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VITALVITAL

VITAL 12/2016

Für aktive, selbst- und körperbewusst lebende Frauen, die mitten im Leben stehen. VITAL präsentiert ihren Leserinnen alles, um Körper und Geist in Balance zu halten, sich rundherum wohl zu fühlen.

Land:
Germany
Sprache:
German
Verlag:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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12 Ausgaben

IN DIESER AUSGABE

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was soll ich nur essen?

Zum Glück wurde ich in meiner Kindheit nie mit dem bösen Satz gequält: „Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt.“ Essen war einfach nur da. Es stand auf dem Tisch – einiges war aus Kindersicht lecker, anderes kommentierte ich mit einem empörten „Bäh!“. Über Essen wurde während meiner Schulzeit nicht viel gesprochen, niemand hat es großartig bewertet, analysiert oder hinterfragt. Heute ist das völlig anders! Kochen und Essen sind in aller Munde, prägen den Zeitgeist. Kochshows laufen auf allen Kanälen, Ernährungsstile begegnen uns in verwirrender Vielfalt. No Carb, Low Carb, Paleo, Rawfood, Superfood, Clean Eating – sich im (meist) englischsprachigen Wortdschungel rund um die Ernährung zurechtzufinden, wird immer schwerer. Wir von vital möchten es Ihnen in dieser Ausgabe leicht(er) machen. Objektiv und kritisch haben wir uns die wichtigsten Food-Trends angesehen,…

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was wir gemeinsam schaffen

Als Klassensprecherin war es für mich fast wie in einem HighschoolFilm. Ich schaffte es, am Ende des Jahres eine grandiose Party für uns in der Aula zu organisieren. Die Neonröhren waren mit buntem Papier beklebt, wir hatten eine richtige Anlage, zum Abschluss gab es Engtanz-Runden. Alle waren happy, trotzdem stellte ich mich im nächsten Jahr nicht mehr zur Wiederwahl. Ich hatte gemerkt, dass mein Einfluss als eine der Unterstufen-Vertreterinnen äußerst gering war. Die Zeit war geprägt durch politische Aktionen, draußen marschierte die Friedensbewegung, im Klassenzimmer ging es um das „Sie“ oder „Du“ für die Lehrer und die Auflösung des Frontalunterrichts. Wir verstrickten uns in Anträgen und Diskussionen, letztlich wurde kaum etwas umgesetzt. Dass auch diese kleinen Schritte zu einer gelebten Demokratie gehören und man sicher hätte mehr machen können –…

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da lässt sich was machen!

Uschi Glas, 72, Schauspielerin „Ich sehe es als meine Verpflichtung an, der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Mit brotZeit e. V. erhalten benachteiligte Kinder nicht nur Frühstück, sondern auch Beistand. Wir haben 1100 Helfer, das macht mich stolz und glücklich. Zusammen können wir etwas bewegen!“ Infos: www.brotzeitfuerkinder.com Gosia Warrink, 42, Designerin „Als die Konrad-Adenauer-Stiftung vorschlug, ein Integrations-Projekt für geflüchtete Kinder zu machen, war ich sofort dabei. Unser Poster ,ICOON for kids – Brückenbauplakat‘ bringt ihnen die deutsche Sprache auf eine spielerische, und positive Art näher.“ Infos: www.kas.de Petra Mannfeld, 53, Bio-Bäuerin „Mutlos zusehen, wie unser Dorf immer trister wird, wollte ich nicht. Das Landleben in Mecklenburg hat so viel zu bieten. Und es gibt jede Menge Ideen, die wir jetzt mit unserer Initiative ,Neues Landleben‘ umsetzen. Wenn alle helfen, will bald niemand mehr weg.“ Infos: www.neues-landleben-e-v.de Nathalie Schaller,…

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zusammen wachsen

vital: Was hat Sie dazu bewegt, ein Buch über Ihren Weg vom Senegal in den Bundestag (siehe links unten) zu schreiben? Dr. Karamba Diaby: Mein Weg ist nicht geradlinig verlaufen, er war voller Kurven, Abzweigungen und Stolpersteine. Ich wünsche mir, dass er andere Menschen inspiriert und motiviert, sich ein bisschen mehr zuzutrauen im Leben. Dass sie sehen, was alles möglich ist in diesem Land. Auch als Migrant. Waren Sie schon immer ein engagierter Mensch? Als Waisenkind – ich hatte ohnehin vieles nicht – ist mir klar geworden, dass sich bestimmte Dinge nur ändern, wenn ich selbst etwas unternehme. Schon während meiner Schulzeit fühlte ich mich angesprochen mitzuhelfen, wenn etwas nicht so lief, wie es sollte. Das klingt so selbstverständlich. Ich bin der Meinung, dass leider viele Leute, wenn sie das Gefühl haben, dass etwas…

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jetzt nehmen wir das in die hand

WÄRME SPENDEN Mit einer Tasse Tee können Sie netten Obdachlosen eine kleine Freude machen. Thermosflasche „Enjoy“ von Miss Ètoile, ca. 27 Euro REINEN TISCH MACHEN Braucht die ältere Dame von gegenüber vielleicht Unterstützung im Haushalt? Handfeger und Blech von Manufactum, ca. 27 Euro STROM SPAREN Aus eigenem Antrieb: 2 Minuten kurbeln, 30 Minuten Radio hören. Bambusradio zum Mitnehmen von Lexon, ca. 75 Euro INS ROLLEN BRINGEN Kleine Aufmerksamkeit für die Kollegen: Backen Sie Plätzchen! (Rezepte S. 104) Teigroller aus Holz und Steingut von Bloomingville, ca. 37 Euro FRIEDEN STIFTEN Der Klügere gibt nach – und bringt ein kleines Versöhnungsgeschenk mit. Handgemachte Seife aus Thailand von Plan Shop, ca. 7 Euro FLAGGE ZEIGEN Willkommenskultur für zu Hause – oder auf der nächsten Demo. Fähnchen aus Transparentpapier von Good old Friends, ca. 10 Euro ZEICHEN SETZEN Sammeln Sie Unterschriften für Ihr Anliegen. Geht auch online: www.change.org Kugelschreiber im 3er-Set von Impressionen, ca.…

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kurzer weg, langes glück mit einem herzkissen

Als Kinder haben wir eins zum Kuscheln gehabt. Als Jugendliche hat es unsere ersten Liebeskummertränen aufgesaugt. Und Brustkrebspatientinnen kann ein Kissen zuflüstern: Du bist nicht allein. Jede Achte von uns erkrankt an Brustkrebs, vielen steht eine Operation bevor. Auf der ganzen Welt haben sich Frauen deshalb in Gruppen zusammengeschlossen, um Herzkissen zu nähen und an Krankenhäuser zu verschenken. Denn die selbst genähten Seelentröster lindern, wenn sie unter den Arm geklemmt werden, den Wundschmerz nach einer Brustkrebs-OP. Zum Mitmachen brauchen Sie nur Stoff, Nadel, Faden – und das Herz am rechten Fleck. So heilt eine Naht die andere … Übersicht der Nähgruppen: http://sites.google.com/site/herzkissenindeutschland…

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