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GEO Epoche PanoramaGEO Epoche Panorama

GEO Epoche Panorama 12/2018

Nichts macht die Vergangenheit so lebendig wie eine Fotografie. Aus diesem Grund widmet sich GEO EPOCHE PANORAMA zweimal im Jahr mit opulenten und packenden Fotografien historischen Themen, die Geschichte schrieben. GEO EPOCHE PANORAMA ist eine Line-Extension von GEO EPOCHE, dem Geschichtsmagazin der GEO-Gruppe.

Land:
Germany
Sprog:
German
Udgiver:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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SPECIEL: Sparen Sie 40% des Abopreises mit dem Code BLACK40
KØB UDGIVELSE
94,14 kr.(Inkl. moms)
ABONNER
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2 Udgivelser

I DENNE UDGAVE

access_time3 min.
liebe leserin, lieber leser

Dieses Heft handelt von einem Wunder: dem Sterben einer Stadt – und ihrer Auferstehung vom Tode. Denn im Sommer 1943 gelang es Briten und Amerikanern beinahe, Hamburg auszulöschen. Über einen Zeitraum von zehn Tagen und Nächten griffen alliierte Bomberverbände die Elbmetropole – den bedeutendsten Hafen Deutschlands, ein Zentrum des Schiffbaus und der Industrie – mit bis dahin unvorstellbarer Härte an: Rund 2500 Maschinen von Royal und US Air Force entluden Tausende Tonnen Spreng- und Brandbomben über dem Stadtgebiet. Dabei war die Schwächung der Rüstungswirtschaft des Kriegsgegners nur ein untergeordnetes Ziel der Alliierten: Die Bombardements sollten vor allem Angst verbreiten, die Industriearbeiter demoralisieren – und in möglichst großer Zahl umbringen. Die Luftschläge waren die Vergeltung für all die Verbrechen, die die Schergen des NS-Regimes verübt hatten. Die Gewalt, mit der das nationalsozialistische Deutschland…

access_time9 min.
die ruhe vor dem sturm

access_time20 min.
terror gegen den terror?

In der Nacht des 16. März 1945 fliegen rund 200 britische Bomber Richtung Würzburg. Kaum eine andere deutsche Stadt ist so reich an Architektur und Kunstschätzen, an Pracht aus dem Rokoko. Weil es in dem fränkischen Ort keine Industrie und keine Militäranlagen gibt, ist die Luftverteidigung schwach, und die Menschen sind sorglos: Weshalb sollte man sie attackieren? Der Angriff beginnt um 21.25 Uhr, es ist eine wolkenlose Nacht. Die Bomber werfen 256 Spreng- und 397 650 Brandbomben ab. In dem Talkessel heizen Fallwinde die Flammen an, das Holz der Häuser brennt gut. Im Feuer wird die Stadt stark zerstört, 5000 Menschen sterben. Der Angriff dauert nur 17 Minuten. Am nächsten Morgen kommen ein Mann und eine Frau zum Domvikar, um Angehörige beerdigen zu lassen. „Herr L. trägt den Leichenrest seiner Frau in…

access_time40 min.
bomben auf hamburg

Aus 4000 Meter Höhe fällt eine Bombe 30 bis 40 Sekunden lang, ehe sie auf dem Grund detoniert. Sie stürzt nicht senkrecht hinab, sondern trudelt auf einer parabelförmigen Kurve, wird von Aufwinden gebremst, von Querwinden abgelenkt, und wenn sie den Boden erreicht, ist der Bomber, der sie abgeworfen hat, bereits drei Kilometer entfernt. Am 28. Juli 1943 stürzt die erste Brandbombe um 1.02 Uhr aus dem Schacht einer britischen Lancaster auf Hamburg. Der Brandsatz wiegt vier Pfund, ist 55 Zentimeter lang und achteckig, um besser in die Schüttwannen der Flugzeuge zu passen. Er besteht aus einer brennbaren Zink-Magnesium-Legierung. Beim Aufprall zündet ein Schlagbolzen 17 Thermitpillen, eine Stichflamme schießt hervor, verzehrt den Bombenkörper und erlischt nach acht Minuten. In dieser Zeit muss die Flamme etwas Brennbares gefunden haben, einen Stapel Zeitungen, einen Vorhang,…

access_time24 min.
stimmen aus dem feuersturm

Die Tage davor 24.–27. Juli 1943 Es war die Zeit der totalen Verdunkelung. Die Rollos vor den Fenstern hatten so fest zu schließen, dass nicht die Spur von Lichtschein nach draußen drang. Wehe, wenn man einmal vergessen hatte, die Rollos herunterzuziehen, bevor man das Licht anknipste, dann schrien gleich mehrere Stimmen. LICHT AUS! Fredy Borck, damals 11 Jahre, Rothenburgsort Bald liefen unsere Motoren warm, und bald raste auch schon das erste Flugzeug die Startbahn entlang, dann ein zweites und noch eins, während wir langsam hinter der Maschine vor uns herrollten. Jetzt waren wir an der Reihe. Die Motoren brüllten lauter und lauter, und mit einem Fauchen entweichender Luft, als die Bremsen freigegeben wurden, bewegten wir uns langsam vorwärts – dann schneller und schneller. Wir polterten und schaukelten, aber als mein Luftgeschwindigkeitsmesser 185 km/h anzeigte,…

access_time43 min.
alltag in trümmern

Die Mörder wussten nichts von Ebbe und Flut. Sonst hätten sie ihr Opfer nicht mit so viel Mühe und doch so dilettantisch versteckt. Gegen 7.25 Uhr wird am 28. März 1946 im Herrengrabenfleet, mitten in Hamburgs Innenstadt, die Leiche einer Frau entdeckt: zwischen 40 und 50 Jahre alt, gefesselt, erdrosselt mit einem Leinengurt der US Army, geknebelt mit einem Taschentuch und einem braunen Handschuh, der ihr aus dem Mund quillt; und festgebunden an ein Trümmerstück, fast halb so groß wie sie. Doch die Täter – es kann nicht nur einer gewesen sein, denn der Block, an den die Tote gefesselt ist, wiegt zwei Zentner – haben ihr Opfer bei Flut in das Fleet geworfen. Nun, bei Ebbe, liegt die Tote mit dem Gesicht nach unten auf dem schlammigen Grund. Ein lebloser…

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