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sternstern

stern 18/2019

"Große, aktuelle und exklusive Geschichten, eine klare Haltung zu den relevanten gesellschaftlichen Fragen, vielfach ausgezeichnete Optik sowie das ausgeprägte soziale Engagement machen den STERN einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Große Geschichten erzählt der STERN – das Magazin steht für emotionale Intelligenz. Der STERN bringt die starken, investigativen Reportagen, die den Blick auf die Welt öffnen. Dabei ist die Berichterstattung immer nah am Menschen, empathisch und konkret. Große Bilder zeigt der STERN groß. Für seine Titel, Reportagen und Fotografien erhält das Magazin regelmäßig nationale und internationale Auszeichnungen. Zur DNA des STERN gehören seine Opulenz, seine klare Bildsprache und visuelle Kraft. Mit einer Kombination aus aktueller Berichterstattung, Nutzwertbeiträgen und klassischem Reportage-Journalismus bietet der STERN seinen Lesern Orientierung – in einer Welt, die sich laufend verändert. Der STERN legt Wert darauf, auch die menschliche Seite einer Nachricht zu zeigen. Seine bereits mehrfach ausgezeichnete Reportage-Fotografie bildet ein festes Element in jeder Ausgabe. Der STERN filtert, wertet und interpretiert. Die Einordnung hilft dem Leser, Zusammenhänge zu verstehen. Das klare Layout und die Auswahl der Inhalte, die moderne Formen der Info-Grafik sowie Einblicke aus dem Datenjournalismus erweitern diesen journalistischen Anspruch."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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52 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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liebe leserin, lieber leser!

Wenn Sie diesen stern in der Hand halten, ist das Feuer in Paris schon fast zwei Wochen her. Wegen der Osterfeiertage hatten wir die vorige Ausgabe bereits früher abgeschlossen, sodass wir den Brand am Montagabend nicht mehr berücksichtigen konnten. Aber wir waren uns in der Redaktion einig: Dieses Ereignis war so groß, dass wir in jedem Fall darüber berichten müssen – wenn auch jetzt später. Warum ist das Feuer bedeutsam? Ich bekam am 15. April gegen 20 Uhr die Nachricht, dass „Notre-Dame brennt“. Es war wie am 11. September 2001, als eine Freundin anrief: „Da fliegen gerade Flugzeuge ins World Trade Center.“ Man vergisst das nicht. Tatsächlich war auch jetzt mein erster Gedanke: Terroranschlag, und mir ging es sofort besser, als ich irgendwo las, dass Terror wohl keine Rolle spiele. Aber…

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echo

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Grüne liegt so nah? Ich mach mich jetzt auf die Socken. Der letzte Impuls jedenfalls kam vom stern.Kurt Becker, Kassel Kirche in der Krise stern Nr. 17/2019, „Kampf um die Kanzel“ – Katholikinnen fordern die Priesterweihe für Frauen Die katholische Kirche ist tatsächlich in einer existenziellen Krise. Papst Franziskus sollte ein Referendum unter allen Katholiken auf dieser Welt durchführen und abstimmen lassen über die Frage: „Sollen Frauen zum Priester geweiht werden können?“ Ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten Menschen für Frauen im Priesteramt stimmen werden. Paul-Hermann Mackes, Viersen Weiblichkeit verschleiert Es ist unglaublich, wie schäbig die katholische Kirche die Frauen behandelt. Die Mär von den männlichen Aposteln glaubt niemand. Da wird geleugnet, wie Petrus geleugnet hat. Aus der Apostelin Junia wurde zum Beispiel einfach ein Junias gemacht,…

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betrifft: stern

Bio für alle – warum eigentlich nicht? Bei seinen Recherchen sprach Norbert Höfler mit zahlreichen Experten, Wissenschaftlern und Praktikern über die Zukunft des Ökolandbaus. Am eindrucksvollsten war die Begegnung mit Landwirtin Mechthild Knösel. Sie züchtet Schweizer Braunvieh auf dem Demeter-Hof in Rengoldshausen am Bodensee. Abends beim Melken erzählte Knösel von ihrem Traum: Wie wäre es, wenn ganz Deutschland Bioland wäre? Niemand müsste hungern, allen ginge es besser: den Bauern, den Konsumenten, den Tieren – und auch den Insekten auf Äckern und Wiesen. Und je mehr Bioware produziert würde, desto stärker sänken auch die Preise. Ja, warum eigentlich nicht? (Seite 24) Ein anderes Europa In vier Wochen sind EU-Wahlen – und in vielen Ländern mobilisieren antieuropäische Politiker ihre Wähler. Laut sind die Populisten, aber noch immer hält ein Großteil der Europäer die EU für…

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bilder der woche

UKRAINE REALITY-TV Und dann ist er plötzlich Präsident der Ukraine. Konfetti, Tusch, willkommen in der Wirklichkeit. Der Komiker Wolodymyr Selenskij, 41, hat das höchste Amt des Landes bisher nur in der TV-Serie „Diener des Volkes“ ausgeübt, doch jetzt haben ihn die Ukrainer zu ihrem neuen starken Mann gewählt. Sein Vorgänger Pedro Poroschenko – in der Stichwahl chancenlos. Selenskij steht für die Sehnsucht nach einer besseren Zukunft. Er hatte die jungen Leute und die Protestwähler hinter sich, die vor allem eines wollen: Veränderung. Heißt für Selenskij: Drehschluss war gestern, jetzt ist Dauereinsatz. CHINA MARS LIGHT „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“ auf Chinesisch? So ähnlich. Die jungen Leute hier machen einen Ausflug auf den Mars – den die Chinesen in der Wüste Gobi simuliert haben. Auf mehr als 1000 Quadratmetern ist die sogenannte „Mars Base“ entstanden, mit…

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kanzler in grün

Es ist gut gegangen. Meinungsforscher hatten die Luft angehalten,als Robert Habeck Enteignungen von Wohnungsgiganten in der Not der Metropolen für denkbar erklärte. Dann kam die nächste Erhebung: 19 Prozent für die Grünen, kein Einbruch. Und der Vorsitzende lag sogar nur noch drei Punkte hinter Annegret Kramp-Karrenbauer – schmale 28 zu 25 Prozent für die CDU-Chefin –, als es um die Frage ging, wen man direkt zum Kanzler wählen würde, falls das möglich wäre. Bundeskanzler Robert Habeck, jedenfalls: Kanzlerkandidat Habeck – das wird im 70. Jahr der Bundesrepublik, die stets nur Christ- oder Sozialdemokraten im mächtigsten Amt erlebt hat, erstmals zum Thema. Neues Denken ist gefragt, muss eingeübt werden. Schleunigst. Eine Große Koalition ist ja längst kein Bündnis mehr zwischen Union und SPD. Dafür bringen die Sozialdemokraten nicht mehr genug auf die…

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korruption in peru

Perus Ex-Präsident Alan García hat sich erschossen, um einer Verhaftung wegen Korruption zu entgehen. Drei weitere frühere Präsidenten sitzen im Gefängnis oder werden strafrechtlich gesucht. Was ist los in dem Andenstaat? Die Präsidenten haben, wie in vielen Ländern Südamerikas, die Hand aufgehalten. Alan García soll allein sechs Millionen Dollar als Schmiergeld vom brasilianischen Bauunternehmen Odebrecht erhalten haben. Als die Staatsanwaltschaft ihn festnehmen wollte, tötete er sich mit einem Kopfschuss. Was ist mit seinen Nachfolgern? Ollanta Humala soll drei Millionen Dollar beim Bau einer Gaspipeline kassiert, der Sieger der letzten Wahlen, Pedro Pablo Kuczynski, als Berater vier Millionen Dollar von Odebrecht erhalten haben. Er musste zurücktreten, sein Vizepräsident Martín Vizcarra regiert Peru derzeit. Garcías Vorgänger Alejandro Toledo soll sogar 20 Millionen eingesackt haben, ebenfalls von Odebrecht. Immer wieder Odebrecht … Der Baugigant aus São Paulo hat…

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