihres Landes – im großen Federkleid, mit ausladender Krone. Ihr Kostüm soll eine Hommage an die Maya sein, so García: Die Farben Weiß und Schwarz symbolisierten die zyklischen Bewegungen des Mondes, die dem Maya-Kalender entsprächen. Und Rot stehe für die Reinheit der Maya-Prinzessinnen.…

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