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Nachrichten & Politik
stern

stern 16/2020

"Große, aktuelle und exklusive Geschichten, eine klare Haltung zu den relevanten gesellschaftlichen Fragen, vielfach ausgezeichnete Optik sowie das ausgeprägte soziale Engagement machen den STERN einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Große Geschichten erzählt der STERN – das Magazin steht für emotionale Intelligenz. Der STERN bringt die starken, investigativen Reportagen, die den Blick auf die Welt öffnen. Dabei ist die Berichterstattung immer nah am Menschen, empathisch und konkret. Große Bilder zeigt der STERN groß. Für seine Titel, Reportagen und Fotografien erhält das Magazin regelmäßig nationale und internationale Auszeichnungen. Zur DNA des STERN gehören seine Opulenz, seine klare Bildsprache und visuelle Kraft. Mit einer Kombination aus aktueller Berichterstattung, Nutzwertbeiträgen und klassischem Reportage-Journalismus bietet der STERN seinen Lesern Orientierung – in einer Welt, die sich laufend verändert. Der STERN legt Wert darauf, auch die menschliche Seite einer Nachricht zu zeigen. Seine bereits mehrfach ausgezeichnete Reportage-Fotografie bildet ein festes Element in jeder Ausgabe. Der STERN filtert, wertet und interpretiert. Die Einordnung hilft dem Leser, Zusammenhänge zu verstehen. Das klare Layout und die Auswahl der Inhalte, die moderne Formen der Info-Grafik sowie Einblicke aus dem Datenjournalismus erweitern diesen journalistischen Anspruch."

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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52 Ausgaben

in dieser ausgabe

2 Min.
liebe leserin, lieber leser!

Wir leben aktuell in einer außergewöhnlichen, sorgenvollen Zeit. Ein Virus hat das Leben, wie wir es bisher kannten, völlig verändert. Das spüren wir in unserem Alltag, im Privatleben wie auch im Beruf. Gerade jetzt zu Ostern – draußen scheint die Sonne, die Vögel zwitschern, das zarte Frühlingsgrün sprießt – möchte man raus. Wir wollen Freunde und Familie treffen, einen Kaffee an der frischen Luft trinken, ein Eis oder ein Stück Kuchen essen und das Leben genießen. All das geht gerade nicht, und wenn nur in stark eingeschränkter Form. Denn weiterhin gilt: Bleiben Sie zu Hause! Halten Sie sich an die wohlüberlegten Leitlinien der Bundesregierung – so lange, wie es erforderlich ist. Sich eingesperrt zu fühlen, allein zu sein, der persönlichen Freiheit beraubt – das alles ist nicht leicht. Mit den Liebsten…

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wie steht es um die deutsche wirtschaft?

Viele Geschäfte und Unternehmen müssen geschlossen bleiben, viel mehr Menschen als sonst arbeiten im Homeoffice, in Kurzarbeit oder bangen um ihren Job. Wie verändert das unsere Wirtschaft und unser Zusammenleben? Mein Kollege Horst von Buttlar, Chefredakteur von „Capital“ und Wirtschaftsjournalist des Jahres, beantwortet diese Fragen zusammen mit Wissenschaftlern, Managern oder Philosophen in seinem neuen Podcast „Die Stunde Null – Deutschlands Weg aus der Krise“. Überall zu hören, wo es Podcasts gibt, auf Audio Now, Spotify, iTunes und stern.de…

3 Min.
echo

Wirtschaftliche Existenzen lassen sich neu aufbauen, menschliches Leben lässt sich nicht ersetzen.Michael Huster, via Facebook stern Nr. 15/2020, „Geld oder Leben“ – der Ruf der Wirtschaft nach Lockerung des Shutdowns wird lauter Offene Debatte In Deutschland lobe ich mir die offene Debatte über alle Aspekte der Corona-Krise. In meinem Heimatland Schweden ist diese komplett abhandengekommen. Schweden ist bekannt für Wohlstand, Freiheit, Gemeinschaft und Gelassenheit – von vielen weltweit beneidet. In der Corona-Krise werden diese Werte ins Gegenteil verkehrt. Hier zählt das Geld mehr als das Leben. Die Werte werden jetzt missbraucht, um den Wohlstand zu erhalten. Die Schweden vertrauen naiv der laschen Krisenhandhabung der Autoritäten. Suzanne Forsström, Berlin stern Nr. 15/2020, „Die unvorbereiteten Staaten von Amerika“ – Bericht aus New York City Keinen Deut besser Das Virus verändert auch uns, alle. Texaner wollen also New Yorker aussperren,…

1 Min.
betrifft: stern

Ein Förster macht Homeoffice Auch Peter Wohlleben, der Verfasser unserer Geschichte über den Frühling, arbeitet gerade von zu Hause aus. Zum Glück liegt der Gegenstand seiner Texte vor seiner Tür: Der Förster und Bestsellerautor („Das geheime Leben der Bäume“) wohnt in einem Haus mitten in den Wäldern der Eifel. Von dort aus kann er immerhin das Aufleben der Natur direkt erleben. Was ihm fehlt? Der Kontakt zu anderen Menschen, sagt Wohlleben. „Umso aktiver bin ich auf den Social-Media-Kanälen – das gibt mir das Gefühl, mit der Welt verbunden zu bleiben.“ (Seite 72) Hoffnung aus Heinsberg Heidrun Schößler war gerade zwei Tage genesen, als Reporter Rolf-Herbert Peters sie traf. Das Virus hatte auch die Chefin des Gesundheitsamts Heinsberg erwischt. Schößler und Peters hielten Distanz – obwohl die Ärztin nun immun ist. Das Land schaut…

2 Min.
bilder der woche

FRANKREICH EVAKUIERUNG Die Krankenschwester verabschiedet einen Mann am Beatmungsgerät an einem Bahnsteig im Gare d’Austerlitz in Paris. Er wird mit 35 weiteren schwer erkrankten Covid-19-Patienten mit einem speziell umgebauten TGV-Schnellzug in Krankenhäuser in die Bretagne transportiert, um die Intensivstationen in Paris zu entlasten. In der Bretagne gibt es noch relativ wenige Corona- Infektionen. Ein Zeichen der Solidarität innerhalb eines Landes. Aber auch ein Zeichen für die großen Umwälzungen dieser Tage: Im zentralistischen Frankreich führten bisher eigentlich alle Wege nach Paris. Und nicht davon weg. DEUTSCHLAND JA-BARRIERE Es soll nicht ganz leicht sein, bei den Berliner Behörden einen Termin zu bekommen. Wer etwa einen beim Standesamt hat, gibt ihn nicht wieder her, auch nicht in diesen Zeiten. Geheiratet wird also immer noch. Aber ohne Gäste – nur Dolmetscher sind erlaubt, damit später keiner sagen kann, er…

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italienische finsternis

Frau Merkel, Ihr Wohlergehen freute uns in Idlib.“ Das Wandgemälde der Kanzlerin mit der Grußbotschaft aus der kriegszerstörten syrischen Stadt hat es zu einiger Berühmtheit gebracht. Im coronazerstörten Bergamo ist Ähnliches unvorstellbar. Wie sehr würde man sich wünschen, dass es dafür wenigstens Anlass gäbe. Gibt es aber nicht. Es sieht so aus, als läge Syrien entschieden näher bei Deutschland als Italien. Die überaus bittere, die maßlos enttäuschende Erfahrung der Italiener mit Europa in der großen Seuche, der verheerendsten Katastrophe ihrer jüngeren Geschichte, hat eben einen deutschen Kern. Das Gründungsmitglied der europäischen Bewegung, das Land,in dem 1957 die Römischen Verträge unterzeichnet wurden, fühlt sich in historischer Finsternis von den Europäern verlassen und von den Deutschen selbstsüchtig verraten. Zu Recht. Als Deutscher schämt man sich. Denn es sind zwei Deutsche, die in dieser Tragödie…