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Kvinders Livsstil
Brigitte

Brigitte 15/2020

"BRIGITTE ist das Leitmedium für Frauen in Deutschland, weiß, was Frauen bewegt und kennt all ihre Facetten. BRIGITTE hält die perfekte Mischung bei Auswahl und Umsetzung der Themen bereit und bietet die Vielfalt, die Frauen interessiert: Mode, Beauty, Kultur, Reise, Kochen, Gesundheit und Wohnen – mit erstklassigem Service und stets auf Augenhöhe der Leserin. Sie nimmt aktuelle und gesellschaftlich relevante Themen auf, die Frauen betreffen – leicht und emotional, aber nie oberflächlich. Reportagen, Porträts und Dossiers überzeugen mit starken journalistischen Inhalten. BRIGITTE ist die meistgelesene klassische Frauenzeitschrift und Deutschlands führendes Frauenmagazin."

Land:
Germany
Sprog:
German
Udgiver:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Frekvens:
Biweekly
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2 min.
editorial

»Nicht jede Veränderung bedeutet auch eine Verbesserung« Liebe Leserin, lieber Leser, in guten wie in schlechten Tagen, versprechen sich Paare auf dem Standesamt. Zuletzt, so scheint es, erlebten viele eher schlechtere Tage. Der Lockdown hat der Liebe vielerorts zugesetzt. Wie viel Nähe ist zu nah? Wann wird aus gemütlich miefig? Ab welchem Zeitpunkt schärft sich die rosarote Brille zum Mikroskop, das Eigenheiten des Partners und Beziehungsschwächen gnadenlos in den Fokus rückt? Scheidungsanträge werden meist nach dem Wochenende oder dem Urlaub eingereicht. Zu viel Zweisamkeit ist ganz offensichtlich nicht immer förderlich. Erst recht nicht, wenn die Pärchenkuschelei zwangsverordnet ist. In Wuhan zum Beispiel schnellte die Trennungskurve nach der Quarantäne steil nach oben, und auch hierzulande rappelte es in vielen Beziehungskisten. „Wie gut passen wir noch zusammen?“ Diese Frage haben sich etliche Paare gestellt,…

3 min.
»ich bin echt kein rassist …«

»Ich hatte eine dunkelhäutige Mitschülerin, die war total integriert.« »ICH MACHE KEINEN UNTERSCHIED, OB JEMAND SCHWARZ, WEISS, GELB IST.« »Meinen Kollegen stören Witze über seine Hautfarbe nicht.« »Ich habe schwarze Freunde, ich bin kein Rassist.« Kann man lernen, nicht rassistisch zu sein? Ja - man muss nur vorher begreifen, dass man es ist. Denn Rassismus, davon ist die Berliner Diversity-Trainerin Tupoka Ogette überzeugt, kann man kaum entgehen, wenn man in Deutschland zur weißen Mehrheit gehört. Es ist ein harter Weg der Selbsterkenntnis, auf den Tupoka Ogette die Menschen, die ihre Kurse buchen, schickt. Mit Workshops, Lesungen und Vorträgen klärt sie seit acht Jahren über unbewussten Rassismus und seine Folgen auf, in Firmen, Kultureinrichtungen, Schulen, Adoptionsagenturen. Ihr 2017 erschienenes Handbuch „exit Racism – rassismuskritisch denken lernen“ ist inzwischen der Standard-Leitfaden für alle, die…

3 min.
einseitige liebe – aber was ist, wenn ich die hoffnung einfach nicht aufgeben kann?

Kurz gesagt: Wir können uns immer lösen. Und Hoffnung verrät oft, dass es nötig ist. Jetzt mal ausführlich: „Ich kann mein Gedankenkarussell einfach nicht anhalten. Es dreht sich pausenlos. Und immer wieder ist es die gleiche Frage: Warum, warum, warum?“ Vera schüttelt fassungslos den Kopf. „Warum hat sich Wolfgang nur zurückgezogen? Unsere Treffen waren doch harmonisch. Wir hatten Spaß. Wir haben schon gemeinsame Urlaubspläne gemacht. War ich zu direkt, zu forsch? Wieso hat er plötzlich gar kein Interesse an mir? Warum hat er nichts gesagt?“ Wenn Vera über ihre Beziehung zu Wolfgang spricht, merkt man, dass diese längst nicht so intensiv war wie die Verlustgefühle, die sie jetzt erlebt. Dabei ist Vera keine 18 mehr. Vera ist 81. Sie weiß sehr wohl, dass sie einem Mann begegnet ist, der große Angst vor verbindlichen Beziehungen…

3 min.
trends, tipps, termine

KUNST PERSPEKTIVEN Wie erlebten artists of color, indigene, queere oder weibliche Künstlerinnen und Künstler das Amerika der 60er- und 70er-Jahre? Das zeigt die facettenreiche Werkschau „Mapping the Collection“, die das Museum Ludwig in Köln präsentiert. Bis 23.8., www.museum-ludwig.de BEAUTY Sauber! Der elektrische „ageLOC Lumi Spa“ befreit den Teint nicht nur gründlich von Staub und Make-up. Die Aufsätze für Gesicht oder Augen stimulieren und verfeinern auch das Hautbild. Ab ca. 250 Euro, www.nuskin.com DIY Wild & wonnig Ein strubbeliger „Kreativkopf“ geht nicht durch, sondern an die Wand. Und alles, was es dafür braucht, befindet sich in der gleichnamigen Bastelbox. Ferienspaß für Eltern und Kids ab 3 Jahren. Ca. 24 Euro, www.wlkmndys.com MODE ETHIK + ÄSTHETIK Die Quadratur des Kleides: Gimaguas steht für Styles und Stoffe, handgefertigt in aller Welt. Das Label gründeten die reisebegeisterten Zwillinge Claudia und Sayana Durany aus Barcelona. Kleider…

3 min.
vorbei mit der trödelei?

Seit Buchläden in Hamburg nach der coronabedingten Schließung wieder öffnen dürfen, hängen in einem, in dem ich oft Bücher für mich und meine beiden Töchter kaufe, Plakate mit Hinweisen zum richtigen Anti-Corona-Verhalten: Mundschutz, kein Händeschütteln, in die Armbeuge niesen, Abstand halten, alles klar. Aber da steht auch: „Bitte erledigen Sie Ihre Einkäufe so schnell wie möglich.“ Schluck. Ich weiß, dass das kindisch ist, aber ich hab mich sofort irgendwie abgelehnt gefühlt: Die wollen mich also nicht länger als unbedingt nötig dahaben. Ich bin nicht blöd und WEISS, dass die Mitarbeiter*innen sich nicht länger als nötig einem Ansteckungsrisiko aussetzen wollen, was nachvollziehbar ist, aber GEFÜHLT hab ich halt was anderes. Und das in einem Buchladen! Wo das Stöbern und Rumtrödeln doch dazugehört, Buch in die Hand nehmen, blättern, zur Seite legen, anderes…

3 min.
ihre meinung

Ich meine das nicht böse Zum Dossier „Platz da! Wie wir uns selbst mehr Raum geben“ in Heft 13/2020 Danke für dieses Dossier voller guter Gedanken. Ich merke immer wieder, dass ich anecke mit meinem Bedürfnis, mehr für mich zu sein, Raum und Ruhe zu haben. Viele Menschen, auch in der Familie und im Freundeskreis, fühlen sich zurückgestoßen – dabei meine ich es nicht böse! Ich werde Eure Artikel manchen Menschen zu lesen geben, vielleicht hilft das ja beim Verstehen. ANNETTE B.** Gemeinsam putzen bis Mitternacht? Zu „Wir sind doch längst gleichberechtigt“ in Heft 12/2020 Meine Tochter (40 Jahre, zwei schulpflichtige Kinder) arbeitet in Teilzeit und nimmt seit eineinhalb Jahren an einer größeren Fortbildung teil. Zu diesem „Drahtseilakt“ kam nun noch Corona. In ihrem Fall (wie bei vielen anderen) gibt es schlichtweg keine – wie von…