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sternstern

stern 08/2019

"Große, aktuelle und exklusive Geschichten, eine klare Haltung zu den relevanten gesellschaftlichen Fragen, vielfach ausgezeichnete Optik sowie das ausgeprägte soziale Engagement machen den STERN einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Große Geschichten erzählt der STERN – das Magazin steht für emotionale Intelligenz. Der STERN bringt die starken, investigativen Reportagen, die den Blick auf die Welt öffnen. Dabei ist die Berichterstattung immer nah am Menschen, empathisch und konkret. Große Bilder zeigt der STERN groß. Für seine Titel, Reportagen und Fotografien erhält das Magazin regelmäßig nationale und internationale Auszeichnungen. Zur DNA des STERN gehören seine Opulenz, seine klare Bildsprache und visuelle Kraft. Mit einer Kombination aus aktueller Berichterstattung, Nutzwertbeiträgen und klassischem Reportage-Journalismus bietet der STERN seinen Lesern Orientierung – in einer Welt, die sich laufend verändert. Der STERN legt Wert darauf, auch die menschliche Seite einer Nachricht zu zeigen. Seine bereits mehrfach ausgezeichnete Reportage-Fotografie bildet ein festes Element in jeder Ausgabe. Der STERN filtert, wertet und interpretiert. Die Einordnung hilft dem Leser, Zusammenhänge zu verstehen. Das klare Layout und die Auswahl der Inhalte, die moderne Formen der Info-Grafik sowie Einblicke aus dem Datenjournalismus erweitern diesen journalistischen Anspruch."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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52 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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liebe leserin, lieber leser!

Wovor haben Sie Angst? Falls Ihnen diese Frage zu persönlich ist, möchte ich Ihnen verraten, was mir Angst macht: Dummheit. Und Kurzsichtigkeit. Die Herausforderungen, vor denen wir als Menschheit im Allgemeinen und als deutsche Gesellschaft im Besonderen stehen, sind groß. Der Klimawandel ist inzwischen eine unbestreitbare Tatsache, auf die wir reagieren müssen. Der Ausstoß von klimaschädlichen Gasen wie CO2 muss dringend reduziert werden, wollen wir noch etwas länger auf diesem Planeten leben. Die ungleiche Verteilung des Wohlstands ist ein weiteres Problem, denn sie erzeugt gigantische globale Strömungen. Menschen wollen lieber aufsteigen als arm bleiben, sie wünschen sich ein langes und gutes Leben, und wenn sie es dort nicht führen können, wo sie geboren sind, wandern viele dorthin, wo sie eine Chance für sich sehen. Wir leben in einer Wachstumswirtschaft, die immer mehr Menschen…

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echo

Wir sind für das Wohl der älteren Generation verantwortlich. Schließlich tragen unsere Eltern großen Anteil daran, dass es uns heute so gut geht. Dirk Spies, via Facebook Respekt und Wertschätzung stern Nr. 7/2019, „In guten Händen?“ – Was in Pflegeheimen schiefläuft Über den Titel des aktuellen stern habe ich mich geärgert. In Zeiten, in denen wir über Respekt und Wertschätzung gegenüber Älteren reden, finde ich die Zeile „Wenn Opa Hilfe braucht“ sehr empörend. In der Regel ist es zudem nicht die dritte Generation, die sich kümmern muss, sondern immer die Sandwichgeneration, der die Aufgabe zukommt, neben Kindererziehung und Unterstützung in Schule und Studium auch den Eltern in Pflege und Betreuung zur Seite zu stehen. Jörg Streckmann, Düsseldorf Das Tabu muss vom Tisch Als mit 85 von der Pflegeperspektive Betroffener Folgendes: Die Verweigerung einer legalen Sterbebegleitung bei…

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betrifft: stern

Zurück in die Vergangenheit mit Max Giesinger Kester Schlenz begleitete Max Giesinger bei einem interessanten Selbstversuch. Vor zehn Jahren war der Popstar noch ein unbekannter Straßenmusiker. Für den stern reiste er jetzt zurück in seine Vergangenheit, stellte sich in Hamburg an dieselbe Stelle wie damals im Jahr 2009, packte seine Gitarre aus und begann zu spielen. Es dauerte nur ein paar Sekunden, bis ihn die ersten Passanten erkannten. Anschließend wärmten sich Giesinger und Schlenz in einem Café auf und spielten auf Wunsch des Musikers mit anderen Gästen „Stadt, Land, Fluss“ (Foto oben). Zusätzliche Kategorien waren: Tier, Band/Musiker und fiktiver Pornodarsteller. Giesinger gewann. (Seite 86) Auf Mission impossible Was David Baum und Matthias Schmidt (r.) sich für die Berlinale vorgenommen hatten, klang erst einmal unmöglich: die Hauptprotagonisten einer Welturaufführung über den Tag der Premiere…

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klassenzimmer

Drei altertümliche Bänke, ein kaputter Roll-Hocker, ein Schwamm – und die Tafel. Nein, dieses Klassenzimmer in Kufayr nahe der Provinz Idlib gleicht kaum dem, was wir Schule nennen. Der karge Raum trägt noch gut sichtbar die Narben des Kriegs. Und dennoch sind die sieben Schüler froh, wieder unterrichtet zu werden. Einst war das syrische Bildungssystem vorbildlich für den ganzen arabischen Raum, jetzt liegt es weitgehend am Boden. Die Region um Idlib gilt noch immer als Bastion der Rebellen. Aber die bekämpfen sich auch untereinander. Ein paar Stunden Unterricht ohne Angst ist für diese Kinder ein Geschenk.…

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gefrierpunkt

Es sieht aus wie ein perfekter Irokesenschnitt, der sich in die Landschaft zeichnet. Zum Sonnenuntergang schleudert Olesja Ushakowa aus Krasnojarsk in Sibirien eine Kanne mit kochend heißem Wasser durch die Luft — die so kalt ist, dass die Flüssigkeit zu Eis erstarrt. Ein hübsches Bild für die sozialen Medien, wo sich gerade Menschen im Heißwasserwerfen messen: Wer postet das spektakulärste Foto? Das funktioniert natürlich nur in Gegenden mit extremer Kälte. Wie hier, mit Temperaturen bis zu minus 40 Grad. Oder im Norden der USA, wo allerdings die ersten Verbrühungen gemeldet werden – bei Leuten, denen die Übung nicht gelungen ist.…

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retter oder räuber

Die SPD betreibt beidhändige Rentenpolitik. Die Linke gibt, die Rechte nimmt. Im Moment ist die Linke am Zuge. Hubertus Heil, der Sozialminister, hat die „Respekt-Rente“ erfunden, die Kleinverdienern nach 35 Beitragsjahren bis zu 447 Euro mehr im Monat verschaffen würde. Das beschert ihm mächtig Respekt und treibt die Umfragewerte der SPD, die zuletzt bei 14 Prozent festgetackert schienen. Heils Rente hat freilich einige Kinken. Wer nur 34 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt hat, fällt durch. Und da es eine Bedürftigkeitsprüfung nicht geben soll, würde auch eine Juweliersgattin beglückt, die ihrem Mann auf Teilzeitbasis die Bücher geführt hat. Aber so ist das nun mal bei der SPD. Sie will häufig das Richtige, aber sie bekommt es nie richtig hin. In diesem Fall ist der Nebenwiderspruch der Juweliersgattin nicht mal unerwünscht. Denn es stehen…

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