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GEO Epoche PanoramaGEO Epoche Panorama

GEO Epoche Panorama 11/2018

Nichts macht die Vergangenheit so lebendig wie eine Fotografie. Aus diesem Grund widmet sich GEO EPOCHE PANORAMA zweimal im Jahr mit opulenten und packenden Fotografien historischen Themen, die Geschichte schrieben. GEO EPOCHE PANORAMA ist eine Line-Extension von GEO EPOCHE, dem Geschichtsmagazin der GEO-Gruppe.

Land:
Germany
Sprog:
German
Udgiver:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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SPECIEL: Sparen Sie 40% des Abopreises mit dem Code BLACK40
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2 Udgivelser

I DENNE UDGAVE

access_time3 min.
editorial

Liebe Leserin, lieber Leser Jede Generation von Deutschen nach 1945 stellt sich aufs Neue die Frage: Wie konnte es dazu kommen, dass sich unsere Eltern und Großeltern der nationalsozialistischen Diktatur auslieferten – und viele dies sogar begeistert taten? Auch heute, da mittlerweile mehr als 70 Jahre seit dem Untergang des NS-Staats vergangen sind, hat die Frage nichts von ihrer Dringlichkeit verloren. Drei psychologische Dispositionen, so könnte eine der Antworten lauten, mussten wohl zusammenkommen, um Hitlers Machtübernahme möglich zu machen: Verzweiflung, Furcht sowie die Bereitschaft zur Selbsttäuschung. I. Verzweiflung. Die durch den New Yorker Börsencrash ausgelöste Wirtschaftskrise, die Anfang der 1930er Jahre die gesamte westliche Welt befiel, traf Deutschland besonders hart. Zehntausende Unternehmen brachen zusammen, die Zahl der Arbeitslosen stieg auf mehr als sechs Millionen; dazu kamen wahrscheinlich mehr als 1,5 Millionen Erwerbslose, die…

access_time9 min.
die umkämpfte republik

1918–1933 DIE DEUTSCHE REVOLUTION Meuternde Matrosen der kaiserlichen Flotte setzen im Herbst 1918 das Fanal zur Revolution, die binnen weniger Tage die Monarchie hinwegfegt. Überall im Deutschen Reich bilden sich nun Arbeiter- und Soldatenräte. Und am 9. November ruft der SPD-Politiker Philipp Scheidemann in Berlin die Republik aus – die von der extremen Linken und Rechten aber schon bald erbittert bekämpft wird 1918–1933 AUFMARSCH DER KONTERREVOLUTION Die gefährlichsten Feinde der deutschen Demokratie tragen Uniform: Brutal gehen die Soldaten der paramilitärischen Freikorps gegen linke Räteregierungen etwa in Bayern vor. Und in Berlin putschen 1920 Offiziere der Reichswehr. Die Republik kann ihren eigenen Generälen nicht vertrauen 1918–1933 ALS DAS GELD NICHTS MEHR WERT IST 1923 steht die Weimarer Republik erneut am Abgrund: Weil Deutschland seinen Reparationsverpflichtungen aus dem Versailler Friedensvertrag nicht rechtzeitig nachkommt, besetzen französische und belgische Truppen das Ruhrgebiet.…

access_time30 min.
kanzler und diktator

Der Fackelzug hat eben das Brandenburger Tor hinter sich gelassen, als er am Abend des 30. Januar 1933 in die Wilhelmstraße einbiegt – in das Berliner Regierungsviertel. Eine Kapelle spielt einen Marsch. Schaulustige drängen sich im Feuerschein an die Tausende Männer in braunen Hemden und Hosen, die die Marschkolonne bilden: die „Sturmabteilungen“ der NSDAP. Nach einigen Hundert Metern in der Wilhelmstraße bricht Jubel aus. Am geöffneten Fenster seines Arbeitszimmers steht der neue Reichskanzler. Der Mann, von dem sie alles erhoffen, ihr Führer. Adolf Hitler. Kolonne um Kolonne zieht vorbei. Hitler gibt sich seinem Triumph hin. Dem Gefühl, vom Volk als Retter begrüßt zu werden. Andernorts indes wenden Passanten den Blick ab, verschwinden in Hauseingängen, wenn die braun Uniformierten vorbeiströmen. Doch für die meisten Berliner ist an diesem kalten 30. Januar nur ein weiterer Reichskanzler…

access_time7 min.
triumph der totengräber

1933–1938 DIE UNIFORMIERTE GESELLSCHAFT Indoktrination ist eine tragende Säule des »Dritten Reichs«, wie die Nationalsozialisten ihren neuen Staat nennen – als legitimen Erben des Heiligen Römischen und des Bismarckreichs. Sie soll aus den Deutschen glühende Anhänger Adolf Hitlers machen, der als »Heilsbringer« und »Erlöser« angepriesen wird. Und aus Menschen unterschiedlicher Herkunft, Bildung und Berufe eine klassenübergreifende und ethnisch homogene »Volksgemeinschaft«, in der soziale Differenzen bedeutungslos sind 1933–1938 DER BETRUG VON MÜNCHEN Immer offener zeigt die NS-Führung ihre Expansionsabsichten – und den Willen, die Bestimmungen des Versailler Vertrags zu missachten. 1935 führt Deutschland verbotenerweise die Wehrpflicht wieder ein, im Jahr darauf folgt die militärische Besetzung des Rheinlandes, 1938 der sogenannte Anschluss Österreichs sowie die Annexion des tschechoslowakischen Sudetengebietes. Die Westmächte lassen Hitler gewähren, weil sie die neue militärische Stärke des Deutschen Reichs fürchten. Und weil sie…

access_time26 min.
eine nacht im november

In den Stunden vom 9. auf den 10. November 1938 geht das Deutsche Reich von der Verfolgung der Juden über zu ihrer existenziellen Vernichtung. Zum ersten Mal agiert das NS-Regime als Drahtzieher eines landesweiten Pogroms. Und der Terror dieser Nacht ist nur der Anfang. Schon ein Jahr zuvor hat der NSDAP-Sicherheitsdienst vom „Volkszorn“ geschürte Ausschreitungen als effektivstes Mittel empfohlen, um der jüdischen Bevölkerung ihre Existenzgrundlage zu nehmen und die „Entjudung“ Deutschlands weiter voranzutreiben. Der Kampf gegen die „Judenrasse“ ist längst Staatsdoktrin, hat dem in der Bevölkerung schon vorher verbreiteten Antisemitismus eine zerstörerische Wucht verliehen. Mit immer neuen, immer schärferen Maßnahmen versucht das Regime, die jüdische Bevölkerung aus dem Land zu drängen. Es isoliert sie sozial, schließt sie vom öffentlichen Leben aus, drangsaliert sie. Es bringt sie um ihren Besitz, verdrängt sie aus dem Wirtschaftsleben,…

access_time4 min.
der weg in den abgrund

DER MYTHOS VON HITLERS AUTOBAHN Bereits kurz nach der Machtübernahme verspricht der neue Kanzler ein »gigantisches« Straßenbauprogramm – ein Symbol für das aufstrebende nationalsozialistische Deutschland und eine milliardenschwere Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, die ein dichtes Netz von Autobahnen über das Reich spannen werde. Doch das Bauvorhaben ist vor allem ein Propagandaspektakel und noch dazu mit einem hohen Preis erkauft: der Gesundheit der bei ihrer Errichtung Beschäftigten 1938-1939 WAFFEN UM JEDEN PREIS Seit 1936 gilt ein »Vierjahresplan«, der Deutschland bis 1940 mit aller Macht aufrüsten und autark machen soll. Dieser Kraftakt, der die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft eigentlich übersteigt, wird zum Großteil über die Notenpresse finanziert, ohne Rücksicht auf die ökonomischen Konsequenzen – und schließlich nur noch mit einer Alternative zum Bankrott: Krieg 1938–1939 EINE STADT FÜR DIE »WELTHERRSCHER« Schon nach kurzer Zeit an der Macht träumen die Nationalsozialisten von einem »Tausendjährigen…

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