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 / Kultur & Litteratur
GEO EPOCHEGEO EPOCHE

GEO EPOCHE

100/2019

GEO EPOCHE ist das Geschichtsmagazin von GEO. Jede Ausgabe ist einem historischen Thema gewidmet - Epochen wie dem Mittelalter, Staaten wie Preußen, Weltreligionen wie dem Judentum. Geschichte schillernd und packend ohne Staub, Fußnoten und Zahlenkolonnen. Erzählt werden Geschichten über bedeutende Personen und dramatische Ereignisse, über Alltag und Kultur, Politik, Gesellschaft und Wissenschaft. In genauen historischen Rekonstruktionen sowie opulenten Bildessays und Experteninterviews, mit Karten und Infokästen wird die jeweilige Epoche zum Leben erweckt und vor allem deren Alltag sinnlich nacherzählt. „Wir nehmen die Leser mit auf eine Zeitreise“, so lautet das Credo von Chefredakteur Michael Schaper.

Land:
Germany
Sprog:
German
Udgiver:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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78,39 kr.

I DENNE UDGAVE

2 min.
editorial

Liebe Leserin, lieber Leser In den vergangenen 20 Jahren haben wir 99 Ausgaben von GEOEPOCHE über zahlreiche Themen der Geschichte produziert. Darunter waren Hefte über das Heilige Land und den Islam; über das chinesische Kaiserreich, das Imperium Romanum und das British Empire; über die Germanen, die Völker Amerikas und über Afrika; über das Mittelalter und den Zweiten Weltkrieg – eine Übersicht mit den bisher erschienenen Titelseiten sehen Sie auf Seite 6. Doch noch nie hat die Redaktion ein Heft wie das vorliegende gemacht: das alle diese Themen aufgreift (und noch einige weitere dazu). Aber dies ist die Nummer 100, und sie erscheint zum 20. Jubiläum von GEOEPOCHE – und da fanden wir, dass 20 Geschichten aus 20 Jahrhunderten die angemessene Dimension sind. Zudem wollten wir uns damit in gewisser Weise auch selbst übertreffen:…

28 min.
1 die menschen im jahr

Das Jahr, das man später das Jahr 1 nach Christus nennen wird, ist in China das Metall-Hahn-Jahr im 45. Zyklus. Für den Geschichtsschreiber Titus Livius ist es das Jahr 754, gerechnet ab der Gründung der Stadt Rom. Gebildete Griechen leben im ersten von vier Jahren der 195. Olympiade. Und nahöstliche Kaufleute datieren ihre Verträge mit dem Jahr 313 – nach der Zählung eines längst untergegangenen Reiches. Die Zeitrechnungen der Menschen im Jahr 1 n. Chr. gehen so weit auseinander wie ihre Mythen und Glaubensvorstellungen, Gewohnheiten und Geschichten. Wer in diesem Jahr zu einer Reise um die Welt aufbräche, träfe auf eine ungeheure Menge Götter und auf geheiligte Herrscher, darunter weiße Männer wie schwarze Frauen. Der Reisende würde auf genügsame Naturvölker stoßen und auf moderne Metropolen, auf Weltreiche und Stammeshäuptlinge, auf gerissene Kapitalisten,…

38 min.
das geheimnis der macht

Roms Weltreich wird, so sollte man glauben, von den Schwertern seiner Legionen zusammengehalten. Denn die Tiberstadt hat vom 4. vorchristlichen Jahrhundert an nach und nach ganz Italien militärisch erobert und mächtige Zivilisationen unterworfen: Karthago, Athen und die anderen Griechenstädte, schließlich sogar Ägypten. Auch scheinbar undurchdringliche Länder sind unter das römische Joch gezwungen worden, Gallien etwa, Germanien, Britannien. Im 2. Jahrhundert n. Chr. steht das Imperium im Zenit seiner Macht. Es reicht vom portugiesischen Cabo da Roca bis zur Mündung des Araxes ins Kaspische Meer, von England bis zum Nil bei Assuan – eine Ausdehnung über 59 Längen- und 31 Breitengrade. 6,25 Millionen Quadratkilometer Landfläche, verteilt auf drei Kontinente. Das Mittelmeer ein römisches Binnengewässer. Mehr als 40 Provinzen und das italienische Mutterland. Etwa 2000 Städte und 80 Millionen Untertanen. Rund 400 000 Soldaten stehen…

13 min.
teotihuacán

Sie haben alle Gewalt in der Stadt, sie zähmen die Bestien, sie holen die Vögel vom Himmel. Sie können die Wasser umleiten und Berge bauen wie Götter. Sie können Blut fließen lassen. Sie sind die Herrscher von Teotihuacán. Sie regieren im 3. Jahrhundert unserer Zeitrechnung die mächtigste, die größte, die modernste Stadt Amerikas. Und auch an diesem Tag sollen die Bewohner ihre Macht über Leben und Tod spüren. Sie sollen staunen, sie sollen sich fürchten, sie sollen von Ehrfurcht ergriffen sein. Tausende stehen entlang der mehr als vier Kilometer langen „Straße der Toten“, an deren nördlichem Ende ein gewaltiges Bauwerk aufragt: eine Pyramide, die wie ein menschengemachtes Abbild des 3050 Meter hohen Cerro Gordo ist, der sich hinter ihr erhebt und von dem das Leben spendende Wasser kommt, die Fruchtbarkeit. Demut muss…

20 min.
im namen des herrn

Schwatzend sitzen die Nachbarn zusammen und lachen, gießen einander Wein nach. Sie lauschen den Flöten, der Leier, einem Knabenchor, hören schlüpfrige Verse auf die örtlichen Honoratioren und deren Familien. Tänzer führen anmutige Reigen auf, Schauspieler mythische Szenen. Transvestiten schieben sich durch die Menge, das Haar geölt, weiß geschminkte Gesichter, wiegender Gang; es sind Priester der heidnischen Allmutter Caelestis. Weihrauch liegt in der Luft. Der Dunst von geröstetem Opferfleisch – eines Lamms, Schweins, gar eines Rinds. Die Priester verbrennen Innereien und Häute der Tiere, bewirten so ihre Götter. Das meiste Fleisch aber kommt auf die Teller der Menschen. Die schmausen, singen, tanzen. Begehen ein Fest zu Ehren der Himmlischen, irgendwann während der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts irgendwo in den nordafrikanischen Provinzen des Römischen Reichs. Eine jener Feiern, wie es sie häufig gibt. Da…

9 min.
die bastion des germanen

Die alte Welt versinkt im Chaos. Räuberbanden und Krieger ziehen marodierend durch Mitteleuropa, überfallen Dörfer, nehmen Bauern ihr Vieh und ihre Vorräte. Sie vergewaltigen Frauen und Mädchen, und gibt es Widerstand, töten sie die Männer, ermorden auch Kinder, setzen die Höfe in Brand. Niemand ist da, der ihnen Einhalt gebietet. Denn das Imperium Romanum, einst die Ordnungsmacht auch nördlich der Alpen, zerfällt. Germanische Völkerscharen sind seit dem Ende des 4. Jahrhunderts von Norden und Osten her über die Grenzen geströmt, haben immer größere Territorien des einst so stolzen Römerreichs erobert. Aus dem mächtigsten Staatswesen der Antike ist ein Torso geworden, der nicht mehr imstande ist, sich gegen die Eindringlinge zu verteidigen. Nur ANHÖHEN BIETEN noch SCHUTZ Jetzt, um das Jahr 450 n. Chr., hat sich die römische Armee vielerorts schon aus den Grenzregionen zurückgezogen,…