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Nachrichten & Politik
stern

stern 13/2020

"Große, aktuelle und exklusive Geschichten, eine klare Haltung zu den relevanten gesellschaftlichen Fragen, vielfach ausgezeichnete Optik sowie das ausgeprägte soziale Engagement machen den STERN einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Große Geschichten erzählt der STERN – das Magazin steht für emotionale Intelligenz. Der STERN bringt die starken, investigativen Reportagen, die den Blick auf die Welt öffnen. Dabei ist die Berichterstattung immer nah am Menschen, empathisch und konkret. Große Bilder zeigt der STERN groß. Für seine Titel, Reportagen und Fotografien erhält das Magazin regelmäßig nationale und internationale Auszeichnungen. Zur DNA des STERN gehören seine Opulenz, seine klare Bildsprache und visuelle Kraft. Mit einer Kombination aus aktueller Berichterstattung, Nutzwertbeiträgen und klassischem Reportage-Journalismus bietet der STERN seinen Lesern Orientierung – in einer Welt, die sich laufend verändert. Der STERN legt Wert darauf, auch die menschliche Seite einer Nachricht zu zeigen. Seine bereits mehrfach ausgezeichnete Reportage-Fotografie bildet ein festes Element in jeder Ausgabe. Der STERN filtert, wertet und interpretiert. Die Einordnung hilft dem Leser, Zusammenhänge zu verstehen. Das klare Layout und die Auswahl der Inhalte, die moderne Formen der Info-Grafik sowie Einblicke aus dem Datenjournalismus erweitern diesen journalistischen Anspruch."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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52 Ausgaben

in dieser ausgabe

2 Min.
liebe leserin, lieber leser!

Diese Zeilen schreibe ich Ihnen von meinem Esstisch aus. Wir waren in Österreich, im Salzburger Land, weit weg vom Infektionsherd Ischgl. Und dennoch kam am letzten Tag unserer Reise die Maßgabe, dass alle Österreich-Urlauber nach ihrer Rückkehr zwei Wochen zu Hause bleiben. Und da bin ich nun, im Homeoffice. Der 11. September 2001 hat die Welt verändert, tief greifend. Und doch waren das Veränderungen, die aus unserer deutschen Sicht eher weit entfernt waren. Corona trifft uns mitten im Alltag und erschüttert unser Leben von Grund auf. Als wir losfuhren in die Berge, gab es Corona in Italien, rund um Mailand und Venedig. Jetzt, zehn, zwölf Tage später, ist Corona überall. Wir erleben die größte Krise in der Geschichte der Bundesrepublik. Wie tief greifend die Veränderungen sein werden, kann derzeit niemand sagen. Sicher…

1 Min.
tag der wahrheit

Die aktuelle Lage lässt keine andere verantwortungsvolle Entscheidung zu: Der Verlag Gruner + Jahr, in dem der stern erscheint, verschiebt den „Tag der Wahrheit“ auf den Spätsommer. Auch im September freuen wir uns auf ein großes und hoffentlich unbeschwerteres Festival: Auf fünf Bühnen werden Philosophen, Politiker, Journalisten, Reporter, Autoren, Influencer und Wissenschaftler die großen Themen unserer Zeit diskutieren – mit Ihnen. Wir wollen zuhören, streiten, vielleicht sogar eine gemeinsame Wahrheit finden. Ehrengast Salman Rushdie hat bereits für den 12. September zugesagt. Auch Richard David Precht, Martin Suter, Sigmar Gabriel, Günter Wallraff und Antje Boetius, die Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts, werden da sein. Bereits verkaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit. Der Ticketverkauf ist unverändert geöffnet. Weitere Informationen und laufende Infos zum neuen Programm: www.tag-der-wahrheit.de…

3 Min.
echo

Ein guter Überblick! Mit etwas gedanklicher Beweglichkeit können viele schon jetzt ohne Problem umsteigen und die neue Mobilität genießen.Matthias Beck, Berlin stern Nr. 12/2020, „Welches Auto passt zu mir?“ Diesel, Elektro oder gar kein eigener Wagen – eine Entscheidungshilfe Aufgeschmissen In Ihrem Artikel fehlen meines Erachtens die Rentner auf dem Land. Die sind ohne Auto total aufgeschmissen, zumal der ÖPNV dort sehr zu wünschen übrig lässt, Carsharing ein Fremdwort ist und Stromtankstellen, wenn überhaupt, erst in der nächsten größeren Stadt zu finden sind. Heidi Ufermann, per E-Mail stern Nr. 12/2020, „Was Corona uns lehrt: Veränderung ist eine Frage von Furcht“, Kolumne von Richard David Precht Sture Gewohnheiten Wie recht er doch hat, der Herr Precht! Da muss erst ein Virus aus Fernost Einzug bei uns halten, damit die Menschen von sturen Gewohnheiten und einseitigem Konsumverhalten abrücken. Dabei…

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betrifft: stern

Die vielen Schattierungen der Krise Bunte Tupfer zierten die Gemäuer des Kölner Doms, als stern-Reporter Rolf-Herbert Peters (r.) Ende vergangener Woche mit Domsprecher Markus Frädrich über die Kirche und Corona sprach. Die Farben spendete das Fenster des Künstlers Gerhard Richter im Südquerhaus. Aus 20 Meter Höhe blickte Peters auf leere Reihen beim Mittagsgebet. „Wir können gerade in schweren Zeiten nicht einfach zumachen“, sagte Frädrich da noch. Doch dann übernahm das Virus, wie überall, die Regie. Zwei Tage später durften Gläubige keine Messe mehr besuchen. „Ab jetzt hilft nur noch beten“ – so beginnt Walter Wüllenweber seine Titelgeschichte. Mehr als 20 Kollegen haben mit ihm recherchiert. (Seite 26) Welche dramatischen Folgen das Coronavirus mit sich bringt, erlebten die stern-Korrespondenten Nicolas Büchse und Jan Christoph Wiechmann (Foto) bei Gesprächen in den USA. Viele der…

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unter quarantäne

Der Münchner Freund schreit seine Empörung durchs Telefon. „Das Gerede von unserem großartigen Gesundheitssystem ist Schifferscheiße! Das System bricht unter deiner Nase zusammen.“ Acht Stunden war er unter 116 117 in der Leitung, bevor er Anschluss bekam und ihm eröffnet wurde, er werde vielleicht in zwei Tagen – vielleicht! – von einem Arzt zurückgerufen. Da hatte er schon geschildert, warum er getestet werden muss. Seine Frau ist krebskrank, in Chemotherapie und hat deshalb keine Abwehr gegen Corona. „Wir geben Ihnen eine kleine Priorität auf der Liste“, antwortet die Frau hinter der Notfallnummer. Große Verzweiflung. Der Münchner war einer von 30 Gästen auf der Geburtstagsfeier meiner Frau, fünf Tage zuvor in Berlin. Als das noch bedenkenlos möglich erschien. Wir werden plötzlich zur Quarantäne-Gemeinschaft. Und erleben, dass die beruhigenden Auftritte der Pandemie-Politiker ganz…

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das sind ja mal gute nachrichten

BIENEN WIEDER FLOTT Die Varroamilbe ist die schlimmste Plage der Honigbienen. Jedes Jahr sterben Millionen Bienenvölker durch ihren Befall. Doch nun gibt es einen Ausweg. Einem Forscherteam aus Texas ist es gelungen, die Varroamilben durch manipulierte Bakterien auszurotten. 80,5 JAHRE beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen in den Mitgliedsländern der OECD. Das sind 14 Monate mehr im Vergleich zu 2010. WENIGER PLASTIK Die britische Supermarktkette Iceland hat sich verpflichtet, bis 2023 alle Eigenmarkenprodukte von Kunststoff zu befreien. Der Verbrauch wurde bereits um 3794 Tonnen Plastik reduziert. Das entspricht dem Gewicht von 36 Blauwalen. Um mehr Gerechtigkeit zu schaffen, erhöhte der US-Unternehmer Dan Price das Gehalt seiner 120 Mitarbeiter auf 80 000 Euro. Der Mitbegründer der Firma Gravity Payments kürzte dafür sein Gehalt um mehr als eine Million Euro. Ein Schachzug, der sich für alle lohnte:…