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sternstern

stern 07/2019

"Große, aktuelle und exklusive Geschichten, eine klare Haltung zu den relevanten gesellschaftlichen Fragen, vielfach ausgezeichnete Optik sowie das ausgeprägte soziale Engagement machen den STERN einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Große Geschichten erzählt der STERN – das Magazin steht für emotionale Intelligenz. Der STERN bringt die starken, investigativen Reportagen, die den Blick auf die Welt öffnen. Dabei ist die Berichterstattung immer nah am Menschen, empathisch und konkret. Große Bilder zeigt der STERN groß. Für seine Titel, Reportagen und Fotografien erhält das Magazin regelmäßig nationale und internationale Auszeichnungen. Zur DNA des STERN gehören seine Opulenz, seine klare Bildsprache und visuelle Kraft. Mit einer Kombination aus aktueller Berichterstattung, Nutzwertbeiträgen und klassischem Reportage-Journalismus bietet der STERN seinen Lesern Orientierung – in einer Welt, die sich laufend verändert. Der STERN legt Wert darauf, auch die menschliche Seite einer Nachricht zu zeigen. Seine bereits mehrfach ausgezeichnete Reportage-Fotografie bildet ein festes Element in jeder Ausgabe. Der STERN filtert, wertet und interpretiert. Die Einordnung hilft dem Leser, Zusammenhänge zu verstehen. Das klare Layout und die Auswahl der Inhalte, die moderne Formen der Info-Grafik sowie Einblicke aus dem Datenjournalismus erweitern diesen journalistischen Anspruch."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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52 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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liebe leserin, lieber leser!

Das Thema „Pflege im Alter“ ist ein schweres. Für alle Betroffenen. Menschen, die einer Pflege bedürfen, entscheiden oft nur widerwillig, die gewohnten vier Wände, Eigenständigkeit und Selbstbestimmtheit aufzugeben. Familienangehörige zögern die Entscheidung, jemanden in Pflege zu geben oder zu nehmen, meist so weit wie möglich hinaus – bis es nicht mehr anders zu gehen scheint. Bis etwas vorgefallen ist, was nicht hätte passieren dürfen. Ich kenne einen 92-jährigen Mann, der sich noch deutlich zu jung fühlt, um in einem Heim zu leben. Er heißt Helmut und sagt, er komme noch gut in seiner Wohnung zurecht. Die Tochter lebt nicht weit entfernt und kümmert sich, wann immer er Hilfe braucht. Und auch sonst funktioniert sein Netzwerk so gut, dass es ihm an nichts fehlt. An fast nichts. Vor 26 Jahren starb seine Frau.…

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echo

Ein klasse Titel! Wir Älteren leben auf Kosten der Jüngeren. Deswegen: Schluss mit dem Wachstumsfetisch, weg von der Quantität zur Qualität. Hinrich Bäsemann, per E-Mail Stolz auf diese Jugend stern Nr. 6/2019, „Hört uns zu!“ – Weltweit gehen Jugendliche für Klimaschutz auf die Straße Endlich gehen junge Menschen auf die Straße und demonstrieren für ihre Zukunft. Ich hoffe, dass diese Generation die Ausdauer, Fantasie und Stärke aufbringt, Massen zu mobilisieren gegen das, was die derzeit Herrschenden in der Welt künftigen Generationen hinterlassen. Die Jugend erkennt zum Glück, dass ohne sofortige Maßnahmen gegen den Klimawandel die Zukunft der gesamten Weltbevölkerung gefährdet ist. Jetzt handeln! Jetzt aufbegehren und sich nicht von den Politikern unterkriegen lassen! Ich bin stolz auf diese Jugend, die sich nicht im Wohlstand einrichtet, sondern für eigene Überzeugungen kämpft. Es geht um…

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betrifft: stern

„Werde ich jetzt endlich berühmt?“ Tobias Scharnagl traf im Pflegeheim Zindler-Haus in St. Georg, Hamburg, auf eine sehr lebhafte Bewohnerin: Elisabeth Lösekow, 87. Sie lebt dort in einem Ein-Zimmer-Apartment und freute sich auf den Termin mit Scharnagl und dem Fotografen Jens Umbach für die stern-Titelgeschichte. Zur Begrüßung sagte sie: „Werde ich jetzt endlich berühmt?“ Die ehemalige Köchin fühlt sich wohl hier. Am Essen hat sie nichts zu mäkeln. Alten Menschen fällt es oft schwer, sich über schlechte Pflege zu beschweren, sie sind abhängig vom Wohlwollen ihrer Pfleger. Frau Lösekow sagt, das sei bei ihr anders: „Ich bin zufrieden hier. Ich hatte Glück.“ (Seite 24) Das Geheimnis seines Erfolgs Von außen betrachtet besteht Matteo Salvinis Politik vor allem aus harter Polemik und grandioser Selbstinszenierung. Luisa Brandl (l.) und Andrea Ritter – hier vor einem…

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teure stütze

Mehr als ein Jahrhundert lang stand die alte Bahndirektion in Stuttgart auf festem Fundament. Doch seit dort Bagger regieren, ist auch das denkmalgeschützte Gebäude in Bahnhofsnähe vor der Buddelmanie nicht gefeit. Hier entsteht die nördliche Zufahrt zu dem neuen Tiefbahnhof. Die 15 000 Tonnen Gewicht lasten heute auf Bohrpfählen und einer gewaltigen Betonplatte; fast wirkt es, als würde das Bauwerk schweben. Die Kosten für die Stützkonstruktion belaufen sich auf 50 Millionen Euro. Kleingeld in Anbetracht des großen Ganzen: Mittlerweile kalkuliert die Bahn für Stuttgart 21 mit 8,2 Milliarden Euro.…

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eisiger zuckerguss

Still liegt das kleine Häuschen da, vollgeschneit und eingefroren. Nichts geht mehr auf der Aussichtsplattform am Fuße der „Horseshoe Falls“, die zu den berühmten Niagarafällen gehören. Sie haben die Form eines Hufeisens, bis zu 51 Meter schießt das Wasser hier nach unten. Es ist tosend laut und spritzt in alle Richtungen – es sei denn, der Winter ist so bitterkalt wie jetzt: Dann bilden sich rundum Eiszapfen, die erscheinen wie Zuckerguss auf einem Lebkuchenhaus. Nordamerika kämpft derzeit mit einer extremen Kältewelle. Hier in der Provinz Ontario wurden Temperaturen von bis zu minus 40 Grad gemessen.…

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wilder angriff

Von wegen den Letzten beißen die Hunde. In Jalandhar, einer Stadt im Norden des Landes, fliehen fünf Männer vor einem Leoparden. Vier von ihnen sind schon so gut wie über die Mauer, doch einer hängt ein bisschen hinterher – und muss erleben, wie das Raubtier ihm mit der Tatze die Hose herunterzieht. In Indien leben über 10 000 Leoparden in der Wildnis. Mitunter verschlägt es sie in bewohntes Gebiet, dann wird es gefährlich: Dieser Leopard jagte stundenlang durch den Ort und sprang immer wieder auf mögliche Opfer zu. Er verletzte sechs Menschen leicht, bis er eingefangen und in einen Zoo gebracht werden konnte.…

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