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stern 08/2020

"Große, aktuelle und exklusive Geschichten, eine klare Haltung zu den relevanten gesellschaftlichen Fragen, vielfach ausgezeichnete Optik sowie das ausgeprägte soziale Engagement machen den STERN einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Große Geschichten erzählt der STERN – das Magazin steht für emotionale Intelligenz. Der STERN bringt die starken, investigativen Reportagen, die den Blick auf die Welt öffnen. Dabei ist die Berichterstattung immer nah am Menschen, empathisch und konkret. Große Bilder zeigt der STERN groß. Für seine Titel, Reportagen und Fotografien erhält das Magazin regelmäßig nationale und internationale Auszeichnungen. Zur DNA des STERN gehören seine Opulenz, seine klare Bildsprache und visuelle Kraft. Mit einer Kombination aus aktueller Berichterstattung, Nutzwertbeiträgen und klassischem Reportage-Journalismus bietet der STERN seinen Lesern Orientierung – in einer Welt, die sich laufend verändert. Der STERN legt Wert darauf, auch die menschliche Seite einer Nachricht zu zeigen. Seine bereits mehrfach ausgezeichnete Reportage-Fotografie bildet ein festes Element in jeder Ausgabe. Der STERN filtert, wertet und interpretiert. Die Einordnung hilft dem Leser, Zusammenhänge zu verstehen. Das klare Layout und die Auswahl der Inhalte, die moderne Formen der Info-Grafik sowie Einblicke aus dem Datenjournalismus erweitern diesen journalistischen Anspruch."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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52 Ausgaben

In dieser ausgabe

2 Min.
liebe leserin, lieber leser!

Es gibt ein Buch, das ziemlich gut erklären kann, was gerade in der Welt passiert.Es heißt „Das Licht, das erlosch“, geschrieben haben es der bulgarische Philosoph und Essayist Ivan Krastev und der USamerikanische Jura-Professor Stephen Holmes. Ich habe es neulich im Urlaub verschlungen. Wenn es Sie interessiert, warum unsere westliche Demokratie in der Krise steckt: Lesen Sie dieses Buch! Wenn Sie wissen wollen, warum es in Thüringen drunter und drüber geht ( jedenfalls noch zu Redaktionsschluss): ebenso! Krastev und Holmes beschreiben in sehr lesbarer Sprache, wie groß die Enttäuschung derer ist, die nach 1989 auf den Sieg der Freiheit gesetzt haben. Der Westen verstieg sich damals hochmütig zur These vom „Ende der Geschichte“: Nur das liberal-demokratische Modell sei gut für die Menschheit, es habe sich ein für allemal durchgesetzt. Die Staaten hinter…

1 Min.
am nordpol unterwegs für sie

Auf Seite 70 finden Sie die Reportage meiner Kollegin Marlene Göring-Kruse, die mehrere Wochen an Bord der „Polarstern“ im polaren Eis verbracht hat. Die Expedition ist die größte in der Geschichte der Menschheit (links: Eis-Forscher mit der „Polarstern“ im Hintergrund). Für die deutschsprachige Öffentlichkeit berichten exklusiv in Bild, Ton und Wort Teams der Bertelsmann Content Alliance – zu der auch Gruner + Jahr gehört, der Verlag, in dem der stern erscheint. Neben der stern-Reportage bietet der Audio-Now-Podcast „Arctic Drift – Das Audiologbuch“ Einblicke in die faszinierende Arbeit im Eis. In Vorbereitung sind auch eine ARD-Dokumentation (Herbst 2020) sowie mehrere Bücher.…

3 Min.
echo

Es fehlt der oft zitierte Ausgleich: beruflich vor dem Rechner, Informationsflut ohne Pause, in der Bahn und abends gleich weiter. Einfach mal ausschalten! Harga Naxki, via Facebook stern Nr. 7/2020, „Nicht! Noch!! Mehr!!!“ – Warum uns der Alltag an unsere Grenzen bringt Mit Gold nicht aufzuwiegen Ich bin 46 und Alleinerziehende mit Vollzeitjob. Und mir geht es gut. Wenn ich eines aus Ihrem Artikel gelernt habe, dann, dass meine tiefe Überzeugung, absolut nirgends die Beste, die Schönste, die Präsenteste, die Entspannteste, die Hippste oder die Individuellste sein zu müssen, offenbar mit Gold nicht aufzuwiegen ist. Einhornkuchen? Sucks. Dagmar Reinhold, per E-Mail stern Nr. 7/2020, „Die Prüfung“ – der Kampf gegen das Coronavirus in Zeiten der Globalisierung Viel Zeit vergeudet Ihr Artikel ist für meine Begriffe zu rosarot. Es hat zu lange gedauert, bis es zur beschriebenen Offenheit…

2 Min.
betrifft: stern

Das Leben im chinesischen System Korrespondent Philipp Mattheis erlebt seit Tagen ein gespenstisches Land: Die Straßen Shanghais sind leer gefegt, fast alle Restaurants und Geschäfte haben geschlossen, die Menschen, die sich raustrauen, tragen Atemschutzmasken. Das Coronavirus legt die Stärken und Schwächen Chinas offen. Beeindruckend ist, wie effizient das Regime Maßnahmen durchsetzen kann – auch weil die Chinesen es gewohnt sind, Regeln zu befolgen. Gleichzeitig weiß niemand, ob man den Zahlen der Regierung in einem autoritären System trauen kann. Das Virus ist für den stern der traurige Anlass zu erklären, was das eigentlich ist: das chinesische System. Und wie es sich in ihm lebt. (Seite 24) Eiskaltes Abenteuer Reporterin Marlene Göring-Kruse (l.) begleitete sechs Wochen lang die größte Arktis-Expedition aller Zeiten, Fotografin Esther Horvath wird sogar sieben Monate dabei sein. „Ich fühlte mich wie…

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bilder der woche

THAILAND LICHTERMEER Das eigene Leben möge heller werden: Wie ein riesiges Ufo leuchtet der Tempel Wat Phra Dhammakaya nördlich von Bangkok. Etwa 100 000 Kerzen verwandeln das mehr als 300 Fußballfelder große Areal in ein Lichtermeer. Die Menschen, die sich hier zusammengefunden haben, sind Theravada-Buddhisten und feiern das Fest Magha Puja. Dieses erinnert an eine Versammlung von 1250 Mönchen, die sich der Legende nach zufällig trafen, um eine Predigt des Buddha zu hören. Dieser soll die Mönche bei der Ansprache dazu ermahnt haben, ein tugendhaftes Leben ganz im Sinne seiner Lehre zu führen. KROATIEN KÖRPER-KÜNSTLER Willkommen auf der Welt, Kleiner! Auch wenn diese Welt ziemlich überschaubar bleiben wird: Dieser frisch geschlüpfte Nagelrochen lebt im Aquarium von Pula in Kroatien. Das freundlich dreinblickende „Gesicht“ des Fisches wird tatsächlich von Nasenöffnungen, Maul und Kiemenspalten gebildet. Nagelrochen sind…

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platt gesessen

Angela Merkel hat sie platt gesessen. Und Annegret Kramp-Karrenbauer hat es geschehen lassen. Am Ende, als es um die Turbulenzen in Thüringen ging, übernahm die Kanzlerin sogar wieder den Parteivorsitz. Faktisch. Im Handbetrieb. Höchstpersönlich telefonierte sie per Handy aus dem Kanzleramt mit Bodo Ramelow, dem Linken. Weil AKK den letzten Rest ihrer Autorität verspielt hatte. Mit dem kuriosen Vorschlag, SPD oder Grüne sollten einen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten präsentieren. Mit der dogmatischen Erstarrung der CDU zwischen AfD und Linken. Mit der demonstrativen Aufsässigkeit der Thüringer CDU. Wie sollte diese zu Krümeln zerriebene Vorsitzende, die unter den zehn wichtigsten Politikern auf den allerletzten Platz gestürzt war, noch um die Kanzlerschaft kämpfen? Der CDU-Vorsitz ist ein starkes Amt, das nicht zu unterschätzen ist. Die Inhaberin aber muss imstande sein, die Flügel…